Zuschüsse für Modellprojekte hochinnovativer multivalenter Wärmenetzsysteme der vierten Generation - Wärmenetzsysteme 4.0.

Modellvorhaben Wärmenetzsysteme 4.0

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine
Förderthemen:
Energieeffizienz; Infrastruktur
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Unternehmen,
  • kommunale Betriebe,
  • kommunale Zweckverbände,
  • eingetragene Vereine sowie
  • eingetragene Genossenschaften

mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland sowie

  • Konsortien und Contractoren, die Vorhaben im Rahmen eines Contracting-Vertrags durchführen.

Verwendungszweck

Unterstützt werden Modellprojekte zur Planung und zum Bau hochinnovativer multivalenter Wärmenetzsysteme der vierten Generation. Die Förderung erfolgt im Wesentlichen über 2 Module:

  • Modul I: Förderung vorbereitender Machbarkeitsstudien,
  • Modul II: Förderung der Realisierung eines Wärmenetzsystems 4.0 durch Neubau oder Transformation eines Netzes oder eines räumlich abgrenzbaren Teilbereichs eines bereits bestehenden Wärmenetzes („Teilnetz“).

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe:
    • für Machbarkeitsstudien bis zu 60% der förderfähigen Kosten, max. 600.000 €
    • für die Realisierung eines Wärmenetzsystems 4.0 bis zu 50% der förderfähigen Kosten, max. 15,0 Mio. € pro Vorhaben

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Das Modellvorhaben ist zumindest überwiegend auf dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zu realisieren.
  • Die geförderte Anlage muss für mindestens 10 Jahre entsprechend der Mindestanforderungen eines Wärmenetzsystems 4.0 betrieben werden.
  • Für Vorhaben von Contractoren ist der jeweilige Contractingvertrag vorzulegen.
  • Für die Förderung der Realisierung eines Wärmenetzsystems 4.0 muss eine Machbarkeitsstudie durchgeführt worden sein.

Antragsverfahren

Anträge sind in einem zweistufigen Verfahren vor Beginn der zu fördernden Maßnahme und unter Verwendung der Antragsformulare zur stellen.

Antragstelle ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2020.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 27.06.2017, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 30.06.2017, B4; Pressemitteilung des BMWi vom 30.06.2017

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen auf den Internetseiten des BAFA:

Zuletzt aktualisiert am: 22.07.2017

Kontakt

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Frankfurter Straße 29-35

65760 Eschborn

Telefon:0 6196 908-0

Fax:0 6196 908-800

E-Mail:foerderung@bafa.bund.de

Internet:http://www.bafa.de

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