Zuschüsse für die Schaffung eines flächendeckenden Netzes an Normal- und Schnellladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge.

Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Nordrhein-Westfalen (LifE)

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Privatpersonen; Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine
Förderthemen:
Erneuerbare Energien; Energieeffizienz; Umweltschutz; Infrastruktur; Kommunen
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Land NRW
Ansprechpartner:
Bezirksregierung Arnsberg
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen mit Sitz in Nordrhein-Westfalen (ausgenommen Behörden des Bundes sowie der Bundesländer).

Verwendungszweck

Unterstützt wird der Markthochlauf von Elektrofahrzeugen durch die Schaffung eines flächendeckenden, bedarfsgerechten und nutzerfreundlichen Netzes an Ladeinfrastruktur.

Gefördert werden:

  • öffentlich zugängliche Normalladeinfrastruktur (bis einschließlich 22 Kilowatt)
  • öffentlich zugängliche Schnellladeinfrastruktur (größer als 22 Kilowatt)
  • Netzanschluss des Ladestandorts und Montage der Ladestation
  • ggf. die Aufrüstung oder Ersatzbeschaffung von Ladeinfrastruktur

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: max. 60% (im Rahmen des 1. Aufrufs 40%) der zuwendungsfähigen Aufwendungen 
  • Förderhöhe:
    • Normalladepunkte: bis max. 3.000 € pro Ladepunkt
    • Schnellladepunkte: bis max. 12.000 € für Ladepunkte kleiner als 100 Kilowatt, bzw. bis max. 30.000 € für Ladepunkte ab 100 Kilowatt
    • Netzanschluss: bis max. 5.000 € für den Anschluss ans Niederspannungsnetz, bzw. bis max. 50.000 € für den Anschluss ans Mittelspannungsnetz

Kumulation/Kombination

Eine kumulierte Förderung in Verbindung mit anderen öffentlichen Förderprogrammen ist nicht möglich.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Das Vorhaben darf vor Bewilligung der Zuwendung nicht begonnen worden sein.
  • Das Vorhaben muss die technischen Mindestanforderungen an die geförderte Ladeinfrastruktur nach der Ladesäulenverordnung erfüllen.
  • Es ist sicherzustellen, dass Vertragskunden von anderen Anbietern von Fahrstrom und zusätzlichen Servicedienstleistungen (Electric Mobility Provider – EMP) den jeweiligen Standort auffinden, den dynamischen Belegungsstatus einsehen, Ladevorgänge starten und bezahlen können.
  • Die geförderte Ladeinfrastruktur muss den Vorgaben des Mess- und Eichrechts entsprechen.
  • Grundsätzlich ist der Zugang zu der geförderten Ladeinfrastruktur 24 Stunden pro Tag an 7 Tagen die Woche zu ermöglichen, mindestens jedoch werktags für 12 Stunden.
  • Für den Betrieb der Ladeinfrastruktur gilt eine Zweckbindungsfrist von 6 Jahren.
  • Der für den Ladevorgang erforderliche Strom muss aus erneuerbaren Energien oder aus vor Ort eigenerzeugtem regenerativem Strom (z.B. Strom aus Photovoltaikanlagen) stammen.
  • Von der Förderung ausgeschlossen sind:
    • Ausgaben für die Planung, den Genehmigungsprozess und den Betrieb sowie
    • Unternehmen, die einer EU-Rückforderungsanordnung nicht nachgekommen sind, Unternehmen in Schwierigkeiten und solche, über deren Vermögen ein Insolvenz- oder vergleichbares Verfahren beantragt oder eröffnet worden ist.

Antragsverfahren

Das Antragsverfahren ist einstufig. Die Antragstellung erfolgt nach Aufforderung durch separate Förderaufrufe, die ergänzende Hinweise und inhaltliche Anforderungen an die Anträge enthalten.

Im Rahmen des ersten Förderaufrufs können Anträge bis zum 30.06.2018 gestellt werden. Weitere Informationen sind im Internet erhältlich.

Antragstelle ist die Bezirksregierung Arnsberg.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2020.

Quelle

Runderlass des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) des Landes Nordrhein-Westfalen vom 01.02.2018, Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 6 vom 16.03.2018, S. 116

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen auf den Internetseiten der Bezirksregierung Arnsberg:

Zuletzt aktualisiert am: 16.03.2018

Kontakt

Bezirksregierung Arnsberg

Abteilung 6 – Bergbau und Energie in NRW

Goebenstraße 25

44135 Dortmund

Telefon:0 2931 82-3636

E-Mail:progres@bezreg-arnsberg.nrw.de

Internet:http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de

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