Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen (KoMoNa)

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine; Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Bildung; Infrastruktur; Kommunen; Umweltschutz
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Kommunen sowie deren Zusammenschlüsse,
  • Unternehmen,
  • Stiftungen, Vereine und Verbände sowie
  • Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen.

Verwendungszweck

Gefördert werden kommunale Modellvorhaben, die zur Verwirklichung ökologischer Nachhaltigkeitsziele in deutschen Braunkohleregionen (u.a. Rheinisches Revier) beitragen und die Umsetzung der Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie (DNS) einleiten.

Unterstützt werden konzeptionelle sowie investive Maßnahmen.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: abhängig von Art der Maßnahme und Antragsteller, bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben
  • Bagatellgrenze: 50.000 € (für nachhaltigkeitsbezogene kommunale und regionale Wettbewerbe und Kampagnen 15.000 €)

Kumulierung

Eine Kumulierung mit anderen Förderprogrammen des Bundes ist ausgeschlossen. Die Kumulierung mit Drittmitteln oder Förderungen Dritter ist unter Einhaltung der Beihilferegelungen möglich.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Die Maßnahme muss in der Fördergebietskulisse (Lausitzer Revier, Mitteldeutschen Revier und Rheinisches Revier) erfolgen.
  • Die Modellvorhaben müssen
    • eine gesamtstaatliche, überregionale oder regionale Bedeutung haben,
    • einen ökologisch nachhaltigen Strukturwandel unterstützen und
    • neue integrierte und sektorübergreifende Ansätze erproben.
  • Es wird empfohlen, konzeptionelle und investive Maßnahmen zu kombinieren.
  • Die Maßnahmen sollen die regionalen Besonderheiten unterstreichen.
  • Investive Maßnahmen müssen freiwillig, also ohne öffentlich-rechtliche oder gesetzliche Verpflichtung durchgeführt werden.

Antragsverfahren

Das Auswahlverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe sind Projektskizzen in schriftlicher und elektronischer Form vom 01.01.2021 bis zum 31.03.2021 beim Projektträger einzureichen.

Projektträger ist die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2024.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) vom 28.10.2020

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten des Projektträgers:

Kontakt

Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH

Köthener Straße 4

10963 Berlin

Telefon:0 30 700181-333

E-Mail: KoMoNa@z-u-g.org

Internet: https://www.z-u-g.org

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