Internationale Klimaschutzinitiative (IKI) - Auswahlverfahren 2019

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Verbände & Vereine; Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Innovation; Umweltschutz; Energieeffizienz; Erneuerbare Energien; Ressourceneffizienz
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind unterschiedliche Akteure aus dem In- und Ausland. Gefördert werden Vorhaben von

  • Durchführungsorganisationen des Bundes,
  • Nichtregierungsorganisationen,
  • Wirtschaftsunternehmen,
  • Hochschulen und
  • Forschungseinrichtungen von Institutionen in den Partnerländern (unter anderem akkreditierte nationale Umsetzungsorganisationen bei internationalen oder multilateralen Organisationen) sowie von internationalen und multilateralen Organisationen und Einrichtungen, wie zum Beispiel Entwicklungsbanken, Organisationen und Programmen der Vereinten Nationen, die in Partnerländern durchgeführt werden.

Verwendungszweck

Gefördert werden bilaterale und regionale Programme zu folgenden thematischen Förderschwerpunkten:

  • Langfriststrategien für nachhaltige Dekarbonisierung, Resilienz und regionale Kooperation,
  • Finanzierung der Umsetzung nationaler Klimaschutzbeiträge (NDCs),
  • vertikale Integration für wirksamen Klimaschutz,
  • Energiewende: Effiziente Nutzung erneuerbarer Energien inklusive Sektorkopplung,
  • „Just Transition“ von Kohle zu Erneuerbaren Energien,
  • Ausrichtung von Infrastrukturinvestitionen an den Zielen des Paris Klimaschutzabkommens und der 2030-Agenda in Zentral- und Südostasien,
  • regionale Mechanismen für eine kohlenstoffarme, klimaresiliente Transformation im Hinblick auf den Energie-Wasser-Land-Nexus in Zentralasien,
  • Reduzierung von Klimarisiken für den Privatsektor durch ökosystembasierte Anpassung (EbA),
  • Umsetzung von nationalen Anpassungsprioritäten des Pariser Klimaschutzabkommens durch gezielte Förderung des Prozesses der Nationalen Anpassungsplanung (NAP) in West- und Zentralafrika,
  • Bonn Challenge: Kohlenstoffbindung durch die Wiederherstellung von Wäldern und Landschaften,
  • Biodiversitätserhaltung in Meeres- und Küstengebieten,
  • Biodiversitätserhaltung in der gesamten Landschaft.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: 5 bis 20 Mio. €
  • Förderdauer: bis zu 8 Jahren

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • IKI-Vorhaben sollen technologisch, ökonomisch, methodisch oder institutionell ambitionierte sowie multiplizierbare Lösungsansätze verfolgen, die über das Einzelvorhaben hinaus Wirkung zeigen und übertragbar sind.
  • Ohne den Einsatz öffentlicher Mittel kann das Vorhaben nicht umgesetzt werden.
  • Das Projekt soll Mechanismen zur Mobilisierung zusätzlicher Mittel umfassen, insbesondere auch privater Investitionen, sowie nachhaltige Geschäftsmodelle für Maßnahmen zum Klima- und Biodiversitätsschutz.
  • Partnerländer sollen messbare, berichtbare und verifizierbare Beiträge zum Klimaschutz erbringen.

Antragsverfahren

Das Auswahlverfahren ist zweistufig. In der ersten Verfahrensstufe sind Programmskizzen in englischer Sprache bis spätestens 18.07.2019 einzureichen.

Antragstelle ist die Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH.

Quelle

Informationen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) vom 21.03.2019; Pressemitteilung des BMU vom 26.03.2019

Kontakt

Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH

IKI Secretariat

Köthener Straße 4

10963 Berlin

Telefon:0 30 700181-222

E-Mail: iki-secretariat@z-u-g.org

Internet: https://www.z-u-g.org

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