Zuschüsse für Fachhochschulen zur Entwicklung praxisnaher Konzepte zum Erhalt der Teilhabe am Arbeits- und gesellschaftlichen Leben.

Forschung an Fachhochschulen - Lebensqualität durch soziale Innovationen (FH-Sozial)

Fördernehmer:
Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Innovation
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
VDI Technologiezentrum GmbH
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte Fachhochschulen in Deutschland.

Verwendungszweck

Unterstützt werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte an Fachhochschulen in den angewandten Sozialwissenschaften/Soziale Arbeit, Gesundheits- oder Pflegewissenschaften zur Entwicklung praxisnaher Konzepte, mit denen die Teilhabe am Arbeits- und gesellschaftlichen Leben verbessert werden kann.

Gefördert werden Projekte zu den Themenfeldern

  • soziale Innovationen zur Gesunderhaltung,
  • soziale Innovationen zur digitalen Inklusion sowie
  • ein Projekt zur Transfer- und Implementierungsforschung.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe: maximal 100% der zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (Vollfinanzierung) zuzüglich einer Projektpauschale in Höhe von 20% der Zuwendungssumme
  • Förderdauer: bis zu 3 Jahre

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Es muss sich um ein interdisziplinäres Forschungsvorhaben mit einschlägiger Forschungsexpertise in den Fachbereichen/Disziplinen der angewandten Sozialwissenschaften/Sozialen Arbeit, der Gesundheits- oder Pflegewissenschaften handeln. Angewandte Ingenieur-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften können beteiligt werden.
  • Es muss eine soziale Innovation adressiert werden, die den Themenfeldern „Gesunderhaltung“ oder „digitale Inklusion“ zugeordnet werden kann.
  • Die konkrete fachliche Expertise der Beteiligten sowie die Relevanz des Forschungsthemas im Kontext der Profilbildung bzw. -schärfung der Fachhochschule sind darzustellen.
  • An dem Vorhaben muss mindestens ein einschlägig regional und/oder überregional tätiger Praxispartner aus Wirtschaft, freier Wohlfahrtspflege, Selbsthilfevereinen, Genossenschaften, ehrenamtlich Tätigen bzw. deren Verbänden/Organisationen oder öffentlicher Verwaltung beteiligt sein.
  • Eine bundesweite Übertragbarkeit der Forschungsergebnisse auf andere Regionen ist zu gewährleisten.
  • Die Partner eines Verbundprojekts müssen ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung regeln.
  • Antragstellende sollten sich mit dem EU-Forschungsrahmenprogramm vertraut machen und prüfen, ob das beabsichtigte Projekt spezifische europäische Komponenten aufweist und damit eine ausschließliche oder ergänzende EU-Förderung möglich ist.

Antragsverfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe können Projektskizzen zu folgenden Stichtagen eingereicht werden:

  • Themenfeld soziale Innovationen zur Gesunderhaltung – Antragsfrist: 28.09.2017
  • Themenfeld soziale Innovationen zur digitalen Inklusion – Anfragsfrist: 15.06.2017 bis 15.11.2017
  • Projekt zur Transfer- und Implementierungsforschung – Antragsfrist: 28.09.2017

Projektträger ist die VDI-Technologiezentrum GmbH.

Quelle

Richtlinien des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 13.04.2017, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 28.04.2017, B4

Zuletzt aktualisiert am: 07.06.2017

Kontakt

VDI Technologiezentrum GmbH

VDI-Platz 1

40468 Düsseldorf

Telefon:0 211 6214-518

Fax:0 211 6214-484

E-Mail:hilgers@vdi.de

Internet:http://www.vditz.de

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