Wohnheimförderung - Wohnplätze für Auszubildende und Studierende - Neuschaffung

Fördernehmer:
Wohnwirtschaft; Privatpersonen; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen
Förderthemen:
Wohnheimförderung
Förderart:
Darlehen
Fördergeber:
NRW.BANK
Ansprechpartner:
Stadt- oder Kreisverwaltung; NRW.BANK

In aller Kürze

Zinsgünstige Darlehen für die Schaffung von Wohnplätzen für Studierende an Standorten von staatlichen und staatlich anerkannten Hochschulen und Auszubildende an geeigneten Standorten in Nordrhein-Westfalen.

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die über eine ausreichende Kreditwürdigkeit und eine angemessene Eigenleistung verfügen.

Verwendungszweck

 Förderfähig sind Maßnahmen durch die Wohnplätze oder Gemeinschaftsräume neu geschaffen werden:

  • in neuen selbstständigen Gebäuden,
  • durch Nutzungsänderung oder Erweiterung von Gebäuden mit wesentlichem Bauaufwand (Baukosten inklusive Baunebenkosten von mindestens 700 € je m² Wohnfläche).

Förderhöhe

Die Förderhöhe ist abhängig von:

Grunddarlehen je Wohnplatz

Mietniveau

Je Individualwohnheimplatz oder 

erstem Wohnplatz in einer
Wohngemeinschaft

Je Wohnplatz für weitere Personen

in einer Wohngemeinschaft

Tilgungsnachlässe

M1 - M3

59.100 €

53.600 €

25%

M4

64.300 €

58.800 €

30%

Bonn, Düsseldorf, Köln und Münster

66.900 €

61.400 €

30%

Für jedes weitere Bad erhöht sich die Grundpauschale um 5.000 €.

 

Grunddarlehen je m² Gemeinschaftsfläche

Mietniveau

Grunddarlehen

Tilgungsnachlässe

M1- M3

2.200 €

25%

M4

2.400 €

30%

Bonn, Düsseldorf, Köln und Münster

2.600 €

30%

 

Auf alle Grundarlehen wird auf Antrag abhängig vom Mietniveau der Gemeinde gemäß Tabelle ein anteiliger Tilgungsnachlass (Teilschulderlass) gewährt.

Beträgt die Dauer der Belegungsbindung 30 Jahre, kann der Tilgungsnachlass zusätzlich um 5 Prozentpunkte erhöht werden.

 

Es können Zusatzdarlehen, mit einem Tilgungsnachlass (Teilschulderlass) in Höhe von 50%, für folgende Maßnahmen beantragt werden:

  • Passivhausstandard: 150 € pro m² förderfähiger Wohnfläche
  • Außenanlagen auf dem Baugrundstück, zur Verbesserung oder Neugestaltung des Wohnumfeldes (z.B. Quartiersplatz, Bolzplatz) oder der Klimaanpassung (z.B. Dach-/Fassadenbegrünung) dienen: 50% der Herstellungskosten, max. 500 € pro m² gestalteter Fläche
  • Alternative barrierefreie Nahmobilitätsangebote auf dem Baugrundstück: 50% der Herstellungskosten, max. 500 € pro m² gestalteter Fläche 
  • Standortaufbereitung: 75% des förderfähigen Anteils der Kosten, max. 20.000 € je geförderter Wohnplatz
  • Städtebaulich oder denkmalbedingte Mehrkosten: bis zu 600 € je m² förderfähiger Wohnfläche
  • Wohnraum für Rollstuhlnutzende und Menschen mit Schwerbehinderung: 7.000 € pro Wohnung
    • Türen zum Außenbereich mit Nullschwelle: 1.000 € pro Tür
    • Rollstuhlgerechte, unterfahrbare Einbauküche: 5.000 €
  • Elektrisch bedienbare Türen:
    • Je Tür in der Wohnung: 1.500 €
    • Je Hauseingangs-, Wohnungseingangs- und Brandschutztür: 3.000 €
  • Bauen mit Holz: 0,80 € je Kilogramm verbautem Holz, maximal 15.000 € pro Wohnplatz

Auf Antrag kann ein anteiliger Tilgungsnachlass (Teilschulderlass) in Höhe von 50% auf alle Zusatzdarlehen gewährt werden.

 

Der gesamte Tilgungsnachlass wird nach Vollauszahlung bei Leistungsbeginn vom gewährten Darlehen abgesetzt.

Bitte beachten Sie, dass der Tilgungsnachlass i.d.R. zu versteuern ist. Sprechen Sie Ihre Steuerberaterin/Ihren Steuerberater aktiv auf diese Thematik an.

Konditionen

 Mietpreis- und Belegungsbindung: Wahlweise 20, 25 oder 30 Jahre (= Zeitraum der Zinsbindung)

 

Zinsen

  • 0,0% bis zum Ablauf des 15. Jahres, danach 0,5% p.a. für die Dauer der restlichen Belegungsbindung
  • Nach Ablauf der Belegungsbindung wird das Darlehen marktüblich verzinst.

 

Verwaltungskostenbeitrag: 0,5% p.a.

 

Tilgung: 2% p.a. zuzüglich ersparter Zinsen und Verwaltungskostenbeiträge

 

Der Tilgungsnachlass wird nach Vollauszahlung bei Leistungsbeginn vom gewährten Darlehen abgesetzt. Die Zins- und Tilgungsleistungen sowie der Verwaltungskostenbeitrag werden vom reduzierten Darlehen erhoben und sind halbjährig an die NRW.BANK zu zahlen.
Die grundbuchliche Sicherung erfolgt in Höhe der Restschuld (Nominaldarlehen abzüglich Tilgungsnachlass).

 

Auszahlung:

  • 20% bei Baubeginn
  • 45% bei Rohbaufertigstellung;
  • 35% bei Bezugsfertigkeit.

Eigenleistung

Eigenleistung muss mindestens in Höhe von 20% der Gesamtkosten erbracht werden.

Studierendenwerke als Anstalten öffentlichen Rechts müssen abweichend eine Eigenleistung in Höhe von 10% der Gesamtkosten erbringen.

 

Als Eigenleistung kann anerkannt werden:

  • Eigene Geldmittel
  • Wert des nicht durch Fremdmittel finanzierten Baugrundstücks
  • Wert der Selbsthilfe
  • Die Hälfte des Tilgungsnachlasses
  • Im Grundbuch nach den Fördermitteln gesicherte Fremdmittel

Voraussetzungen

Ein vorzeitiger Beginn der Maßnahme schließt eine spätere Förderung aus. Als vorzeitiger Beginn ist der Abschluss von Lieferungs- und Leistungsverträgen anzusehen, die der Ausführung zuzurechnen sind. Die Bewilligungsbehörde kann dem vorzeitigen Baubeginn zustimmen.

Städtebauliche, technische und weitere Fördervoraussetzungen können der Nummern 4 und 6.4 der Wohnraumförderungsbestimmungen entnommen werden.

Mietobergrenzen

Die Höhe der Miete ist begrenzt und abhängig von dem Bauort (Mietniveau der Gemeinde).

Mietobergrenze pro Wohnplatz

Mietniveau

Wohnplatz

Pro m² Gemeinschaftsfläche

M1 - M3

175 €

6,20 €

M4

185 €

6,50 €

Bonn, Düsseldorf, Köln, Münster

195 €

7,00 €

  Mietsteigerungen sind in Höhe von 1,5% bezogen auf die Bewilligungsmiete für jedes Jahr seit der Bezugsfertigkeit möglich.

 Weitere Informationen zu den Mietobergrenzen sind in der Nummer 6.3.2 der Wohnraumförderungsbestimmungen festgelegt.

 

Studierende haben ihre Wohnberechtigung durch eine Studierendenbescheinigung nachzuweisen, Auszubildende durch eine Bescheinigung des Arbeitgebers.

Antragsverfahren

Anträge sind bei der Stadt- oder Kreisverwaltung (Bewilligungsbehörde) zu stellen, in deren Bereich das zu fördernde Objekt liegt.
Die Bewilligungsbehörde berät zu allen Fragen auch vorab.

Antragsvordrucke erhalten Sie unter dem Reiter „Formulare, Merkblätter und Service“.

 

Formulare und Merkblätter

Zum Öffnen, Ausfüllen und Abspeichern der PDF Formulare benötigen Sie den kostenlosen Adobe Reader. Eine aktuelle Version finden Sie hier.
Formulare vor dem Ausfüllen bitte auf dem Computer abspeichern.

Zum Ausfüllen der PDF Formulare auf mobilen Endgeräten benötigen Sie eine PDF-App, die in den gängigen App Stores heruntergeladen werden kann.

Wohnraumförderung - Antrag Wohnheime für Studierende und Auszubildende

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Kontakt

Stadt- oder Kreisverwaltung

Die Kontaktdaten Ihrer zuständigen Bewilligungsbehörde finden Sie im Reiter „Formulare, Merkblätter und Service“.

NRW.BANK

Hauptsitz Düsseldorf

Kavalleriestraße 22

40213 Düsseldorf

Telefon:0 211 91741-0

Fax:0 211 91741-1800

Ihr Ansprechpartner

Nils Zeppenfeld

Telefon:0211 91741-7640

Fax:0211 91741-7760

E-Mail: nils.zeppenfeld@nrwbank.de

Florian Kurth

Telefon:0 211 91741-6831

Fax:0 211 91741-7760

E-Mail: florian.kurth@nrwbank.de

 

Simeane Jakobs

Telefon:0 211 91741-6349

Fax:0 211 91741-7760

E-Mail: simeane.jakobs@nrwbank.de

Georg Krausse

Telefon:0 211 91741-7658

Fax:0 211 91741-7760

E-Mail: georg.krausse@nrwbank.de

 

Tim Hegmanns

Telefon:0 211 91741-7691

Fax:0 211 91741-7760

E-Mail: tim.hegmanns@nrwbank.de

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