Zuschüsse zur Entwicklung attraktiver ländlicher Räume im Rahmen des Vital-Ansatzes.

Förderung von Verantwortung, Innovation und Tatkraft im Rahmen der Entwicklung attraktiver ländlicher Räume (VITAL.NRW-Richtlinie)

Fördernehmer:
Kommunen & Kommunalverbände; Land-/Forst-/Fischereiwirtschaft; Verbände & Vereine
Förderthemen:
Infrastruktur; Kommunen
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Land NRW
Ansprechpartner:
zuständige Bezirksregierung
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind je nach Maßnahme

  • lokale Aktionsgruppen (LAG),
  • Gemeinden und Gemeindeverbände,
  • natürliche und juristische Personen des Privatrechts und des öffentlichen Rechts,
  • Teilnehmergemeinschaften sowie
  • land- und forstwirtschaftliche Unternehmen.

Verwendungszweck

Gefördert werden Maßnahmen zur Umsetzung regionaler Entwicklungsstrategien in zugelassenen Qualifizierungsregionen im Rahmen des VITAL-Ansatzes, insbesondere:

  • Begleitung der Prozesse der ländlichen Entwicklung durch ein regionales Management sowie Aufbau und Unterstützung der Kapazitäten eines Netzwerkes,
  • Maßnahmen zur Stärkung der sozialen, ökologischen und wirtschaftlichen Entwicklung sowie der Integration und dauerhaften Ansiedlung von Migranten in ländlichen Gebieten,
  • Maßnahmen der integrierten ländlichen Entwicklung, soweit sie der Umsetzung regionaler Entwicklungsstrategien im Rahmen von VITAL.NRW dienen,
  • sonstige nicht flächenbezogene Maßnahmen des NRW-Programms „Ländlicher Raum 2014–2020“, welche die Voraussetzungen bestehender Förderrichtlinien erfüllen,
  • Vorhaben der gebietsübergreifenden und transnationalen Zusammenarbeit.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe: abhängig von der Art der Maßnahme
  • Förderumfang: in der Regel max. 65% der zuwendungsfähigen Ausgaben
  • Die Förderung erfolgt als De-minimis-Beihilfe oder als De-minimis-Beihilfe im Agrarsektor.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Die Entwicklungsstrategie muss vom zuständigen Ministerium anerkannt worden sein.
  • Es muss ein positiver Beschluss der jeweiligen LAG für das Projekt vorliegen.
  • Wirtschaftlichkeit und Gesamtfinanzierung des Projekts müssen gesichert sein.
  • Für die beantragten Objekte oder Flächen müssen Nutzungsrechte von grundsätzlich 12 Jahren ab Fertigstellung nachgewiesen werden.
  • Je nach Maßnahme müssen weitere Voraussetzungen erfüllt sein.

Antragsverfahren

Projektanträge sind über die örtliche LAG an die zuständige Bezirksregierung zu richten.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2023.

Quelle

Runderlass vom 07.02.2017, Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 6 vom 28.02.2017, S. 95

Zuletzt aktualisiert am: 13.07.2017

Kontakt

zuständige Bezirksregierung

Die Anschriften der Bezirksregierungen finden Sie im Internet.

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