Förderung von Projekten im Rahmen der Initiative "IT-Sicherheit in der Wirtschaft"

Fördernehmer:
Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine; Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Innovation; Beratung; Informations- & Kommunikationsmaßnahmen
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Projektträger Technische Innovation in der Wirtschaft – Informationstechnik
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind öffentliche oder nicht gewinnorientiert arbeitende Institutionen wie

  • Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen,
  • Vereine und Verbände,
  • Wirtschaftsförderer, Kammern
  • sowie Körperschaften des öffentlichen Rechts und Gebietskörperschaften.

Forschungseinrichtungen, die eine Grundfinanzierung von Bund und Ländern erhalten, können nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand erhalten.

Verwendungszweck

Gefördert werden Vorhaben, die insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) helfen, beim Einsatz von IKT-Systemen ihre IT-Sicherheit zu verbessern:

  • die Einrichtung und der Betrieb einer bundesweiten Transferstelle „IT-Sicherheit in der Wirtschaft“ sowie
  • Einzel- oder Verbundprojekte, die zur Sensibilisierung und Unterstützung von KMU und Handwerk beim Thema IT-Sicherheit beitragen, Hilfestellungen und Unterstützungsleistungen zum sicheren Einsatz digitalisierter Prozesse und Geschäftsmodelle zielgruppengerecht aufbauen oder zur Förderung technologischer, organisatorischer und arbeitsgestaltender IT-Sicherheitskompetenzen in KMU beitragen.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe:
    • bei Förderung auf Kostenbasis bis zu 90% der förderfähigen Kosten
    • bei Förderung auf Ausgabenbasis bis zu 100% der förderfähigen Ausgaben
  • Förderdauer: bis zu 3 Jahre (bei der Transferstelle mit Option auf Verlängerung um bis zu zwei Jahre)

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Es werden ausschließlich nichtwirtschaftliche Tätigkeiten der Antragstellenden gefördert.
  • Sämtliche Ergebnisse und Angebote müssen öffentlich zugänglich sein.
  • Antragstellende müssen über die notwendige Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit zur Durchführung des Projekts verfügen.
  • Die Partner eines Verbundprojekts müssen ihre Zusammenarbeit in einer Kooperationsvereinbarung dokumentieren.
  • Die Vorhaben dürfen bei Antragstellung nicht von anderen öffentlichen Stellen des Bundes, der Länder oder der Europäischen Union gefördert werden.

Antragsverfahren

Das Förderverfahren ist zweistufig. In der ersten Stufe können Projektskizzen

  • für die Einrichtung und den Betrieb der Transferstelle bis zum 28.02.2019
  • für Einzel- oder Verbundprojekte zur IT-Sicherheit jährlich zum 28.02. und 01.08.

eingereicht werden.

Antragstelle ist der Projektträger Digitale Anwendungen – Mittelstand-Digital im DLR.

Quelle

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 21.12.2018, Bundesanzeiger Allgemeiner Teil vom 31.12.2018, B2

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten des BMWi:

Kontakt

Projektträger Technische Innovation in der Wirtschaft – Informationstechnik

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)

Linder Höhe

51147 Köln

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