Zuschuss für Auslandsaufenthalte von Auszubildenden, Ausbildern sowie Verantwortlichen für die berufliche Bildung.

Förderung der Mobilität von Auszubildenden sowie Ausbildern - Pilotprojekt "Ausbildung Weltweit"

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen
Förderthemen:
Bildung
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Nationale Agentur Bildung für Europa
Hinweis:
Im Jahr 2017 konnten Anträge bis zum 01.09.2017 gestellt werden. Im Jahr 2018 soll es zwei Antragsfristen geben, eine davon voraussichtlich Mitte Februar 2018.
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • juristische Personen des öffentlichen Rechts mit Sitz in Deutschland sowie
  • juristische Personen und im Handelsregister eingetragene Personenhandelsgesellschaften des privaten Rechts mit Betriebsstätte oder Niederlassung in Deutschland,

die auf dem Gebiet der beruflichen Bildung tätig sind.

Verwendungszweck

Gefördert werden Projekte, die die Möglichkeit eröffnen, einen Teil der beruflichen Ausbildung im Rahmen eines Auslandsaufenthalts zu absolvieren, mit folgenden Schwerpunkten:

  • Auslandsaufenthalte zu Lernzwecken von Auszubildenden in einer Erstausbildung,
  • Auslandsaufenthalte von Ausbildern sowie Verantwortlichen für die berufliche Bildung sowie
  • vorbereitende Besuche von Ausbildern sowie Verantwortlichen für die berufliche Bildung zur Vorbereitung der Auslandsaufenthalte von Auszubildenden in der Erstausbildung.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe: abhängig von der Zielgruppe, dem Land des Auslandsaufenthalts sowie der Dauer des Auslandsaufenthalts
  • Förderdauer: bis zu 12 Monate
  • Eine Tabelle der Fördersätze ist im Internet abrufbar.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Es müssen Lernvereinbarungen erstellt werden, aus denen die angestrebten Lernergebnisse (Wissen, Fertigkeiten und Kompetenzen) des Auslandsaufenthalts hervorgehen.
  • Ein „letter of intent“ (LoI) einer Partnereinrichtung im Zielland muss darlegen, dass die Partnereinrichtung die Durchführung der Maßnahme aktiv unterstützt.
  • Der Auslandsaufenthalt für Auszubildende muss mindestens 15 vollständige Arbeitstage vor Ort und darf max. 3 Monate betragen.
  • Der Auslandsaufenthalt für das Bildungspersonal muss mindestens 2 vollständige Arbeitstage vor Ort und darf max. 2 Wochen betragen.
  • Der Auslandsaufenthalt für vorbereitende Besuche muss mindestens 2 vollständige Arbeitstage vor Ort und darf max. 1 Woche betragen.
  • Von der Förderung ausgenommen sind die 33 europäischen Länder, die von Erasmus+ abgedeckt sind, sowie Länder, für die das Auswärtige Amt eine Reisewarnung ausgesprochen hat.

Antragsverfahren

In der Pilotphase konnten Anträge bis zum 01.09.2017 gestellt werden.

Im Jahr 2017 können Ausreisen ab dem 01.11. beginnen. Im Jahr 2018 soll es zwei Antragsfristen geben, eine davon in der ersten Jahreshälfte.

Antragstelle ist das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

Es wird empfohlen, vor der Antragstellung mit dem BIBB Kontakt aufzunehmen.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2020.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 10.07.2017, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 17.07.2017, B4

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen sind im Internet verfügbar:

Zuletzt aktualisiert am: 16.10.2017

Kontakt

Nationale Agentur Bildung für Europa

beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA-BIBB)

Robert-Schuman-Platz 3

53175 Bonn

Telefon:0 228 107-1555

Fax:0 228 107-2964

E-Mail:ausbildung-weltweit@bibb.de

Internet:http://www.na-bibb.de

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