Förderrichtlinie Elektromobilität

Fördernehmer:
Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Gewerbliche Unternehmen; Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Innovation; Energieeffizienz; Erneuerbare Energien
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Projektträger Jülich (PtJ); Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Städte, Gemeinden, Landkreise, Zweckverbände, Landesbehörden, kommunale und Landesunternehmen, sonstige Betriebe und Einrichtungen, die in kommunaler Trägerschaft stehen oder gemeinnützigen Zwecken dienen,
  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft,
  • Hochschulen,
  • außeruniversitäre Forschungseinrichtungen sowie
  • Gebietskörperschaften, Zusammenschlüsse von Gebietskörperschaften und gemeinnützige Organisationen.

Verwendungszweck

Gefördert wird die Weiterentwicklung von Elektromobilität durch Unterstützung bei der Fahrzeugbeschaffung, Schaffung entsprechender Infrastruktur sowie Forschungs- und Entwicklungsvorhaben.

Förderfähig sind Vorhaben in folgenden Bereichen:

  • Beschaffung von Elektrofahrzeugen,
  • notwendige Ladeinfrastruktur,
  • Erstellung von Umweltstudien,
  • Erarbeitung kommunaler Stadtentwicklungs- und Mobilitätskonzepte,
  • Erprobung elektromobiler Nutzungs- bzw. Betriebskonzepte in entsprechenden Fahrzeugsegmenten,
  • anwendungsorientierte Vorhaben zur Batterie und zu Batteriekomponenten mit dem Schwerpunkt auf der Fahrzeugintegration,
  • Entwicklung und Erprobung innovativer Ladetechnologien,
  • Entwicklung integrierter Ansätze zur Vernetzung von Infrastruktur und Fahrzeug,
  • technische Umsetzung von Systemlösungen und Dienstleistungen im breiteren Kontext der Elektromobilität,
  • Stärkung der Elektrifizierung in den Bereichen Öffentlicher Verkehr, Güter- und Sonderverkehre, ­maritime bzw. andere verkehrspolitisch relevante Anwendungen.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang:
    • abhängig von der Maßnahme
    • Umweltstudien: max. 100.000 €

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Für die Gewährung von Investitionszuschüssen für die Beschaffung von Elektrofahrzeugen und Lade­infrastruktur müssen die ökologischen Vorteile dargestellt sowie eine wirtschaftliche Analyse des Einsatzes von Elektrofahrzeugen im Rahmen der Gesamtflotte vorgelegt werden.
  • Der Betrieb der Fahrzeuge muss weitestgehend mit erneuerbarer Energie erfolgen.
  • Die technischen Mindestanforderungen an die Ladeinfrastruktur müssen erfüllt werden.
  • Die Antragsteller müssen über die notwendige fachliche Qualifikation und eine ausreichende Kapazität zur Durchführung ihres Vorhabens verfügen.
  • Die geplante Verwertung der Forschungsergebnisse ist darzulegen, eine Umsetzung ist anzustreben und entsprechend nachzuweisen.
  • Die Partner eines Verbundprojekts haben ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung zu regeln.

Von einer Förderung ausgeschlossen sind

  • Unternehmen, die einer Rückforderungsanordnung aufgrund eines früheren Beschlusses der Europäischen Kommission zur Feststellung der Unzulässigkeit einer Beihilfe nicht nachgekommen sind,
  • Unternehmen in Schwierigkeiten,
  • Antragsteller, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist.

Antragsverfahren

Die Fördermodalitäten werden in Form von Aufrufen zur Antragseinreichung in ein- und zweistufigen Verfahren veröffentlicht. Auf deren Grundlage können Projektskizzen zu festgelegten Terminen beim zuständigen Projektträger eingereicht werden.

Im Fokus des aktuellen Förderaufrufs (03/2019) stehen kommunale Fahrzeugflotten, Flotten mit hoher innerstädtischer Verkehrsleistung und der ÖPNV. Der gewerbliche Einsatz von Elektrofahrzeugen (u.a. im Taxigewerbe, im Lieferdienst, im Car-Sharing, bei Handwerkern sowie bei sozialen Kranken- und Pflegediensten) wird ebenfalls gefördert, sofern die betroffene Kommune bestätigt, dass die Fahrzeugbeschaffung Teil eines kommunalen Elektromobilitätskonzeptes ist. Auch die Beschaffung von Fahrzeugen durch Leasinggeber ist grundsätzlich förderfähig. Anträge können bis zum 13.05.2019 eingereicht werden.

Zuständig ist der Projektträger Jülich (PtJ).

Die programmatische Steuerung der Fördermaßnahme und insbesondere der Begleitforschung erfolgt durch die Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie GmbH (NOW).

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2020.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) vom 05.12.2017, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 15.12.2017, B8; Aufruf zur Förderung von Elektrofahrzeugen/Ladeinfrastruktur (03/2019), Stand 03/2019; Informationen der NOW GmbH, Stand 04/2019

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen auf den Internetseiten des BMVI:

Kontakt

Projektträger Jülich (PtJ)

Geschäftsbereich ERG

Zimmerstraße 26–27

10969 Berlin

Hotline:0 30 20199-3500

Telefon:0 30 20199-3388

E-Mail: ptj-esn6-emob@fz-juelich.de

Internet: https://www.ptj.de

Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

NOW GmbH

Fasanenstraße 5

10623 Berlin

Telefon:0 30 3116116-42

Fax:0 30 3116116-99

E-Mail: kontakt@now-gmbh.de

Internet: https://www.now-gmbh.de

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