Zuschüsse und Preisverleihungen für die Filmwirtschaft in den Bereichen Produktion, Drehbuch, Kopien und Verleih.

Kulturelle Filmförderung

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Freie Berufe; Verbände & Vereine
Förderthemen:
Markteinführung neuer Produkte/Dienstleistungen; Marketing/Vermarktungsaktivitäten
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Produzentinnen und Produzenten,
  • Herstellerinnen und Hersteller,
  • Regisseurinnen und Regisseure,
  • Autorinnen und Autoren,
  • Filmverleiherinnen und -verleiher,
  • Kinobetreiberinnen und -betreiber und
  • sonstige im Filmwesen tätige Personen, Institutionen und Organisationen.

Verwendungszweck

Gefördert wird der deutsche Film und die deutsche Filmwirtschaft.

Neben der Filmförderung über Preisverleihungen werden auch unmittelbar projektbezogene Vorhaben in folgenden Bereichen unterstützt:

  • Drehbuchförderung für programmfüllende Spielfilme,
  • Stoffentwicklungsförderung für programmfüllende Dokumentarfilme,
  • Produktionsförderung,
  • Verleihförderung und
  • Förderung sonstiger Vorhaben.

Umfang und Konditionen

  • Förderarten:
    • Verleihung von Auszeichnungen
    • Vergabe von Prämien
    • Zuschüsse zur Projektförderung
  • Förderumfang: richtet sich nach dem Förderbereich

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:
  • Es muss sich um einen deutschen Film handeln, d.h. die Originalsprache des Films ist Deutsch oder die Regisseurin bzw. der Regisseur besitzt die deutsche Nationalität, der Film ist mit erheblicher deutscher Beteiligung hergestellt worden und die reguläre Kino-Erstauswertung findet in der Bundesrepublik Deutschland statt.
  • Antragsteller müssen ihren Wohnsitz oder Geschäftssitz oder Niederlassung in Deutschland haben.
  • Der Film muss für die öffentliche Vorführung in Filmtheatern in der Bundesrepublik Deutschland bestimmt und geeignet sein und darf nicht überwiegend werblichen Charakter haben oder werblichen Zwecken dienen.
  • Von der Förderung ausgeschlossen sind Filmvorhaben, die
    • verfassungsfeindliche oder gesetzwidrige Inhalte enthalten,
    • einen pornographischen oder gewaltverherrlichenden Schwerpunkt haben oder
    • offenkundig religiöse Gefühle tiefgreifend und unangemessen verletzen.

Antragsverfahren

Für Anträge und Einreichungen sind die dafür vorgesehenen Antragsformulare zu verwenden.

Weiterführende Informationen erteilt die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

Quelle

Richtlinie der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) vom 17.03.2017; Informationen der BKM, Stand 03/2017

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.03.2020.

Weiterführende Informationen

Mit der Neuveröffentlichung der Richtlinie im März 2017 wurde vor allem die Produktionsförderung im Bereich des Langfilms (Spiel- und Dokumentarfilm, Kinderfilm) gestärkt. Hier wurde die bisherige Förderhöchstsumme von 250.000 € auf 500.000 € (in Ausnahmefällen auch auf bis zu 1 Mio. €) und das Höchstbudget von 2,5 auf 5 Mio. € angehoben. Der zulässige Anteil der BKM-Förderung am Gesamtbudget wurde auf bis zu 80% erhöht. Weitere Maßnahmen sind:

  • Ausbau der Drehbuchförderung im Spielfilmbereich,
  • Einrichtung einer Stoffentwicklungsförderung für Dokumentarfilme,
  • Verleihförderung und Kinoprogrammpreisprämien wurden aufgestockt.

Weitere Informationen auf den Internetseiten der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM):

Zuletzt aktualisiert am: 10.10.2017

Kontakt

Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Dienstsitz Bonn

Referat K 35

Graurheindorfer Straße 198

53117 Bonn

Telefon:0 228 99681-3543

Fax:0 228 99681-3608

E-Mail:Poststelle@bkm.bund.de

Internet:http://www.bundesregierung.de

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