Zuschüsse für Vorhaben zur Sicherung und Gewinnung von Fachkräften insbesondere für KMU.

Fachkräfte.NRW – Landesinitiative zur Fachkräftesicherung

Fördernehmer:
Kommunen & Kommunalverbände; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine; Forschungs- & Bildungseinrichtungen; Gewerbliche Unternehmen
Förderthemen:
Personalentwicklung/Qualifizierung
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Land NRW
Ansprechpartner:
zuständige Regionalagentur; zuständige Bezirksregierung
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die förderfähige Projekte durchführen.

Hierzu gehören:

  • kleine und mittlere Unternehmen (KMU),
  • Wirtschaftsfördereinrichtungen,
  • Träger von beruflichen Aus- und Weiterbildungseinrichtungen,
  • Wirtschafts- und Arbeitnehmerverbände sowie Kammern,
  • Kommunen sowie lokale wirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteure,
  • Vereine, Stiftungen, Verbände.

Verwendungszweck

Gefördert werden Maßnahmen im Rahmen der Landesinitiative Fachkräftesicherung in folgenden Handlungsfeldern:

  • Stärkere Nutzung des Erwerbspotenzials,
  • Stärkere Berücksichtigung des technischen Wandels mit dem Schwerpunkt Digitalisierung, Vernetzung und Industrie 4.0,
  • Modernisierung der beruflichen Aus- und Weiterbildungsinfrastruktur.

Mitfinanziert werden insbesondere Vorhaben zur

  • Qualifizierung von Beschäftigten in Unternehmen, insbesondere zum Nachholen von Berufsabschlüssen,
  • Verbesserung der Ausbildungssituation in den Betrieben zur Senkung der Ausbildungsabbrüche,
  • Schaffung von Voraussetzungen für gesunde Arbeit und demografiefeste Gestaltung der Arbeitsorganisation,
  • Verbesserung von Führung und Kommunikation im Sinne guter Arbeit,
  • Einbindung von Menschen mit Migrationshintergrund,
  • Berücksichtigung der Belange von Menschen mit Behinderung,
  • beruflichen Einbindung von Studienabbrecherinnen und Studienabbrechern,
  • Informations-, Kommunikations- und Beratungsmaßnahmen für KMU,
  • Modernisierung der beruflichen Aus- und Weiterbildungsinfrastruktur.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: max. 50% der förderfähigen Gesamtausgaben

Kumulation/Kombination

Andere Förderinstrumente und -programme des Landes mit gleicher Zielrichtung müssen vorrangig genutzt werden.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Das Vorhaben muss thematisch, zeitlich und finanziell abgrenzbar sein und darf mit Ausnahme von Vorplanungen sowie Markt- und Mitbewerberanalysen noch nicht begonnen worden sein.
  • Das Projekt muss in Nordrhein-Westfalen durchgeführt und vorwiegend verwertet werden.
  • Die Gesamtfinanzierung muss unter Einbeziehung der Eigenbeteiligung erkennbar gesichert sein.
  • Bei Drittbeteiligung muss diese schriftlich bestätigt werden.
  • Die Projektlaufzeit sollte 24 Monate nicht überschreiten.

Antragsverfahren

Projektskizzen können laufend über die Regionalagenturen (Handlungsfelder 1 und 2) bzw. über die Bezirksregierungen (Handlungsfeld 3) eingereicht werden.

Förderfähige Vorhaben werden von einem Auswahlgremium der Landesregierung als beteiligte Stelle ausgewählt. Daran schließt sich das reguläre Antrags- und Bewilligungsverfahren an.

Örtlich zuständig sind

  • die Bezirksregierung Arnsberg für die Arbeitsmarktregionen Hellweg-Hochsauerland, Mittleres Ruhrgebiet, Märkische Region, Westfälisches Ruhrgebiet und Siegen-Wittgenstein/Olpe,
  • die Bezirksregierung Detmold für die Arbeitsmarktregion Ostwestfalen-Lippe und für übergeordnete/überregionale Projekte,
  • die Bezirksregierung Düsseldorf für die Arbeitsmarktregionen Bergisches Städtedreieck, Mittlerer Niederrhein, Düsseldorf/Kreis Mettmann, Niederrhein und Mülheim/Essen/Oberhausen,
  • die Bezirksregierung Köln für die Arbeitsmarktregionen Aachen, Köln und Bonn/Rhein-Sieg sowie
  • die Bezirksregierung Münster für die Arbeitsmarktregion Münsterland und die Emscher-Lippe-Region.

Quelle

Bekanntmachung des gemeinsamen Projektaufrufs, Stand 07/2016; Runderlass vom 23.12.2014 (ESF-Förderrichtlinie), Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 4 vom 20.02.2015, S. 82; zuletzt geändert durch Runderlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS) vom 11.07.2018, Ministerialblatt für das Land Nordrhein-Westfalen Nr. 18 vom 27.07.2018, S. 408; Informationen des MAGS, Stand 10/2018

Weiterführende Informationen

Um die digitale Ausstattung an Berufskollegs zu verbessern, hat die Landesregierung den Aufruf im Oktober 2018 auch für öffentliche und freie Berufskollegs geöffnet. Für die Modernisierung der digitalen Infrastruktur stehen damit 10 Mio. EUR zusätzlich zur Verfügung. Die Investitionskosten in die digitale Ausstattung können zu 50% aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert werden. Berufskollegs in strukturschwachen Regionen des Landes können zusätzlich 30% aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ nach dem Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramm des Landes erhalten.

Weiterführende Informationen auf den Internetseiten des MAGS:

Zuletzt aktualisiert am: 24.10.2018

Kontakt

zuständige Regionalagentur

Die Anschriften der Regionalagenturen finden Sie im Internet.

zuständige Bezirksregierung

Die Anschriften der Bezirksregierungen finden Sie im Internet.

Ähnliche Förderangebote

Potentialberatung Beratungsstellen für Potentialberatung; Gesellschaft für innovative Beschäftigungsförderung mbH - G.I.B.

Bildungsscheck NRW Beratungsstellen für Beschäftigte; Beratungsstellen für Betriebe

Ihre Anfrage

* Pflichtfelder Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers/der Empfänger werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und anschließend gelöscht.

Feedback

Ihre Bewertung der Seite

Haben Sie ein Anliegen und möchten lieber persönlich in Kontakt mit der NRW.BANK treten? Dann nutzen Sie bitte unsere Kontaktmöglichkeiten.