Erprobung innovativer Modellvorhaben für die künftige Gebäudeförderung

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Freie Berufe; Privatpersonen; Kommunen & Kommunalverbände; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine; Wohnwirtschaft
Förderthemen:
Innovation; Energieeffizienz; Erneuerbare Energien; Umweltschutz; Modernisierung Wohneigentum; Modernisierung Mietwohnraum
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
KfW Bankengruppe

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind als Träger von Investitionsmaßnahmen an Wohngebäuden:

  • Privatpersonen und Wohnungseigentümergemeinschaften,
  • freiberuflich Tätige,
  • kommunale Gebietskörperschaften, Gemeinde- und Zweckverbände und rechtlich unselbstständige Eigenbetriebe von kommunalen Gebietskörperschaften,
  • gemeinnützige Organisationen einschließlich Kirchen,
  • Unternehmen, einschließlich Einzelunternehmer und kommunale Unternehmen sowie
  • sonstige juristische Personen des Privatrechts, einschließlich Wohnungsbaugenossenschaften.

Verwendungszweck

Gefördert werden im Rahmen eines Wettbewerbs energetische Sanierungen von Wohngebäuden. Insgesamt werden einhundert Modellvorhaben unterstützt aus den Gruppen „Effizienzhaus 40“ und „Effizienzhaus 100“ mit oder ohne Einsatz erneuerbarer Energien, die dann die Förderstufen „Effizienzhaus Innovation 40 oder 100“ bzw. „Effizienzhaus Innovation 40 EE oder 100 EE“ erreichen.

Förderfähig sind alle Ein-, Umbau- und Optimierungsmaßnahmen an der Gebäudehülle oder der Anlagentechnik des Gebäudes, die auf die Verringerung des Primärenergiebedarfs oder Transmissionswärmeverlusts gerichtet sind. Hierzu zählen insbesondere

  • Wärmedämmung von Wänden, Geschossdecken und Dachflächen,
  • Erneuerung von Fenstern und Außentüren,
  • Erneuerung der Heizungsanlage im Gebäude,
  • Einbau und Erneuerung einer Lüftungsanlage,
  • Einbau und Installation von Geräten zur digitalen Energieverbrauchsoptimierung,
  • Errichtung eines Wärmespeichers im unmittelbaren räumlichen Zusammenhang mit dem Gebäude.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: je nach erreichter Förderstufe wird der nachfolgend aufgeführte Prozentsatz auf die hierfür entstandenen förderfähigen Kosten als Zuschuss gewährt:
    • Effizienzhaus Innovation 40: 50% (bis zu 60.000 €)
    • Effizienzhaus Innovation 40 EE: 55% (bis zu 82.500 €)
    • Effizienzhaus Innovation 100: 32,5% (bis zu 39.000 €)
    • Effizienzhaus Innovation 100 EE: 37,5% (bis zu 56.250 €)

Kumulierung

Eine Kumulierung mit anderen Förderprogrammen des Bundes für dieselben förderfähigen Kosten ist ausgeschlossen.

Ebenfalls ausgeschlossen ist die gleichzeitige Inanspruchnahme einer Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz oder dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz für dieselben förderfähigen Kosten.

Ebenso ist eine Kumulierung mit der steuerlichen Förderung der energetischen Gebäudesanierung ausgeschlossen.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Das Vorhaben muss in Deutschland durchgeführt werden.
  • Es muss sich um ein Wohngebäude handeln, das mind. 5 Jahre alt ist und über max. 8 Wohnungen verfügt.
  • Der oder die Antragstellende muss Eigentümer oder Eigentümerin, Pächter oder Pächterin oder Mieter oder Mieterin des Grundstücks, Grundstücksteils, Gebäudes oder Gebäudeteils, auf oder in dem die Maßnahme umgesetzt werden soll, sein oder Contractor. Pächter und Pächterinnen, Mieter und Mieterinnen sowie Contractoren müssen eine schriftliche Erlaubnis des Eigentümers oder der Eigentümerin nachweisen.
  • Nach der Sanierung müssen die vorgegebenen technischen Anforderungen erreicht werden.
  • Für die Beantragung der Förderung und die Begleitung des Vorhabens ist ein Energieeffizienz-Experte einzubinden.
  • Nicht gefördert werden Gebäude mit netzgebundener Wärmeversorgung mit ölbasierter Wärmeerzeugung nach Sanierung.
  • Es gilt eine Zweckbindungsfrist von 10 Jahren.
  • Für Contractoren gelten zusätzliche Voraussetzungen.

Antragsverfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme zu stellen in den Antragsphasen

  • 01.11.2020 bis 31.01.2021 und
  • 01.02.2021 bis 30.04.2021.

Antragstelle ist die KfW Bankengruppe.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2024.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 26.10.2020, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 29.10.2020, B2; Informationen der KfW, Stand 11/2020

Links

Erprobung innovativer Modellvorhaben für die künftige Gebäudeförderung - Programmüberblick

Programmüberblick auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Erprobung innovativer Modellvorhaben für die künftige Gebäudeförderung - Konditionen

Programmkonditionen auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Erprobung innovativer Modellvorhaben für die künftige Gebäudeförderung - Verfahren

Informationen zum Antragsverfahren auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Downloads

Erprobung innovativer Modellvorhaben für die künftige Gebäudeförderung - Formulare und Downloads

Formulare, Merkblätter und weitere Downloads auf den Internetseiten der KfW Bankengruppe

Kontakt

KfW Bankengruppe

Palmengartenstraße 5-9

60325 Frankfurt am Main

Hotline:0 800 539-9001 (Gründer und Mittelstand), -9002 (Bauen, Sanieren und Kommunen), -9003 (Bildung)

Telefon:0 69 7431-0

Fax:0 69 7431-2944

E-Mail: info@kfw.de

Internet: https://www.kfw.de

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