Entwicklung digitaler Technologien 2019 bis 2022 (Fachprogramm)

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Forschungs- & Bildungseinrichtungen; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine
Förderthemen:
Innovation
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • Hochschulen,
  • außeruniversitäre Forschungseinrichtungen,
  • sonstige Einrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungsinteresse,
  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft mit Sitz, Niederlassung oder Betriebsstätte in Deutschland,
  • öffentliche Einrichtungen und
  • Verbände.

Verwendungszweck

Gefördert werden Forschungs- und Entwicklungsprojekte im vorwettbewerblichen Bereich, die die Entwicklung digitaler Technologien zum Gegenstand haben.

Dieses Programm ist ein sogenanntes Fachprogramm. Diese Programme haben zum Ziel, in ausgewählten Bereichen einen im internationalen Maßstab hohen Leistungsstand von Forschung und Entwicklung zu gewährleisten.

Das Programm zielt auf die Erreichung von Spitzenpositionen in der Entwicklung, beim Angebot und bei der Nutzung neuester Informations- und Kommunikationstechnologien. Mit dem Förderrahmen wird auch angestrebt, einen Beitrag zur Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in unterschiedlichen Lebensumgebungen (urbane, kleinstädtische, ländliche Räume) durch prototypische Lösungen, die spezifische Defizite (z.B. bei Versorgung, Mobilität) ausgleichen sollen, zu leisten.

Die angestrebten Verbundprojekte sollen technologische Machbarkeit, wirtschaftliche Umsetzbarkeit und Nutzbarkeit sowie gesellschaftliche Akzeptanz neuer, innovativer digitaler Technologien und Anwendungen demonstrieren.

Der Förderrahmen gliedert sich in die drei Schwerpunktbereiche „Technologien“, „Anwendungen“ und „Ökosysteme“ (i.S.v. Ökonomiesystemen).

Das Spektrum der Fördervorhaben reicht von Methoden der künstlichen Intelligenz, Internet der Dinge, IT-Sicherheitstechnologien, Big Data, Hochleistungsrechnen, 3D-Druck über Industrie 4.0, intelligente Lebensumgebung, Service Robotik und Mobilitätsanwendungen zu Gesundheitsanwendungen und Building Information Modelling.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang: 
    • für Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft i.d.R. – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – bis zu 50% der zuwendungsfähigen Kosten
    • für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen bis zu 100% der zuwendungsfähigen Ausgaben
    • kleine und mittlere Unternehmen gemäß KMU-Definition der EU können unter bestimmten Voraussetzungen einen Bonus erhalten
  • Förderdauer: i.d.R. 3 Jahre

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Es muss sich um ein Zusammenwirken von mehreren unabhängigen Partnern zur gemeinsamen Lösung von Forschungsaufgaben (Verbundprojekte) handeln, die den Stand der Technik deutlich übertreffen und neue Anwendungen ermöglichen.
  • Die Verbundprojekte sollen einen Konsortialführer benennen und vor allem mittelständischen Unternehmen eine maßgebliche Beteiligung ermöglichen.
  • Übergreifende nationale und internationale Kooperation und Wissens- und Technologietransfer sind außerordentlich wichtig.
  • Mit den Arbeiten am Projekt darf noch nicht begonnen worden sein.
  • Die Arbeiten sind grundsätzlich in der Bundesrepublik Deutschland durchzuführen.
  • Nicht gefördert werden Vorhaben
    • im Bereich der Grundlagenforschung,
    • Infrastrukturmaßnahmen (z.B. Mobilfunkanlagen, betriebliche Hardware-Systeme),
    • Neuentwicklungen von innerbetrieblich genutzten Basiskomponenten.

Antragsverfahren

Zur Umsetzung des Programms werden Förderaufrufe zu einzelnen Schwerpunkten veröffentlicht. Darüber hinaus werden strategische Einzelprojekte gefördert. Sie müssen für den Wirtschaftsstandort Deutschland von besonderer Bedeutung sein, vor allem hinsichtlich Innovationshöhe und Alleinstellungsmerkmalen. Einreichungen zu  „strategischen Projekten“ können jederzeit erfolgen.

Die Durchführung der Projekte erfolgt mit Unterstützung eines vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) beauftragten Projektträgers, der als Ansprechpartner im jeweiligen Förderaufruf benannt wird.

Quelle

Bekanntmachung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 02.01.2019, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 17.01.2019, B1; aktuelle Bekanntmachungen, Stand 01/2019

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