Zuschüsse für Kommunen & Kommunalverbände im Bereich Energieeffizienz; Erneuerbare Energien; Umweltschutz; Infrastruktur; Kommunen

Elektromobilität in Kommunen

Fördernehmer:
Kommunen & Kommunalverbände
Förderthemen:
Energieeffizienz; Erneuerbare Energien; Umweltschutz; Infrastruktur; Kommunen
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Land NRW
Ansprechpartner:
Bezirksregierung Arnsberg
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind Städte, Gemeinden und Kreise aus Nordrhein-Westfalen.

Verwendungszweck

Unterstützt wird der Markthochlauf von Elektrofahrzeugen durch Förderung der Umstellung des kommunalen Fuhrparks.

Gefördert werden:

  • eine Umsetzungsberatung zum Thema Elektromobilität, bei der unter Mithilfe der Kommune das Potenzial zum verstärkten Umstieg auf Elektromobilität aufgezeigt wird,
  • die Errichtung von stationärer, nicht öffentlicher Normalladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge mit einer Ladeleistung bis maximal 22 kW sowie
  • die Anschaffung kommunaler Elektrofahrzeuge.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderumfang:
    • Umsetzungsberatung:
      • max. 80% der Beratungskosten bis zu einer maximalen Gesamtfördersumme von 50.000 € pro Beratungsleistung
      • Förderdauer: max. 9 Monate
    • nicht öffentliche Ladepunkte: bis zu 80% der zuwendungsfähigen Ausgaben,
      • bei Ladeboxen max. 1.600 € pro Ladepunkt
      • bei Ladesäulen max. 8.000 € pro Ladepunkt
    • Elektrofahrzeuge:
      • für Batterieelektrofahrzeuge: 40% der förderfähigen Anschaffungskosten, max. 30.000 € je Fahrzeug
      • für Brennstoffzellenfahrzeuge: bis zu 60% der förderfähigen Anschaffungskosten, max. 60.000 € je Fahrzeug
  • Förderhöhe: max. 300.000 € je Antragsteller über einen Zeitraum von 3 Jahren

Kumulation/Kombination

Eine Kumulierung mit Mitteln aus Bundes- und anderen Landesförderprogrammen ist nicht möglich.

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Eine Förderung erfolgt nur in beihilfefreien und nicht wirtschaftlich tätigen Bereichen.
  • Für die Umsetzungsberatung:
    • Die Beratung muss neutral und unabhängig sein und muss durch einen Handlungs- und Umsetzungsplan abgeschlossen werden.
    • Die Beratung muss durch eine/n Beraterin/Berater für Elektromobilität, der oder die Referenzen im Bereich Mobilitätskonzepte, Elektromobilitätsberatung, Flottenmanagement oder vergleichbar relevante Referenzen innerhalb der letzten 2 Jahre vorweisen kann.
  • Für nicht öffentliche Ladepunkte:
    • Die Ladeinfrastruktur darf lediglich für die Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben der Kommune verwendet werden.
    • Die stationäre Normalladeinfrastruktur muss mit einer Ladeleistung bis maximal 22 kW ausgestattet sein.
    • Der für den Ladevorgang erforderliche Strom muss aus erneuerbaren Energien oder aus vor Ort eigenerzeugtem regenerativem Strom (zum Beispiel Strom aus Photovoltaik-Anlagen) stammen.
  • Für E-Fahrzeuge:
    • Es muss sich um reine Batterieelektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge der Klassen M1, N1 und (eingeschränkt) N2 nach der Definition des Elektromobilitätsgesetzes handeln.
    • Die Fahrzeuge sind für die Wahrnehmung hoheitlicher Aufgaben der Kommunen einzusetzen.

Antragsverfahren

Anträge sind vor Beginn der zu fördernden Maßnahme unter Verwendung der Antragsformulare zu stellen.

Antragstelle ist die Bezirksregierung Arnsberg.

Quelle

Merkblatt des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) des Landes Nordrhein-Westfalen, Stand 02/2018

Weiterführende Informationen

Weiterführende Informationen auf den Internetseiten der Bezirksregierung Arnsberg:

Zuletzt aktualisiert am: 28.02.2018

Kontakt

Bezirksregierung Arnsberg

Abteilung 6 – Bergbau und Energie in NRW

Goebenstr. 25

44135 Dortmund

Telefon:0 2931 82-3636

E-Mail:progres@bezreg-arnsberg.nrw.de

Internet:http://www.bezreg-arnsberg.nrw.de

Ähnliche Förderangebote

Förderrichtlinie Elektromobilität Projektträger Jülich (PtJ); Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie

Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektromobilität VDI/VDE Innovation + Technik GmbH; Projektträger im DLR

Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV)

Ihre Anfrage

* Pflichtfelder Ihre E-Mail-Adresse und die E-Mail-Adresse des Empfängers/der Empfänger werden ausschließlich zu Übertragungszwecken verwendet und anschließend gelöscht.

Feedback

Ihre Bewertung der Seite

Haben Sie ein Anliegen und möchten lieber persönlich in Kontakt mit der NRW.BANK treten? Dann nutzen Sie bitte unsere Kontaktmöglichkeiten.