Zuschüsse zu investiven und nicht investiven Einzelprojekten, Projektbündeln und Leitbildern zur Strukturanpassung in Braunkohlebergbauregionen

Bundesmodellvorhaben Unternehmen Revier

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Kommunen & Kommunalverbände; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine; Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Infrastruktur
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi); Abwicklungspartner in den Regionen
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen mit Sitz in folgenden Revieren:

  • Rheinisches Revier, hier in folgenden Landkreisen:
    • Rhein-Kreis Neuss
    • Kreis Düren
    • Rhein-Erft-Kreis
    • Städteregion Aachen
    • Kreis Heinsberg
    • Kreis Euskirchen
    • Stadt Mönchengladbach
  • Revier Lausitz
  • Mitteldeutsches Revier
  • Helmstedter Revier

Einzelheiten können in den Aufrufen zu Ideen- und Projektwettbewerben geregelt werden.

Verwendungszweck

Gefördert werden

  • investive und nicht investive Einzelprojekte,
  • Projektbündel sowie
  • Leitbilder, die im Rahmen von Ideen- und Projektwettbewerben ausgewählt werden,

als Maßnahmen zur Strukturanpassung in Braunkohlebergbauregionen im Rahmen eines Modellvorhabens.

Inhaltliche Schwerpunkte der Förderung sind:

  • Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und des Wirtschaftsstandortes,
  • Qualifizierung und Fachkräftesicherung,
  • Cluster- und Innovationsmanagement,
  • Kompetenz- und Kapazitätsaufbau.

Vorrangig unterstützt werden Kooperationsprojekte mit Beteiligten aus verschiedenen Branchen, öffentlichen und gesellschaftlichen Institutionen in den Revieren und überbetriebliche Projekte.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe:
    • max. 200.000 € pro Einzel- bzw. Verbundvorhaben
    • bis zu 20.000 € für die Entwicklung von Leitbildern
  • Förderdauer: max. 4 Jahre

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • In Abstimmung mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) wird von den Regionalpartnern im jeweiligen Revier ein Regionales Investitionskonzept (RIK) erstellt, das die zentrale Entscheidungs- und Handlungsgrundlage für die Akteure vor Ort ist.
  • Es sind neue Ideen und kreative Ansätze in den ausgewählten Themenfeldern zu entwickeln, zu erproben und umzusetzen.
  • Das Projekt muss bundesweit von strukturpolitischer Bedeutung sein, Modellcharakter besitzen und einen erkennbaren Beitrag für den Strukturwandel in dem jeweiligen Braunkohlerevier sowie gegebenenfalls in den anderen Braunkohleregionen leisten.
  • Das Verwertungsinteresse des jeweiligen Antragstellenden muss klar erkennbar sein und die Verwertungsmöglichkeiten müssen konkret dargestellt werden.

Antragsverfahren

Das Antragsverfahren ist zweistufig. Ideen- und Projektwettbewerbe werden von den beauftragten Abwicklungspartnern in den Regionen oder vom Bund veröffentlicht.

Ansprechpartner für Förderbekanntmachungen des Bundes ist das BMWi.

Geltungsdauer

Die Richtlinie gilt bis zum 31.10.2021.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) vom 01.11.2017, Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 03.11.2017, B1; Informationen des BMWi, Stand 11/2017

Weiterführende Informationen

Weitere Informationen auf den Internetseiten des BMWi:

Zuletzt aktualisiert am: 09.11.2017

Kontakt

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi)

Referat IB3 – Regionale Strukturpolitik/Stabsstelle Strukturwandel

Scharnhorststraße 34-37

10115 Berlin

Telefon:0 3018 615-0

Fax:0 3018 615-7010

E-Mail:Stabsstelle.Strukturwandel@bmwi.bund.de

Internet:http://www.bmwi.de

Abwicklungspartner in den Regionen

Die Kontaktdaten der Abwicklungspartner werden im Internet bekanntgegeben.

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