Ausbildungsplätze sichern - Auftrags- und Verbundausbildung (2. Förderrichtlinie)

Fördernehmer:
Gewerbliche Unternehmen; Öffentliche Einrichtungen & Unternehmen; Gemeinnützige Einrichtungen & Unternehmen; Verbände & Vereine; Forschungs- & Bildungseinrichtungen
Förderthemen:
Bildung
Förderart:
Zuschüsse
Fördergeber:
Bund (KfW, LR …)
Ansprechpartner:
Deutsche Rentenversicherung Bund
  • Übersicht

Antragsberechtigte

Antragsberechtigt sind

  • ausbildende kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit bis zu 249 Mitarbeitenden (Interims-Ausbildungsbetriebe und ausbildende Einrichtungen im Sinne dieser Förderrichtlinie), die die pandemiebedingte befristete Auftrags- oder Verbundausbildung durchführen,
  • juristische Personen des öffentlichen Rechts und gemeinnützige Personen des privaten Rechts, die Träger von überbetrieblichen Berufsbildungsstätten (ÜBS) sind,
  • Landesinnungsverbände und Fachverbände, die überbetriebliche Ausbildungen durchführen,
  • natürliche und juristische Personen des privaten Rechts sein, die Träger von Berufsbildungsstätten sind.

Verwendungszweck

Gefördert wird die zwischen Stammausbildungsbetrieb und Interims-Ausbildungsbetrieb, ÜBS oder Ausbildungsdienstleister vereinbarte befristete Auftrags- oder Verbundausbildung für Auszubildende, die sich beim Stammausbildungsbetrieb in einem Ausbildungsverhältnis befinden und deren Ausbildung aus pandemiebedingten Gründen zeitweise beim Stammausbildungsbetrieb nicht begonnen oder fortgesetzt werden kann.

Umfang und Konditionen

  • Förderart: Zuschuss
  • Förderhöhe: 4.000 € je interimsweise übernommenen Auszubildenden bzw. übernommener Auszubildender

Voraussetzungen

Es gelten insbesondere folgende Voraussetzungen:

  • Es muss sich um eine Berufsausbildung handeln nach dem Berufsbildungsgesetz, der Handwerksordnung oder dem Seearbeitsgesetz, dem Pflegeberufegesetz, dem Krankenpflegegesetz, dem Altenpflegegesetz oder nach dem Dritten Buch des Sozialgesetzbuches im Gesundheits- oder Sozialwesen.
  • Stammausbildungsbetrieb und Antragstellende müssen ihren Sitz oder eine Niederlassung in Deutschland haben.
  • Der Stammausbildungsbetrieb muss coronabedingt temporär an der Weiterführung der Ausbildung gehindert sein.
  • Die Auftrags- oder Verbundausbildung muss zwischen dem 24.06.2020 und dem 30.06.2021 vereinbart werden.
  • Die vereinbarte Auftrags- oder Verbundausbildung muss eine Dauer von mindestens 6 Monaten haben.
  • Nicht gefördert werden in der Regel
    • Arbeitgeber der öffentlichen Hand, wie Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts,
    • privatrechtliche Unternehmen und Organisationen, an denen die öffentliche Hand die Kapitalmehrheit hält oder deren Finanzierung überwiegend durch öffentliche Mittel erfolgt,
    • Schulen und Hochschulen,
    • Antragsteller, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren beantragt oder eröffnet worden ist oder die zur Abgabe der Vermögensauskunft nach § 802c der Zivilprozessordnung oder § 284 der Abgabenordnung verpflichtet sind oder waren,
    • Vereinbarungen mit Ehegatten oder Verwandten ersten Grades.

Antragsverfahren

Anträge können vor Beginn der zu fördernden Maßnahme bis zum 30.09.2021 gestellt werden.

Antragstelle ist die Deutsche Rentenversicherung Bund, Knappschaft-Bahn-See (KBS).

Geltungsdauer

Das Programm endet am 31.12.2021. Die Richtlinie gilt bis zum 31.12.2022.

Quelle

Richtlinie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) vom 23.10.2020; Bundesanzeiger Amtlicher Teil vom 30.10.2020, B6

Kontakt

Deutsche Rentenversicherung Bund

Knappschaft-Bahn-See (KBS)

45115 Essen

Telefon:0 800 7245895

E-Mail: ausbildungsplaetze-sichern@kbs.de

Internet: https://www.kbs.de

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