BIT.REFLECTION

BIT.REFLECTION

Seit Ende November 2013 steht sie auf dem Vorplatz der NRW.BANK in Münster und bereichert die westfälische Skulpturenstadt: die Installation BIT.REFLECTION des Medienkünstlers Julius Popp. Sie reflektiert vor allem eines: den Zeitgeist.

BIT.REFLECTION
Das sind 806 bewegliche Spiegel, auf einer drei Meter hohen Stele kugelförmig angeordnet. Sie reflektieren das Licht, bündeln es zu Wörtern und projizieren diese auf Wand und Vorplatz der Bank. Die Wörter stammen von den Nachrichtenportalen tagesschau.de, spiegel.de und faz.net. Die Skulptur wählt sie mithilfe eines vom Künstler programmierten Algorithmus aus.

Die Permanenz des Wandels
BIT.REFLECTION spiegelt also die Themen der Zeit wider. Mit ihnen verändert die Skulptur sich selbst: Es sind immer wieder andere Wörter, die sie mithilfe des Sonnenlichts projiziert. Unter den vielen Bedeutungsebenen von BIT.REFLECTION ist daher eine besonders auffällig: die der Verwandlung und des Strömens von Energie.

Der Fluss des Geldes
Bedeutsam ist auch der Ort, an dem BIT.REFLECTION steht: der Vorplatz einer Bank. Denn, so Julius Popp: „Zwischen Energie und dem Fluss des Geldes existieren Parallelen. Beide bewegen sich in Strömen, die vom Menschen gelenkt werden können. Wenn man unsere Gesellschaft als ein System von Strömen betrachtet, dann bildet die Bank die Verteilung der Geld-Ströme ab.“

Der Fluss des Geistes
Abstrahiert man vom konkreten Ort der Skulptur, geraten vor allem die Elemente Spiegel, Licht und Wort in den Blick. Alle drei sind Symbole des Geistes. Und die Wörter, die BIT.REFLECTION projiziert, spiegeln den Zeitgeist wider. Verfremdet und auf Schlagwörter zugespitzt, scheint BIT.REFLECTION also vor allem eines zu reflektieren: den Betrachter selbst, sein Reden und Denken und dessen Veränderungen.

Über den Künstler
Julius Popp durchbricht in seinen Werken die Grenze zwischen Kunst und Informationstechnologie. Über die Kunstwelt hinaus finden seine Werke auch in Wissenschaftskreisen als Beiträge zur Künstlichen Intelligenz Beachtung. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Robot Choice Award (2003) und den Kunstpreis der Leipziger Volkszeitung (2009). Popp ist ausgebildeter Fotograf und studierte von 1998 bis 2005 Bildende Künste an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig; von 2005 bis 2009 war er dort Meisterschüler von Astrid Klein.

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Kontakt

Caroline
Gesatzki

Pressesprecherin

Tel.:0 211 91741-1847

Fax:0 211 91741-1260

E-Mail:caroline.gesatzki@nrwbank.de

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