14. (Digitales) Wohnungspolitisches Kolloquium

Beginn:
Mittwoch, 9. Juni 2021
Uhrzeit:
09:15-14:15
Zielgruppe:
Öffentliche Kunden, Wohnungswirtschaft
Veranstalter:
NRW.BANK / TU Dortmund  zur Webseite der Veranstaltung
Anmeldung:
erforderlich
Anmeldung Info:
Online-Veranstaltung, WebEX

14. (Digitales) Wohnungspolitisches Kolloquium - Auswirkungen von COVID-19 auf Wohnen, Quartier und Stadtentwicklung 

Die Wohnungsmärkte gelten als ein stabiles Segment der deutschen Wirtschaft, auch in der Pandemie. Die Zeiten des Lockdowns mit phasenweisen Schließungen von Unternehmen, Kurzarbeit und Umsatz- und Einkommenseinbußen auf der Nachfrageseite haben die Preisentwicklung an den Wohnungsmärkten bislang wenig beeinträchtigt. In vielen Regionen stiegen die Mieten und Preise der Wohnimmobilien auch in den vergangenen Monaten. Das mag unter anderem daran liegen, dass in den zurückliegenden Monaten die eigene Wohnung noch stärker als zuvor zu einem wichtigen Rückzugsbereich wurde. Zudem rücken – ob als Konsequenz von COVID-19 oder durch die Pandemie nur beschleunigt – Wohnen und Arbeiten weiter zusammen, die Ansprüche an das Wohnen verändern sich. Im besten Fall stärkt die COVID-19-Pandemie die Identifikation mit dem Quartier, sodass neue Chancen und Perspektiven für die Zukunft des Wohnens entstehen. Letztlich sind die Veränderungen durch die Pandemie auch ein Anlass darüber nachzudenken, wie Kommunen sich auf derart unvorhersehbare Ereignisse vorbereiten und ihre Resilienz stärken können.

Welche konkreten Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf das Wohnen, den Wohnalltag und die Wohnungsmärkte können bisher beobachtet werden? Worauf müssen sich Kommunen in Deutschland vorbereiten, wie können sie ihre Resilienz gegenüber Ereignissen wie der Pandemie stärken? Ist die COVID-19-Pandemie eine Art Beschleunigungsagenda für gesellschaftliche Trends, wie es auf dem Arbeitsmarkt z. B. für das Homeoffice beobachtet werden kann? Wie werden sich Nachfrage und Angebot auf den Wohnungsmärkten verändern, welche raumstrukturellen Veränderungen können erwartet werden?

Diese Fragen sollen auf dem Wohnungspolitischen Kolloquium 2021 aus einer wohnungspolitischen, raumplanerischen und soziologischen Perspektive betrachtet und diskutiert werden. Ziel ist es, die Herausforderungen und Möglichkeiten des Wohnens unter pandemischen und post-pandemischen Bedingungen zu identifizieren und konkrete Anregungen für die eigene Arbeit in den Kommunen und Kreisen sowie in der Wohnungswirtschaft zu geben.

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