13. Wohnungspolitisches Kolloquium - Gemeinwohlorientierte Bodenpolitik und Stadtentwicklung

Beginn:
Mittwoch, 7. Oktober 2020
Zielgruppe:
Öffentliche Kunden, Wohnungswirtschaft
Veranstalter:
NRW.BANK/TU Dortmund
Anmeldung:
erforderlich
Anmeldung Info:
Online-Veranstaltung, WebEx

Die Bodenfrage ist für Bund, Länder und Kommu­nen eines der derzeit wichtigsten Handlungsfelder. Die starke Bevölkerungsdynamik und die scheinbar unaufhaltsame Preisentwicklung auf den Immobi­lienmärkten haben in den vergangenen Jahren die Boden- und Wohnungspolitik in den Fokus stadtent­wicklungspolitischer Diskussionen gestellt und den Ruf nach einer gemeinwohlorientierten Stadtent­wicklung zunehmend lauter werden lassen. Dabei stehen, neben Konzepten für die Sicherung und dem Neubau von erschwinglichem Wohnraum, auch die Versorgung mit notwendigen Infrastrukturen, die ebenfalls Flächen benötigen, aber keine hohe Rendi­te versprechen, im Zentrum der fachlichen Debatten. Auch die Ausdifferenzierung von Wohnwünschen und die steigende Nachfrage nach innovativen ge­meinschaftlichen Wohnformen finden auf dem Woh­nungsmarkt keine Entsprechung. Zudem rücken Wohnen und Arbeiten – auch als Konsequenz von COVID-19 – weiter zusammen, soziale und kulturelle Ansprüche an das Wohnen werden verstärkt. Diese Wohnformen sind wichtige Impulsgeber für die so­ziale Gestaltung des Gemeinwesens, haben aufgrund der Entwicklung der Baulandpreise jedoch kaum Zu­gang zu geeigneten Grundstücken. Eine aktivierende Boden- und Liegenschaftspolitik ist in diesem Kon­text ein zentrales Steuerungsinstrument einer ge­meinwohlorientierten Wohnungspolitik.

 

Wie kann eine zukunfts- und gemeinwohlorien­tierte Bodenpolitik und Stadtentwicklung aussehen? Was sind ihre Rahmenbedingungen? Welche Ak­teur*innen, Methoden, Verfahren, Instrumente be­nötigt sie? Welche Ziele werden verfolgt und erfolg­reich umgesetzt?

 

Diese Fragen sollen auf dem Wohnungspolitischen Kolloquium 2020 kritisch diskutiert werden. Ziel ist es, die Möglichkeiten und Herausforderungen einer gemeinwohlorientierten kommunalen Entwicklung zu identifizieren und konkrete Anregungen für die eigene Arbeit in den Kommunen zu geben.

 

Aufgrund der COVID-19-Pandemie wird das Kolloquium in diesem Jahr zum ersten Mal in Form einer digitalen Veranstaltung stattfinden, zu der die NRW.BANK und die TU Dortmund herzlich einladen. Weitere Informationen sowie das detaillierte Tagungsprogramm folgen in Kürze.

Kontakt: Dr. Thorsten Heitkamp (thorsten.heitkamp@nrwbank.de), Dr. Anja Szypulski (anja.szypulski@tu-dortmund.de), Lisa Faulenbach (lisa.faulenbach@tu-dortmund.de)

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