NRW.BANK | 10. Wohnungspolitisches Kolloquium

10. Wohnungspolitisches Kolloquium

Beginn:
Mittwoch, 5. Juli 2017
Uhrzeit:
09:30-14:30
Adresse:
TU Dortmund, Rudolf-Chaudoire-Pavillon, Baroper Straße 297, 44227 Dortmund
Zielgruppe:
Öffentliche Kunden, Wohnungswirtschaft, Multiplikatoren
Veranstalter:
IRPUD TU Dortmund, NRW.BANK
Anmeldung:
erforderlich
Anmeldung Info:
Anmeldung über irpud.rp@tu-dortmund.de, Anmeldeschluss 30. Juni 2017 Der Besuch der Veranstaltung ist kostenlos.

10. Wohnungspolitisches Kolloquium: Die (Un)möglichkeit des Wohnens – aktuelle Herausforderungen für die Wohnungspolitik

Wohnen ist derzeit in vielerlei Hinsicht ein äußerst dynamisches Politikfeld und steht in der politischen Agenda weit oben. Wohnraum wird knapp, Angebotsengpässe lassen Miet- und Immobilienpreise steigen. Insbesondere die Versorgung von einkommensschwächeren Haushalten stellt die lokale Wohnungspolitik vielerorts vor kaum zu bewältigende Herausforderungen.

„Schwarmstädte und -regionen" haben bereits heute aufgrund ihrer überregionalen Attraktivität Probleme mit der ausreichenden Bereitstellung insbesondere preiswerten Wohnraums, während andere Siedlungsräume zum Teil mit einem strukturellen Leerstand auf ihren Wohnungsmärkten zu kämpfen haben. Entweder werden das Wohnbauland und die Infrastrukturen knapp und überlastet oder beides ist reichlich vorhanden. Zudem bedingen die aktuellen Marktprozesse eine Gleichzeitigkeit von Reurbanisierung (Attraktivität) und Suburbanisierung (Preisentwicklung). Für viele Kommunen ist jedoch kaum eindeutig erkennbar, wie stark sich in den kommenden Jahren die Wachstums- bzw. Schrumpfungstrends vor Ort fortsetzen werden. Damit gehen Wandel und Veränderung in den Städten und Regionen mit Unsicherheit und Ungewissheit einher, was das wohnungspolitische Handeln nicht einfacher macht. Einige Akteure sehen in dieser Situation jedoch auch einen Anlass für ein umso entschlosseneres Handeln.

Das Wohnungspolitische Kolloquium 2017 richtet in diesem Kontext seinen Blick auf zukunftsgerichtete Lösungs-, Handlungs- und Erklärungsansätze aus der kommunalen Politik und Verwaltung, Zivilgesellschaft und Wissenschaft und will diese kritisch reflektieren. Welche Trends in der Wohnraumversorgung zeichnen sich ab? Welche Ansprüche an das Wohnen werden Anbieter und Nutzer stellen? Welche inhaltlichen Eckpunkte können für eine im Sinne einer adäquaten Versorgung der Wohnbevölkerung mit Wohnraum nachhaltigen Entwicklung benannt werden? Welche Akteure müssen involviert sein, um eine ausreichende Bereitstellung und Transformationsfähigkeit des Wohnens zu unterstützen?

  

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