7. NRW.Symposium 2015: Problemfeld Infrastruktur - Wie lösen wir den Investitionsstau auf? Melden Sie sich jetzt kostenlos an!

7. NRW.Symposium 2015: Problemfeld Infrastruktur - Wie lösen wir den Investitionsstau auf?

Beginn:
Montag, 9. November 2015
Uhrzeit:
14:00-17:30
Adresse:
NRW.BANK, Kavalleriestraße 22, 40213 Düsseldorf
Zielgruppe:
Öffentliche Kunden, Gewerbliche Kunden, Banken und Sparkassen, Multiplikatoren
Veranstalter:
NRW.BANK
Anmeldung:
erforderlich
Anmeldung Info:
Die Teilnahme ist kostenlos. Die Reihenfolge der Anmeldungen entscheidet über die Teilnahme. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich gerne an: Astrid van der Linden, Tel. +49 211 91741-1418, symposium@nrwbank.de
Brücke im Bau

Problemfeld Infrastruktur - Wie lösen wir den Investitionsstau auf?

 

Infrastrukturen sichern die Grundlagen unseres Zusammenlebens, Wohlstands und unserer Lebensqualität. Doch die Investitionsrückstände in unserer Infrastruktur machen sich immer stärker bemerkbar. Dies gilt vor allem für die öffentliche Infrastruktur. Viele Schulen müssen dringend modernisiert und der  Ausbau der Breitbandinfrastruktur vorangetrieben werden. Auch für die Sanierung von Straßen, Brücken oder öffentlichen Gebäude gilt: Das Funktionieren und die Vernetzung von Infrastrukturen ist die Voraussetzung für die Lebensqualität der Menschen, das wirtschaftliche Wachstum und die Zukunft von Städten und Regionen.

 

Wie können die Städte und das Land Nordrhein-Westfalen angesichts der Situation der öffentlichen Haushalte ihrer Verantwortung für eine leistungsfähige Infrastruktur gerecht werden? Wie können zusätzliche Mittel zur Sanierung und zum Ausbau der Infrastruktur von Kommunen, Land und Bund mobilisiert werden? Können Benutzerentgelte, Privatfinanzierung und neue Trägerstrukturen den Finanzierungsengpass beseitigen?

 

Das 7. NRW.Symposium - unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen - richtet seinen Fokus auf Unternehmen und Kommunen im Umfeld der Infrastrukturerrichtung und stellt Möglichkeiten der Finanzierung vor. Diskutiert wird wie der Staat die finanziellen Herausforderungen bewältigen kann, um die Infrastruktur auf den neuesten Stand zu bringen und welche Erfahrungen mit alternativen Kooperationsmodellen und Finanzierungen bestehen.

 

Programm

 

  Moderation: Katja Dofel, n-tv Börsenkorrespondentin

 

  14.00 – 14.05 Uhr          Begrüßung

                                              Dietrich Suhlrie, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK

  14.05 – 14.15 Uhr          Infrastruktur in NRW – Wie lösen wir den Investitionsstau auf?

                                              Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung

                                              und Verkehr des Landes NRW

  14.15 – 15.00 Uhr          Gespräch: Infrastruktur in NRW – Was muss getan werden – und wer soll es                                                            bezahlen?

                                              Moderation: Katja Dofel

                                              Michael Groschek, Minister für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung

                                               und Verkehr des Landes NRW

                                              Dietrich Suhlrie, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK

                                              Prof. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung
                                              (DIW Berlin), Professor für Makroökonomie und Finanzen der Humboldt-Universität
                                              Berlin, Vorsitzender der Expertenkommission „Stärkung von Investitionen
                                              in Deutschland“

                                              Dr. Karl-Heinz Daehre, ehemals Minister für Bau, Verkehr, Raumordnung und
                                              Landesentwicklung des Landes Sachsen-Anhalt, ehemals Leiter der
                                              Kommission „Zukunft der Verkehrsinfrastrukturfinanzierung in Deutschland“

15.00 – 15.30 Uhr            Wieviel Investitionen braucht unsere Infrastruktur?

                                              Prof. Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung
                                              (DIW Berlin), Professor für Makroökonomie und Finanzen der Humboldt-Universität
                                              Berlin, Vorsitzender der Expertenkommission „Stärkung von Investitionen in
                                              Deutschland“

15.30 – 16:00 Uhr            Pause       

16.00 – 16.20 Uhr            Alternative Finanzierungsinstrumente – Ein Beitrag zur Lösung der                                                                          Infrastrukturprobleme

                                             Bernward Kulle, Mitglied des Vorstands ÖPP Deutschland AG

16.20 – 16.40 Uhr            Infrastrukturkompetenzzentrum des Landes NRW – Unterstützung für                                                                    die Öffentliche Hand

                                             Dr. Patrick Opdenhövel, Abteilungsleiter IV, Finanzministerium des Landes NRW

16.40 – 17.25 Uhr            Podiumsdiskussion: Alternative Finanzierungsmodelle – Mehr Schein als Sein?

                                             Moderation: Katja Dofel

                                             Prof. Beate Wiemann, Hauptgeschäftsführerin und geschäftsführendes Vorstands-
                                              mitglied Bauindustrieverband Nordrhein-Westfalen e. V.

                                             Bernward Kulle, Mitglied des Vorstands ÖPP Deutschland AG

                                             Michael Reuther, Director Infrastruktur ARDIAN Germany GmbH

                                             Rainer Grabbe, Fachbereichsleiter Finanzen, Controlling und Beteiligungen beim
                                             Kreis Lippe

17.25 – 17.30 Uhr           Schlusswort

                                             Dietrich Suhlrie, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK

17.30 Uhr                          Get-together

 

Wir laden Sie herzlich zu weiterführenden Gesprächen bei einem Imbiss ein.

 

Hinweis: Die Steuer auf die Sachzuwendung(en), die gegenüber Nichtangestellten der NRW.BANK ensteht,

wird gemäß § 37b EStG übernommen.

 

Katja Dofel

Katja Dofel, n-tv Börsenkorrespondentin 

Seit April 2000 berichtet die Wirtschaftsjournalistin Katja Dofel für den Nachrichtensender n-tv aus dem Börsenstudio in der Frankfurter Wertpapierbörse. Die n-tv Nachrichten­fernsehen GmbH ist Teil der RTL Mediengruppe und Deutschlands führender Nachrichten- und Wirtschaftssender. 2001 hat Katja Dofel die Leitung des Börsenstudios in Frankfurt übernommen. Neben ihrer Tätigkeit TV-Moderatorin ist Frau Dofel freiberuflich als Trainerin, Moderatorin und Vortragsrednerin engagiert. Sie ist Mitgründerin, Referentin und Dozentin beim Seminaranbieter Dialektik for Business.

Katja Dofel begann ihre Tätigkeit als Wirtschaftsjournalistin 1996 im Süddeutschen Verlag in München. 1997 zog sie um nach New York und arbeitete dort als Reporterin und TV-Moderatorin an der Wall Street. Bis Ende 1999 war sie Börsenkorrespondentin bei Wall Street Correspondents, dem Journalistenbüro von Markus Koch in New York. Sie berichtete damals für n-tv, die Deutsche Welle, verschiedene Radiosender, Fachmagazine und Online-Publikationen von den beiden größten Börsen der Welt, der New York Stock Exchange (NYSE) und der Technologiebörse Nasdaq. Im Dezember 1999 wechselte Katja Dofel kurzzeitig ins Börsenteam der Gründungsredaktion der Financial Times Deutschland in Frankfurt, bevor sie wieder ausschließlich für n-tv tätig wurde. Berufsbegleitend absolvierte sie 2003/2004 ein Aufbaustudium der Betriebswirtschaft an der Fernuniversität Hagen. 2012/13 nahm sie am RTL Leadership Programm teil.

Katja Dofel wurde in München geboren. Sie studierte Politik und Volkswirtschaft mit Abschluss Magister in München und Edinburgh/Schottland. Während und nach dem Studium arbeitete sie in Praktika und als freie Mitarbeiterin bei verschiedenen Medien wie der Süddeutschen Zeitung und der Nachrichtenagentur dpa. 1995, im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen, war Katja Dofel für drei Monate als Intern bei der UNO (Vereinte Nationen) in New York tätig.

Dr. rer. nat. Karl-Heinz Daehre

Dr. rer. nat. Karl-Heinz Daehre

Nach dem Abitur 1962 in Egeln machte Daehre bis 1964 eine Ausbildung zum Chemielaboranten und absolvierte anschließend ein Studium der Chemie an der Technischen Hochschule Magdeburg, welches er 1969 als Diplom-Chemiker beendete. Anschließend war er als Laborleiter am Institut für Lacke und Farben der TH Magdeburg tätig. 1983 erfolgte hier seine Promotion zum Dr. rer. nat. mit der Arbeit „Struktur und Reaktionsverhalten von partiell mit n-Butanol veretherten Melamin-Formaldehyd-Kondensaten“. Von 1990 bis 1991 war Daehre Leiter des Instituts für Lacke und Farben.

Karl-Heinz Daehre ist verheiratet und hat eine Tochter, sowie 2 Enkelkinder.

Er trat im Januar 1990 in die CDU (vorher parteilos) ein und war von 1993 bis 1998 Landesvorsitzender der CDU Sachsen-Anhalt.

Von 1991 bis 1994 Minister für Raumordnung, Städtebau und Wohnungswesen des Landes Sachsen-Anhalts. Von 2002 bis 2011 Minister für Bau ,Verkehr, Raumordnung und Landesentwicklung.

Von 1990 bis 2006 Mitglied des Landtages von Sachsen-Anhalt.

Am 18. März 2009 wurde Karl-Heinz Daehre das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse durch Wolfgang Böhmer übergeben. Er erhielt diese Auszeichnung für seine Verdienste beim Aufbau demokratischer Strukturen in Sachsen-Anhalt.

Für sein Engagement bei der Umsetzung innovativer Konzepte für den Schienenverkehr im ländlichen Raum erhielt er am 20. November 2010 den Deutschen Schienenverkehrs-Preis in der Kategorie Politik, der vom Deutschen Bahnkunden-Verband vergeben wird.

Von Dezember 2011 bis Dezember 2012 leitete er die Kommission : Zukunft der Verkehrsinfrastrukturfinanzierung in Deutschland

Professor Marcel Fratzscher, Ph. D.

Professor Dr. Marcel Fratzscher

Er zählt zu den erfolgreichsten Ökonomen der jüngeren Generation: Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin), Professor für Makroökonomie und Finanzen an der Humboldt-Universität Berlin und Mitglied des Beirats des Bundesministeriums für Wirtschaft. In der Rangliste der einflussreichsten Ökonomen Deutschlands, die die Frankfurter Allgemeine Zeitung jährlich erstellt, stand Marcel Fratzscher 2014 auf dem zweiten Platz, getoppt nur noch von Hans-Werner Sinn.

Marcel Fratzschers Karriere ist mehr als beeindruckend. Studium in Kiel, Oxford und Harvard, Promotion in Florenz. Bevor er an die Spitze des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung berufen wurde, war Marcel Fratzscher von 2001 bis 2012 für die Europäische Zentralbank (EZB) tätig. Während der Asienkrise 1996-98 arbeitete er als Makroökonom beim Harvard Institute for International Development (HIID) in Jakarta, Indonesien. Zu seinen beruflichen Stationen gehören außerdem Tätigkeiten beim Peterson Institute for International Economics in Washington und bei der Weltbank.

Inhaltlich beschäftigt sich Marcel Fratzscher vor allem mit gesamtwirtschaftlichen Zusammenhängen (Makroökonomie), den Finanzmärkten und Entwicklungen der globalen Wirtschaft.

 
Bernward Kulle

Bernward Kulle

Bernward Kulle ist seit 1. Januar 2012  Vorstand für den Bereich Bau und Infrastruktur der ÖPP Deutschland AG.

Zuvor war Bernward Kulle als Mitglied des Vorstandes der HOCHTIEF Concessions AG für alle ÖPP-Investitionen zuständig. Als Geschäftsführer der HOCHTIEF Concessions GmbH baute er in den Jahren 2008 und 2009 die neue Business Unit Nordamerika mit Sitz in Toronto und New York auf. In den Jahren 2005 bis 2011 war er außerdem als Gründer und Sprecher der Geschäftsführung HOCHTIEF PPP Solutions sowie als Mitglied der Geschäftsleitung der Division HOCHTIEF Development tätig.

Bereits zuvor war er in den Jahren 2000 bis 2004 Mitglied der Geschäftsführung HOCHTIEF Projektentwicklung GmbH. Seine Zuständigkeit lag in der Infrastrukturprojektentwicklung und dem Aufbau des Geschäfts.

Zwischen 1991 und 1999 war Bernward Kulle unter anderem Mitglied der Geschäftsführung (CFO) Projektgesellschaft Flughafen BBI GmbH + Co KG, Berlin, war als Rechtsanwalt für große Immobilien- und Infrastrukturvorhaben tätig, übernahm die rechtliche Betreuung u. a. bei der Immobilienentwicklung RONDO ONZ 1, Warschau, beim Herrentunnel Lübeck sowie dem Flughafen BBI, Berlin. Davor war er als Geschäftsführer eines mittelständischen Wohnungsunternehmens sowie als kaufmännischer Leiter eines mittelständischen Bauträger- und Wohnungsunternehmens tätig.

Bernward Kulle absolvierte ein Parallelstudium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Hannover, Münster und Madrid.

Bernward Kulle wirkt zudem in Gremien auf nationaler und internationaler Ebene mit. So ist er Mitglied in der vom Bundesverkehrsministerium eingesetzten Großprojektekommission, sitzt im Beirat der KfW und ist Mitglied im Advisory Committee des internationalen PPP-Netzwerks der Europäischen Investitionsbank (EPEC) sowie im PPP Business Advisory Board der UNECE.

 

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