Zweiten NRW.BANK.Social Bond erfolgreich emittiert

350 Millionen australische Dollar für nachhaltige Projekte in NRW

Im März platzierte die NRW.BANK als erster deutscher Emittent überhaupt eine Sozialanleihe auf dem australischen Kapitalmarkt. Mit Erfolg: Der zweite NRW.BANK.Social Bond erreichte ein Volumen von 350 Millionen australischen Dollar. Der Erlös fließt in die Refinanzierung von nachhaltigen Projekten für Wohnraum, Wirtschaft und Kommunen in Nordrhein-Westfalen.

 

„Unseren zweiten NRW.BANK.Social Bond haben wir bewusst auf dem australischen Kapitalmarkt platziert, weil hier – ähnlich wie in Europa – das Interesse der Investoren an Nachhaltigkeitsanleihen besonders groß ist“, sagt Michael Stölting, Mitglied des Vorstands bei der NRW.BANK. „Die erfolgreiche Platzierung hat uns gezeigt, dass unser Social Bond-Konzept auch den hohen Anforderungen an Transparenz und nachhaltige Projektauswahl der weltweiten Investoren-Community genügt.“

 

Mit der Emission ihres zweiten NRW.BANK.Social Bond konnte die Förderbank für Nordrhein-Westfalen neben europäischen auch Investoren aus dem Asien-Pazifik-Raum dafür gewinnen, Kapital in Höhe von 350 Millionen australischen Dollar für die nachhaltige Entwicklung und den Strukturwandel in Nordrhein-Westfalen zur Verfügung zu stellen. Bereits im Juni 2020 hatte die NRW.BANK als erste deutsche Förderbank eine Sozialanleihe mit einem Volumen von 1 Milliarde Euro auf dem europäischen Kapitalmarkt platziert.

 

Der NRW.BANK.Social Bond refinanziert in erster Linie Projekte, mit denen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen Arbeitsplätze schaffen oder erhalten, unterstützt Kommunen etwa bei der Modernisierung der Schulen sowie die Förderung von privatem Wohneigentum vor allem für Familien mit niedrigen und mittleren Einkommen. Dabei erfüllt die Sozialanleihe der NRW.BANK die Regularien der International Capital Market Association für Social Bonds.

 

Die Investoren der fünfjährigen Anleihe kommen mehrheitlich aus Asien, Australien und Europa – darunter 50 Prozent mit einem Fokus auf soziale Investmentthemen. Konsortialführer waren die Deutsche Bank, die japanische Investmentbank Nomura sowie die Investmentbank RBC Capital Markets, die allesamt auf dem sogenannten Kangaroo-Markt aktiv sind. Eine Börsennotiz erfolgt nicht, da die Anleihe ausschließlich professionelle Anleger anspricht.

 

Die Förderbank für Nordrhein-Westfalen gehört zu den Vorreitern bei Nachhaltigkeitsanleihen. Bereits im Jahr 2013 legte die NRW.BANK als erste regionale Förderbank in Deutschland zur Refinanzierung umweltfreundlicher Projekte zur Förderung von sauberem Wasser und grüner Energie in NRW einen Green Bond auf. Ihren Erfahrungsschatz rund um die Emission von Umweltanleihen nutzt die NRW.BANK seit Sommer 2020, um verstärkt auch Sozialanleihen zu platzieren.

 

Der NRW.BANK.Social Bond unterstützt ganz konkret vier Ziele der UN-Resolution für nachhaltige Entwicklungen: (4) Hochwertige Bildung, (8) Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, (10) Weniger Ungleichheiten sowie (11) Nachhaltige Städte und Gemeinden. Ob und wie wirksam die Investments sind, prüft das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie. Über die Ergebnisse berichtet die NRW.BANK – wie bei ihren Green Bonds auch – in ihrem jährlich erscheinenden Nachhaltigkeitsbericht.

  

Weitere Informationen zum NRW.BANK.Social Bond erhalten Sie unter www.nrwbank.de/socialbond.

Alles zum Thema Nachhaltigkeit bei der NRW.BANK erfahren Sie unter www.nrwbank.de/nachhaltigkeit.

   

Über die NRW.BANK

Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben. In ihren drei Förderfeldern „Wirtschaft“, „Wohnraum“ und „Infrastruktur/Kommunen“ setzt die NRW.BANK ein breites Spektrum an Förderinstrumenten ein: von zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin zu Beratungsangeboten. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. In ihrer Förderung berücksichtigt die NRW.BANK auch bestehende Angebote von Bund, Land und Europäischer Union.

 

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Düsseldorf/Münster, 24. März 2021

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