NRW.BANK baut Förderung in der Corona-Pandemie weiter aus

Fördervolumen im ersten Halbjahr 2020 um 50 Prozent auf 7,4 Milliarden Euro gestiegen

  • Verbesserte Zinskonditionen, hohe Haftungsfreistellungen und mehr Beratung für Unternehmen
  • 3,6 Milliarden Euro Neuzusagevolumen für die nordrhein-westfälische Wirtschaft
  • Hohe Nachfrage auf der Zielgeraden von NRW.BANK.Gute Schule 2020

 
Die NRW.BANK hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres Fördermittel in Höhe von 7,4 Milliarden Euro vergeben: 50 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (Vj. 4,9 Mrd. €). Aufgrund der Corona-Pandemie war die Nachfrage insbesondere im Förderfeld Wirtschaft hoch: Hier stieg das Volumen um mehr als das Doppelte auf 3,6 Milliarden Euro (Vj. 1,5 Mrd. €). Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern, haben die NRW.BANK und die Bundes-Förderbank KfW Programme für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen durch verbesserte Zinskonditionen und hohe Haftungsfreistellungen noch attraktiver gestaltet.
 
Ein Beispiel ist der KfW-Unternehmerkredit: Mit einem Neuzusagevolumen von 2,3 Milliarden Euro (Vj. 22,5 Mio. €, >+100%) wurde dieses Programm infolge der Corona-Pandemie besonders stark nachgefragt. Die NRW.BANK stellt den Kredit über die Sparkassen den Unternehmen in NRW zur Verfügung und übernimmt hierbei eine erste Prüfung der Kreditanträge.
 
„Unser Ziel ist es, die Menschen, Kommunen und Unternehmen im Land in dieser herausfordernden Zeit zu unterstützen und ihnen als Partner zur Seite zu stehen“, sagt Eckhard Forst, Vorsitzender des Vorstands der NRW.BANK. „Wir setzen uns dafür ein, möglichst viele Bundesmittel nach Nordrhein-Westfalen zu holen. Diese Mittel ergänzen wir mit unserem eigenen Angebot an den Stellen, an denen es besondere Förderbedarfe in unserem Land gibt.“
 
Das Neuzusagevolumen im Förderfeld Wohnraum ist mit insgesamt 1,3 Milliarden Euro (Vj. 745, 5 Mio. €) um 76 Prozent gestiegen. Volumentreiber waren das Programm KfW-Energieeffizient Bauen mit 668,4 Millionen Euro (Vj. 227,8 Mio. €, >+100%) und das KfW-Wohneigentumsprogramm mit 272,5 Millionen Euro (Vj. 195,1 Mio. €, +40%). Stark nachgefragt wurde auch das Programm NRW.BANK.Wohneigentum mit 107,3 Millionen Euro (Vj. 52,0, >+100%).
 
Im Förderfeld Infrastruktur/Kommunen blieb das Neuzusagevolumen auf hohem Niveau (2,5 Mrd. €, Vj. 2,7 Mrd. €, -8%). Für die nordrhein-westfälische Schulinfrastruktur hält die NRW.BANK weiterhin die passenden Finanzierungsmöglichkeiten bereit: Ein wichtiger Baustein für Kommunen bleibt das Programm NRW.BANK.Gute Schule 2020, das die Kommunen noch bis Ende 2020 abrufen können. Die NRW.BANK hat im ersten Halbjahr 2020 Mittel in Höhe von 122,9 Millionen Euro zugesagt (Vj. 91,7 Mio. €, +34%). Damit haben die Kommunen bislang über dieses 2-Milliarden-Programm insgesamt 1,3 Milliarden Euro abgerufen. „Wir sind im intensiven Austausch mit den Kommunen und rechnen fest damit, dass alle Mittel fristgerecht abgerufen werden“, so Forst. Für die Kommunen ist dies ein kostenloses Programm – Zins und Tilgung übernimmt das Land.
 
Die NRW.BANK bietet neben ihren Förderdarlehen und Eigenkapitalfinanzierungen auch umfassende Förderberatungsleistungen an. Im Fokus stehen dabei nicht nur Unternehmer, Gründer, Kommunen und Wohnungsbauunternehmen, sondern auch Multiplikatoren wie Hausbanken, Kammern, Wirtschaftsförderungsgesellschaften und Bewilligungsbehörden. Im ersten Halbjahr 2020 beriet die Bank alleine zum Thema Corona rund 17.500 Mal.
 
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Über die NRW.BANK
Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben. In ihren drei Förderfeldern „Wirtschaft“, „Wohnraum“ und „Infrastruktur/Kommunen“ setzt die NRW.BANK ein breites Spektrum an Förderinstrumenten ein: von zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin zu Beratungsangeboten. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. In ihrer Förderung berücksichtigt die NRW.BANK auch bestehende Angebote von Bund, Land und Europäischer Union.

Düsseldorf/Münster, 25. August 2020

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