Wirtschaft am Niederrhein ist breit aufgestellt

NRW.BANK veröffentlicht Regionalwirtschaftliche Profile 2019

In keiner anderen Wirtschaftsregion Nordrhein-Westfalens sind die Branchen Bergbau sowie Energie- und Wasserversorgung so stark ausgeprägt und produktiv, wie am Niederrhein. Das ist ein Ergebnis, das die NRW.BANK jetzt in ihren neuen Regionalwirtschaftlichen Profilen veröffentlicht hat. Da der Niederrhein wesentliche Gebiete des Rheinischen Braunkohlereviers umfasst, haben diese Branchen mit 5,1 Prozent einen weit überdurchschnittlichen Anteil an der Bruttowertschöpfung (NRW: 3,3 Prozent).

 

„Insgesamt ist die niederrheinische Wirtschaft von einem gesunden Branchenmix gekennzeichnet. So ist nicht nur die Industrie breiter aufgestellt als in den anderen Regionen, sondern auch die Logistik kann mit einem starken Beschäftigungsaufbau überzeugen“, erklärt Michael Stölting, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Mit den Regionalwirtschaftlichen Profilen der NRW.BANK erhalten Entscheidungsträger am Niederrhein hilfreiche Informationen, die sie für ihre jeweilige Standort- und Investitionsstrategie nutzen können.“


Der Niederrhein umfasst wesentliche Gebiete des Rheinischen Braunkohlereviers. Zuletzt waren 35.700 Arbeitnehmer am Niederrhein in der Branche Verkehr und Lagerei beschäftigt. Damit fanden innerhalb von zehn Jahren zusätzlich 12.700 Personen in dem Wirtschaftszweig eine Arbeit. Das Plus von 55 Prozent war in keiner Wirtschaftsregion höher. Die Logistikbranche profitiert dabei von der guten Lage zwischen den Benelux-Ländern und den drei Ballungsräumen Köln, Düsseldorf und Ruhrgebiet sowie von den Transportströmen auf dem Rhein. Aufgrund dieses Standortvorteils haben sich auch viele Industrieunternehmen in der Region niedergelassen. Die Umsätze in den Branchen Maschinenbau, Nahrungsmittelherstellung, Chemie und Metallerzeugung für das Verarbeitende Gewerbe sind am Niederrhein von größter Bedeutung. Energieintensive Industrien wie Aluminiumverarbeiter profitieren dabei auch von der Nähe zu den Kraftwerken.


Der Klimawandel und der damit verbundene (Braun-)Kohleausstieg bis zum    Jahr 2038 stellen die Region Niederrhein vor strukturelle Herausforderungen. Letztendlich ist der Anteil der direkt betroffenen Branchen bzw. Beschäftigten aber moderat. Auch sind zukunftsträchtige Wirtschaftssektoren bereits in der Region ansässig, sodass genügend Potenzial zur aktiven Gestaltung der Umbrüche vorhanden ist.


Die NRW.BANK analysiert regelmäßig auch die Wirtschaftsregionen Aachen, Bergisches-Städtedreieck, Düsseldorf, Köln/Bonn, Metropole Ruhr, Münsterland, Ostwestfalen-Lippe und Südwestfalen.

Unter www.nrwbank.de/regionale-wirtschaftsprofile stehen alle regionalen Profile zum Download bereit. Hier gibt es außerdem ein Profil für ganz NRW, das einen Vergleich der neun Wirtschaftsregionen miteinander ermöglicht.


Über die NRW.BANK
Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben. In ihren drei Förderfeldern „Wirtschaft“, „Wohnraum“ und „Infrastruktur/Kommunen“ setzt die NRW.BANK ein breites Spektrum an Förderinstrumenten ein: von zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin zu Beratungsangeboten. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. In ihrer Förderung berücksichtigt die NRW.BANK auch bestehende Angebote von Bund, Land und Europäischer Union.

Düsseldorf/Münster, 16. Oktober 2019

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