Starker Einwohnerzuwachs für die Region Köln/Bonn erwartet

NRW.BANK veröffentlicht Regionalwirtschaftliche Profile 2019

Bis zum Jahr 2040 könnte die Bevölkerung in der Region Köln/Bonn um über 250.000 Menschen ansteigen. Das Plus von 8,4% wäre in keiner Wirtschaftsregion höher und läge deutlich über dem Landesdurchschnitt von +0,9%. Das ist eines der Ergebnisse, die die NRW.BANK in ihren aktualisierten Regionalwirtschaftlichen Profilen veröffentlicht hat.


„Unsere Regionalwirtschaftlichen Profile zeigen, dass die Region Köln/Bonn für Zuwanderer aus dem In- und Ausland sehr attraktiv ist“, erklärt Michael Stölting, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Der dynamische Arbeitsmarkt, viele Unternehmensgründungen und eine vergleichsweise junge Bevölkerung sind gute Gründe, um in der Region sesshaft zu werden.“


Zuletzt gab es in der Wirtschaftsregion Köln/Bonn 32.200 Geburten – und damit rund 5.000 mehr als noch vor zehn Jahren. Die Sterbefälle liegen mit 33.800 auf einem ähnlichen Niveau. Zugleich zogen seit dem Jahr 2000 fast kontinuierlich mehr Personen in diese Region, als Menschen wegzogen. Die Differenz zwischen Zu- und Abwanderung war mit rund einer Viertel Millionen Neubürgern so hoch wie in keiner anderen Wirtschaftsregion in Nordrhein-Westfalen. Im Zuge des Bevölkerungsanstiegs hat auch die Beschäftigtenzahl einen neuen Rekord erreicht. So entstanden in der Region zwischen 2009 und 2018 rund 225.000 zusätzliche Jobs – nahezu komplett im Dienstleistungssektor. Auch der Anteil der Akademiker unter den Beschäftigten ist mit knapp 23 Prozent deutlich höher als im Landesdurchschnitt (16 Prozent).


Die NRW.BANK analysiert regelmäßig auch die Wirtschaftsregionen Aachen, Bergisches-Städtedreieck, Düsseldorf, Metropole Ruhr, Münsterland, Niederrhein, Ostwestfalen-Lippe und Südwestfalen.
Unter www.nrwbank.de/regionale-wirtschaftsprofile stehen alle regionalen Profile zum Download bereit. Hier gibt es außerdem ein Profil für ganz NRW, das einen Vergleich der neun Wirtschaftsregionen miteinander ermöglicht.


Über die NRW.BANK
Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben. In ihren drei Förderfeldern „Wirtschaft“, „Wohnraum“ und „Infrastruktur/Kommunen“ setzt die NRW.BANK ein breites Spektrum an Förderinstrumenten ein: von zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin zu Beratungsangeboten. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. In ihrer Förderung berücksichtigt die NRW.BANK auch bestehende Angebote von Bund, Land und Europäischer Union.

Düsseldorf/Münster, 16. Oktober 2019

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