Bergisches Städtedreieck ist Innovationsmotor in NRW

NRW.BANK veröffentlicht Regionalwirtschaftliche Profile 2019

Die meisten NRW-Patente pro 100.000 Beschäftigte kommen aus dem Bergischen Städtedreieck. Grund dafür ist die hohe Forschungsintensität in der Region: Zuletzt haben die Unternehmen jährlich 862 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung ausgegeben. Gemessen an der Bruttowertschöpfung ist das deutlich mehr, als in jeder anderen Wirtschaftsregion Nordrhein-Westfalens. Das ist eines der Ergebnisse, die die NRW.BANK jetzt in ihren neuen Regionalwirtschaftlichen Profilen veröffentlicht hat.


„Forschungs- und Entwicklungsausgaben sind die Basis für Innovationen, ohne die ein nachhaltiges Wirtschaftswachstum nicht möglich ist. Die Unternehmen im Bergischen Städtedreieck sind hier Vorreiter in NRW“, erklärt Dietrich Suhlrie, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Mit den Regionalwirtschaftlichen Profilen der NRW.BANK erhalten Entscheidungsträger im Städtedreieck hilfreiche Informationen, die sie unter anderem für ihre jeweilige Standort- und Investitionsstrategie nutzen können.“


Zwischen 2007 und 2017 verdoppelten die Unternehmen im Bergischen Städtedreieck ihre Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen. Während im landesweiten Durchschnitt knapp 1,4 Prozent der Bruttowertschöpfung für Forschungs- und Entwicklungsleistungen ausgegeben werden, sind es in der Region 4,4 Prozent. Die Ausgaben erklären auch die überdurchschnittlich vielen Patentanmeldungen. In der Region wurden zuletzt 147 Patente je 100.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte angemeldet und damit nahezu doppelt so viele wie im NRW-Durchschnitt.


Das Bergische Städtedreieck ist allerdings auch von strukturellen Schwächen gekennzeichnet. Im Zuge des Niedergangs der Textilindustrie und den damit verbundenen Fortzügen, hat keine Region in NRW in den vergangenen Jahrzehnten so viele Einwohner verloren wie das Dreieck aus den Städten Remscheid, Wuppertal und Solingen. Der Strukturwandel hat ferner zu einer überdurchschnittlichen Arbeitslosigkeit und einer im Landesvergleich geringen Kaufkraft geführt. Für die Zukunft scheint der Bevölkerungsschwund gestoppt. Bis 2040 wird ein Plus von knapp 8.800 Einwohnern bzw. 1,3 Prozent vorausberechnet. Der Verlauf ist damit nahezu identisch zum gesamten Bundesland.


Die NRW.BANK analysiert regelmäßig auch die Wirtschaftsregionen Aachen, Düsseldorf, Köln/Bonn, Metropole Ruhr, Münsterland, Niederrhein, Ostwestfalen-Lippe und Südwestfalen.
Unter www.nrwbank.de/regionale-wirtschaftsprofile stehen alle regionalen Profile zum Download bereit. Hier gibt es außerdem ein Profil für ganz NRW, das einen Vergleich der neun Wirtschaftsregionen miteinander ermöglicht.


Über die NRW.BANK
Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben. In ihren drei Förderfeldern „Wirtschaft“, „Wohnraum“ und „Infrastruktur/Kommunen“ setzt die NRW.BANK ein breites Spektrum an Förderinstrumenten ein: von zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin zu Beratungsangeboten. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. In ihrer Förderung berücksichtigt die NRW.BANK auch bestehende Angebote von Bund, Land und Europäischer Union.

Düsseldorf/Münster, 16. Oktober 2019

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