1. Halbjahr 2019: NRW.BANK fördert mit rund 4,9 Milliarden Euro

NRW.BANK fördert Gründungen, Digitalisierungsprojekte und Innovationen mit 466 Millionen Euro

Düsseldorf/Münster, 27. August 2019

  • Fördervolumen im ersten Halbjahr 2019 um sechs Prozent auf 4,9 Milliarden Euro gestiegen
  • 466 Millionen Euro für Gründungen sowie Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben
  • Über 500 Zusagen bei neuem Programm NRW.BANK.Wohneigentum
 

Die NRW.BANK hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres Fördermittel in Höhe von 4,9 Milliarden Euro vergeben – sechs Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum (Vj. 4,6 Mrd. €). Im Förderfeld Wirtschaft wurden vor allem Fördermittel für Existenzgründungen und Innovationen nachgefragt. Hier stieg das Volumen um zehn Prozent auf 466 Millionen Euro (Vj. 423 Mio. €). Mit einem Neuzusagevolumen von 121,4 Millionen Euro (Vj. 26,3 Mio. €, >+100%) hatte das Programm NRW.BANK.Digitalisierung und Innovation einen großen Anteil an diesem Ergebnis.

 

„Als Förderbank unterstützen wir Digitalisierungs- und Innovationsvorhaben, um bei der Entwicklung des digitalen Nordrhein-Westfalens aktiv zu unterstützen. Das gilt für Gründer sowie für den Mittelstand“, sagt Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK. „Mit unseren Finanzierungs- und Beratungsangeboten setzen wir uns dafür ein, dass auch weiterhin keine gute Idee an der Finanzierung scheitert.“

 

Sehr gut gestartet ist das neue Förderdarlehen für den Bau und Erwerb von selbst genutztem Wohneigentum: Seit Februar hat die NRW.BANK über das Programm NRW.BANK.Wohneigentum mit über 500 Zusagen bereits 52,0 Millionen Euro vergeben. Das Programm richtet sich an Menschen mit mittlerem Einkommen, die sich den Traum vom Eigenheim erfüllen möchten – und das zu langfristig günstigen Konditionen.

 

Auch für die nordrhein-westfälische Schulinfrastruktur hält die NRW.BANK die passenden Finanzierungsmöglichkeiten bereit: Ein wichtiger Baustein für Kommunen bleibt das Programm NRW.BANK.Gute Schule 2020. Die Kommunen fokussieren sich beim Abruf der Mittel erfahrungsgemäß auf die zweite Jahreshälfte, haben aber bereits zu Beginn des Jahres 91,7 Millionen Euro über dieses Programm investiert (Vj. 110,1 Mio. €, -17%). Für die Kommunen ist dies ein kostenloses Programm – Zins und Tilgung übernimmt das Land. Die an den Schulen umgesetzten Vorhaben reichen von Neu- und Umbauten bis hin zu Digitalisierungsmaßnahmen.

 

Die NRW.BANK bietet neben ihren Förderdarlehen und Eigenkapitalfinanzierungen auch umfassende Förderberatungsleistungen an. Im Fokus stehen dabei nicht nur Unternehmer, Gründer, Kommunen und Wohnungsbauunternehmen, sondern auch Multiplikatoren wie Hausbanken, Kammern, Wirtschaftsförderungsgesellschaften und Bewilligungsbehörden.

 

Ergänzende Details zu den Förderfeldern:

 

Wirtschaft

Im Förderfeld „Wirtschaft“ wurden 1,5 Milliarden Euro zugesagt (Vj. 1,8 Mrd. €, -17%). Volumentreiber waren die Breitenprogramme NRW.BANK.Universalkredit (670,7 Mio. €, Vj. 913,4 Mio. €, -27%) und der NRW.BANK.Mittelstandskredit (227,6 Mio.€, Vj. 174,9 Mio. €, +30%). Der Rückgang im Programm NRW.BANK.Universalkredit lässt sich unter anderem auf Nachfrageverschiebungen zum Programm NRW.BANK.Digitalisierung und Innovation zurückführen.

 

Wohnraum

Das Neuzusagevolumen im Förderfeld „Wohnraum“ ist mit 745,5 Millionen Euro um 14 Prozent gesunken (Vj. 871,7 Mio. €). Volumentreiber waren die KfW-Programme Energieeffizient Bauen mit 227,8 Millionen Euro (Vj. 374,0 Mio. €, -39%) und Energieeffizient Sanieren mit 97,9 Millionen Euro (Vj. 178,5 Mio. €, -45%).

 

Infrastruktur/Kommunen

Das Volumen im stärksten Förderfeld „Infrastruktur/Kommunen“ stieg im ersten Halbjahr um 35 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro (Vj. 2,0 Mrd. €). Besonders stark nachgefragt wurden Programme zur Förderung der Infrastruktur, wie beispielsweise NRW.BANK.Infrastruktur (191,7 Mio. €, Vj. 140,9 Mio. €, +36%) oder die Infrastrukturfinanzierungen - Verkehr/Versorgung (106,9 Mio. €, Vj. 3,9 Mio. €, >+100%).

 

Ausblick:

Ab dem 1. Oktober 2019 unterstützt die NRW.BANK das Land Nordrhein-Westfalen bei der Modernisierung, Instandsetzung und dem Umbau von Sportstätten mit einem weiteren Finanzierungsangebot. Mit dem Programm Moderne Sportstätten 2022 können nordrhein-westfälische Sportvereine ihre Sportstätten auf den neusten Stand bringen. Das Land stellt dafür 300 Millionen Euro zur Verfügung. Die NRW.BANK unterstützt als Bewilligungsbehörde – sie prüft die Unterlagen, zahlt die Kredite aus und berät die Sportvereine zu Fragestellungen der Förderung.

 

Neben den Fremd- und Eigenkapitalprogrammen für Gründer sowie umfassenden Förderberatungen, unterstützt die NRW.BANK Existenzgründer auch mit dem GRÜNDERPREIS NRW 2019. Der Preis wird gemeinsam von der NRW.BANK und dem NRW-Wirtschaftsministerium am 18. November 2019 in Düsseldorf verliehen und ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert. Nordrhein-westfälische Jungunternehmer, Freiberufler oder Nachfolger aus den Bereichen Handwerk, Industrie und Dienstleistungen haben noch bis zum 13. September 2019 Zeit, sich zu bewerben.

 

Über die NRW.BANK

Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben und setzt ein breites Spektrum an Förderinstrumenten ein: von zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin zu Beratungsangeboten. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. In ihrer Förderung berücksichtigt die NRW.BANK auch bestehende Angebote von Bund, Land und Europäischer Union.

 

Informationen über die NRW.BANK erhalten Sie auf www.nrwbank.de. Folgen Sie uns auch auf www.twitter.com/NRWBANK.

 

Kontakt

Caroline
Gesatzki

Pressesprecherin

Tel.:0 211 91741-1847

Fax:0 211 91741-1260

E-Mail:caroline.gesatzki@nrwbank.de

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