NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima Juli 2018: Baubranche in NRW zufrieden wie noch nie

Baubranche in NRW zufrieden wie noch nie

NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima Juli 2018

Düsseldorf/Münster, 3. August 2018

Die Stimmung in der nordrhein-westfälischen Wirtschaft hat sich im Juli wieder verbessert. Die Baubranche berichtet von einer glänzenden Geschäftslage und ist auch für die kommenden Monate optimistisch gestimmt. In Industrie und Handel sind die Signale hingegen gemischt.


„Die Bauwirtschaft in NRW erlebt derzeit einen regelrechten Boom. Die Umfragewerte waren seit Beginn der Erhebung noch nie so gut“, erläutert Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK. „Während der Hochbau bereits seit Längerem mit den Geschäften zufrieden ist, wird jetzt auch die Stimmung im Tiefbau immer besser.“ Der Auftragsbestand der Branche - wozu  insbesondere Unternehmen des Straßen- und Schienenbaus gehören -  erreichte im Juli mit 3,9 Monaten einen Rekordwert.

Von dieser Entwicklung angetrieben stieg das NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima im Juli von 14,3 auf 15,2 Saldenpunkte. Neben dem Bau berichten auch die Industrie und der Handel mehrheitlich positiv von ihrer derzeitigen Situation. Dementsprechend stieg die Geschäftslage um 4,5 Saldenpunkte auf nun 35,4 Zähler. Bei den Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate zeigt sich hingegen ein gemischtes Bild: Zwar ist der Bau angesichts einer hohen Kapazitätsauslastung und steigender Preise mehrheitlich zuversichtlich gestimmt, im Verarbeitenden Gewerbe sowie im Handel überwiegen hingegen die skeptischen Stimmen. In Summe gaben die Geschäftserwartungen von -1,1 auf
-3,3 Saldenpunkte nach.

Hintergrund:
Das NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima gibt Aufschluss über die wirtschaftliche Entwicklung in Nordrhein-Westfalen. Hierfür werden etwa 1.000 ansässige Unternehmen der Gewerblichen Wirtschaft zu ihrer aktuellen Geschäftslage und ihren Zukunftserwartungen befragt. Ihre Antworten werden exklusiv für die NRW.BANK ausgewertet. Seit April 2018 sind die Antworten der Dienstleistungsunternehmen in dem bundesweiten Indikator integriert. Dies ist für Nordrhein-Westfalen derzeit nicht der Fall. Detaillierteres Zahlenmaterial finden Sie unter www.nrwbank.de/ifo.

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