NRW.BANK vergibt Fördermittel in Höhe von 6,9 Milliarden Euro

Hohe Nachfrage nach Gründungs- und Innovationsprogrammen

Düsseldorf/Münster, 16. November 2018

Die NRW.BANK hat in den ersten neun Monaten Fördermittel in Höhe von 6,9 Milliarden Euro vergeben. Damit liegt die Förderbank für Nordrhein-Westfalen nach zwei außerordentlich starken Jahren weiterhin auf dem guten Niveau des Jahres 2015. Sehr gut nachgefragt wurden die Fördermittel für Existenzgründungen und Innovationen: Hier stieg das Volumen um 14 Prozent auf 565 Millionen Euro.

„Nordrhein-Westfalen gewinnt als Gründerland zunehmend an Bedeutung“, sagt Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK. „Das gesteigerte Interesse an unseren Förderprogrammen in der Gründungs- und Innovationsfinanzierung zeigt, dass die NRW.BANK hier ein wichtiger Treiber ist und dafür sorgt, dass in Nordrhein-Westfalen jede gute Idee die passende Finanzierung erhält.“

Das Neuzusagevolumen im Förderfeld „Wirtschaft“ blieb mit 2,6 Milliarden Euro leicht unter dem Vorjahresniveau (Vj. 2,8 Mrd. €, -8%). Volumentreiber war mit 1,3 Milliarden Euro das Breitenprogramm NRW.BANK.Universalkredit (Vj. 1,4 Mrd. €, -4%). Startups und Existenzgründer haben insbesondere den NRW.BANK.Gründungskredit in Anspruch genommen. Dieses Programm verzeichnete ein Neuzusagevolumen in Höhe von 223,5 Millionen Euro (Vj. 189,0 Mio. €, +18%).

Die Nachfrage nach Programmen im Förderfeld „Wohnraum“ liegt mit 1,2 Milliarden Euro  23 Prozent unter dem Vorjahreswert (Vj. 1,6 Mrd. €). Ein Grund dafür ist das Programm NRW.BANK.Pflege und Betreuung, das im Jahr 2017 besonders stark nachgefragt war (26,7 Mio. €, Vj. 151,9 Mio. €, -82%).

Das Volumen im stärksten Förderfeld „Infrastruktur/Kommunen“ sank um 23 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro (Vj. 4,1 Mrd. €). Nach einer außergewöhnlich hohen Kreditvergabe in den Jahren 2016 und 2017 erreichten die Programme dieses Förderfelds wieder das gute Niveau des Jahres 2015. Einen Anstieg in der Nachfrage verzeichnete das Programm NRW.BANK.Gute Schule 2020: In den ersten drei Quartalen 2018 haben die Kommunen 186,0 Millionen Euro abgerufen (Vj. 126,4 Mio. €, +47%). „Wir sind zuversichtlich, dass bis Ende November das 2017er Kontingent nahezu vollständig ausgeschöpft sein wird“, so Forst. Nicht abgerufene Mittel aus dem Programm NRW.BANK.Gute Schule 2020 des Jahres 2018 stehen den Kommunen automatisch bis Ende 2019 zur Verfügung – die damit an den Schulen umgesetzten Vorhaben reichen von Neu- und Umbauten bis hin zu Digitalisierungsmaßnahmen.

Über die NRW.BANK
Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben und setzt ein breites Spektrum an Förderinstrumenten ein: von zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin zu Beratungsangeboten. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. In ihrer Förderung berücksichtigt die NRW.BANK auch bestehende Angebote von Bund, Land und Europäischer Union.

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