NRW-Konjunktur weniger dynamisch

NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima Oktober 2018

Düsseldorf/Münster, 8. November 2018

Die Stimmung in den nordrhein-westfälischen Unternehmen ist weiterhin gut.  Doch die konjunkturelle Dynamik lässt nach. Das geht aus dem NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima für Oktober 2018 hervor. Demnach beurteilt die NRW-Wirtschaft ihre Geschäftslage schlechter als in den Monaten zuvor, was in erster Linie auf die Industrie und den Großhandel zurückzuführen ist.

Das NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima sank im Oktober von vormonatlichen 18,5 auf nun 15,8 Saldenpunkte. Diese Entwicklung geht auf einen Rückgang beider Teilindikatoren zurück: So bewerten die NRW-Betriebe ihre aktuelle Geschäftslage mit 26,6 Zählern - und damit 3,7 Punkte schwächer als im September. Auch die Erwartungskomponente gab von 7,2 auf 5,4 Saldenpunkte nach. Damit überwiegen die optimistischen gegenüber den pessimistischen Stimmen weiterhin leicht.  

„Die konjunkturelle Abschwächung in der Eurozone geht an der heimischen Wirtschaft nicht spurlos vorüber“, erläutert Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK. „Die Industriebetriebe berichten von einer nachlassenden  Nachfrage und die Kapazitäten sind dementsprechend nicht mehr ganz so stark ausgelastet wie in den Monaten zuvor.“

Der Auslastungsgrad der NRW-Industrie sank von starken 86,8 auf immer noch überdurchschnittliche 85,0 Prozent. Dementsprechend beurteilt der Wirtschaftszweig das vorherrschende Geschäftsklima mit 18,6 Saldenpunkten als gut, jedoch weniger positiv als im September (23,7 Zähler). Im Großhandel ist die Entwicklung ähnlich: Die Branche zeigte sich im Oktober mit 13,6 Punkten zufrieden, jedoch längst nicht so gut gelaunt wie zu Jahresbeginn, als das Geschäftsklima 28,2 Zähler betrug.

Die Stimmung im Bauhauptgewerbe konnte ihr Rekordniveau aus dem Vormonat hingegen halten. Die Branche bewertet zwar ihre aktuelle Lage etwas ungünstiger, die Zuversicht für das kommende halbe Jahr nahm im Gegenzug aber leicht zu.

Hintergrund:
Das NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima gibt Aufschluss über die wirtschaftliche Entwicklung in Nordrhein-Westfalen. Hierfür werden etwa 1.000 ansässige Unternehmen der Gewerblichen Wirtschaft zu ihrer aktuellen Geschäftslage und ihren Zukunftserwartungen befragt. Ihre Antworten werden exklusiv für die NRW.BANK ausgewertet. Seit April 2018 sind die Antworten der Dienstleistungsunternehmen in dem bundesweiten Indikator integriert. Dies ist für Nordrhein-Westfalen derzeit nicht der Fall. Detaillierteres Zahlenmaterial finden Sie unter www.nrwbank.de/ifo.

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Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und  wirtschaftspolitischen Aufgaben. In ihren drei Förderfeldern „Wirtschaft“, „Wohnraum“ und „Infrastruktur/Kommunen“ setzt die NRW.BANK ein breites Spektrum an Förderinstrumenten ein: von zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin zu Beratungsangeboten. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. In ihrer Förderung berücksichtigt die NRW.BANK auch bestehende  Angebote von Bund, Land und Europäischer Union.

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