NRW.BANK aktualisiert Regionalwirtschaftliche Profile 2018: Wachstum in Südwestfalen und Aachen am stärksten

NRW.BANK aktualisiert Regionalwirtschaftliche Profile 2018

Wachstum in Südwestfalen und Aachen am stärksten

Düsseldorf/Münster, 31. Oktober 2018

Vor allem Wirtschaftsregionen außerhalb der nordrhein-westfälischen Ballungszentren entwickeln sich dynamisch. Das ist das Ergebnis einer Aktualisierung der Regionalwirtschaftlichen Profile der NRW.BANK. So wuchs das Bruttoinlandsprodukt in Südwestfalen und der Region Aachen am stärksten. Auch Ostwestfalen-Lippe schneidet gut ab.

 

„In der Diskussion um wirtschaftliches Wachstum stehen häufig die Großstädte im Fokus. Unsere Regionalwirtschaftlichen Profile zeigen jedoch, dass die Dynamik in vielen Regionen außerhalb der Ballungszentren besonders stark ist“, erklärt Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK. „Mit der fortlaufenden Aktualisierung der Profile liefern wir einen stets aktuellen Einblick in die wirtschaftliche Dynamik unseres Landes und damit eine mögliche Diskussionsgrundlage für Entscheidungsträger in den Regionen.“

 

Zwischen 2007 und 2016 wuchs das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner in Südwestfalen um 25,3 Prozent. In keiner Wirtschaftsregion NRWs waren es mehr. Darauf folgen die Regionen Aachen und Ostwestfalen-Lippe (OWL) mit Anstiegen von 24,5 Prozent, bzw. 23,5 Prozent (NRW: 19,1%). Sowohl das Produzierende Gewerbe als auch die Dienstleistungsbereiche entwickelten sich in den drei Regionen besser als der landesweite Durchschnitt. Aktuellere Daten zu den Industrieumsätzen deuten darauf hin, dass die Dynamik in den drei Regionen auch 2018 anhält. So fielen die südwestfälischen Industrieumsätze zwischen Januar und August 2018 um 9,8 Prozent höher aus als im Vorjahr – weit mehr als im gesamten Bundesland mit einem Plus von 4,3%. Auch in OWL (+5,0%) und der Region Aachen (+4,7%) liefen die Geschäfte bis dato überdurchschnittlich gut.  

 

Mit den Regionalwirtschaftlichen Profilen gibt die NRW.BANK einen Überblick über wichtige sozio-ökonomische Strukturen und Trends für die neun Wirtschaftsregionen Nordrhein-Westfalens: Aachen, Bergisches Städtedreieck, Düsseldorf, Köln/Bonn, Metropole Ruhr, Münsterland, Niederrhein, Ostwestfalen-Lippe und Südwestfalen. Analysiert werden beispielsweise die Bevölkerungsentwicklung, das Wirtschaftswachstum, die Forschungsintensität oder das Gründungsgeschehen.

Unter www.nrwbank.de/regionale-wirtschaftsprofile stehen alle regionalen Profile zum Download bereit. Hier gibt es außerdem ein Profil für ganz NRW, das einen Vergleich der neun Wirtschaftsregionen untereinander ermöglicht.

 

Über die NRW.BANK

Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben. In ihren drei Förderfeldern „Wirtschaft“, „Wohnraum“ und „Infrastruktur/Kommunen“ setzt die NRW.BANK ein breites Spektrum an Förderinstrumenten ein: von zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin zu Beratungsangeboten. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. In ihrer Förderung berücksichtigt die NRW.BANK auch bestehende Angebote von Bund, Land und Europäischer Union.

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