Gemischte Signale bei guter Geschäftslage

NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima August 2018

Düsseldorf/Münster, 5. September 2018

Die nordrhein-westfälischen Unternehmen beurteilen ihre aktuelle Geschäftslage nicht mehr so gut wie im Juli. Dafür zeigen sie sich für das nächste halbe Jahr wieder optimistischer. In den Branchen ist das Bild ebenfalls uneinheitlich. Das Bauhauptgewerbe erreicht ein neues Rekordhoch.

Das NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima sank im August von vormonatlichen 15,4 auf 14,4 Saldenpunkte. Die Industrie und der Handel waren mit ihrer aktuellen Situation weniger zufrieden, wodurch die Lagekomponente von 35,5 auf 28,3 Zähler nachgab. Die Mehrheit der NRW-Betriebe berichtet damit aber weiterhin von einer guten Geschäftslage. Bei den Geschäftserwartungen für das nächste halbe Jahr konnten die Optimisten wieder die Oberhand gewinnen. Der Saldo legte von -2,9 auf 1,4 Punkte zu.

„In einigen wichtigen Industriebranchen des Landes hat die Nachfrage zuletzt nachgelassen. Dennoch befindet sich die NRW-Wirtschaft auch 2018 auf einem soliden Wachstumskurs“, erläutert Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK. „Getragen wird die Konjunktur insbesondere vom Bau“.

Das Bauhauptgewerbe berichtet von glänzenden Geschäften und vollen Auftragsbüchern. Das Geschäftsklima stieg mit 24,4 nach zuvor 23,6 Saldenpunkten zum wiederholten Male auf ein neues Rekordhoch. Die Betriebe planen für die kommenden Monate sowohl Produktionssteigerungen als auch die Einstellung neuer Mitarbeiter. Einhergehend mit den knappen Kapazitäten rechnet die Branche mit andauernden Preissteigerungen.

Hintergrund:
Das NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima gibt Aufschluss über die wirtschaftliche Entwicklung in Nordrhein-Westfalen. Hierfür werden etwa 1.000 ansässige Unternehmen der Gewerblichen Wirtschaft zu ihrer aktuellen Geschäftslage und ihren Zukunftserwartungen befragt. Ihre Antworten werden exklusiv für die NRW.BANK ausgewertet. Seit April 2018 sind die Antworten der Dienstleistungsunternehmen in dem bundesweiten Indikator integriert. Dies ist für Nordrhein-Westfalen derzeit nicht der Fall. Detaillierteres Zahlenmaterial finden Sie unter www.nrwbank.de/ifo.

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