NRW.BANK veröffentlicht Regionalwirtschaftliche Profile 2018: 100.000 Beschäftigte mehr im Münsterland

100.000 Beschäftigte mehr im Münsterland

NRW.BANK veröffentlicht Regionalwirtschaftliche Profile 2018

Düsseldorf/Münster, 23. Mai 2018

Das Münsterland hat mit einem Durchschnittsalter von 42,9 Jahren die jüngste Bevölkerung aller NRW-Wirtschaftsregionen. Gleichzeitig sind dort die wenigsten Menschen arbeitslos. Die Arbeitslosenquote liegt mit 4,4 Prozent weit unter dem Landesdurchschnitt von 7,4 Prozent. Das sind zwei Ergebnisse, die die NRW.BANK jetzt in ihren neuen Regionalwirtschaftlichen Profilen veröffentlicht hat.

 

„Mit den Regionalwirtschaftlichen Profilen der NRW.BANK geben wir detaillierte Einblicke in die wirtschaftliche und demografische Dynamik des Münsterlandes“, erklärt Gabriela Pantring, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Die Ergebnisse belegen die hohe Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Region.“

 

Die vergleichsweise junge Bevölkerung des Münsterlands konnte in den letzten Jahrzehnten einen nahezu kontinuierlichen und kräftigen Anstieg verzeichnen. Die Universitätsstadt Münster lockt insbesondere junge Studenten in die Region. Hinzu kommen sehr kinderreiche Kreise, wie zum Beispiel Borken. Darüber hinaus gab es im Münsterland wieder mehr Geburten als Sterbefälle. Dies war sonst nur in der Region Köln/Bonn der Fall.

 

Die geringe Arbeitslosigkeit ist mit einem starken Jobzuwachs verbunden. 2017 gab es im Münsterland 619.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Das waren rund 100.000 Beschäftigte bzw. 19,3 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor. In keiner anderen Wirtschaftsregion in NRW wurden ähnlich viele Jobs geschaffen. Landesweit lag das Plus bei 14,5 Prozent. Mit knapp 28.400 zusätzlichen Stellen war das Gesundheits- und Sozialwesen stärkster Jobmotor der Region.

 

Die NRW.BANK analysiert regelmäßig auch die Wirtschaftsregionen Aachen, Bergisches Städtedreieck, Düsseldorf, Köln/Bonn, Metropole Ruhr, Südwestfalen, Niederrhein und Ostwestfalen-Lippe.

Unter www.nrwbank.de/regionale-wirtschaftsprofile stehen alle regionalen Profile zum Download bereit. Hier gibt es außerdem ein Profil für ganz NRW, das einen Vergleich der neun Wirtschaftsregionen miteinander ermöglicht.

Über die NRW.BANK

Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben. In ihren drei Förderfeldern „Wirtschaft“, „Wohnraum“ und „Infrastruktur/Kommunen“ setzt die NRW.BANK ein breites Spektrum an Förderinstrumenten ein: von zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin zu Beratungsangeboten. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. In ihrer Förderung berücksichtigt die NRW.BANK auch bestehende Angebote von Bund, Land und Europäischer Union.

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