NRW.BANK veröffentlicht Regionalwirtschaftliche Profile 2018: Ruhrgebiet: Industrieumsätze wachsen kräftig

Ruhrgebiet: Industrieumsätze wachsen kräftig

NRW.BANK veröffentlicht Regionalwirtschaftliche Profile 2018

Düsseldorf/Münster, 23. Mai 2018

Die Umsätze in der Industrie des Ruhrgebiets sind 2017 erstmals seit Jahren wieder gewachsen. Die Geschäfte verbesserten sich sowohl im Inland als auch im Ausland. Das ist eines der Ergebnisse, die die NRW.BANK jetzt in ihren Regionalwirtschaftlichen Profilen veröffentlicht hat.  

 

„Unsere Regionalwirtschaftlichen Profile geben tiefgehende Einblicke in die wirtschaftliche Entwicklung der nordrhein-westfälischen Regionen“, erklärt Dietrich Suhlrie, Mitglied des Vorstands der NRW.BANK. „Das Ruhrgebiet profitierte im vergangenen Jahr von der anziehenden Binnennachfrage und von der Belebung der weltweiten Konjunktur, sodass die Industrie ihre Umsätze erstmals seit 2011 wieder steigern konnte.“

 

Im Vergleich zum Vorjahr verbesserten sich die Geschäfte um 6,8 Prozent. Das Wachstum fiel damit sogar stärker aus als im gesamten Bundesland (NRW: 5,5 Prozent). Sowohl die Inlands- als auch die Auslandsumsätze stiegen mit 6,4 Prozent bzw. 7,3 Prozent kräftig. Für die Industrie im Ruhrgebiet ist dies ein positives Zeichnen. Denn seit dem Jahr 2008 entwickelten sich die Umsatzzahlen mäßig. Sie lagen 2017 um 20 Prozent niedriger als noch zehn Jahre zuvor.

 

Die NRW.BANK analysiert regelmäßig auch die Wirtschaftsregionen Aachen, Bergisches Städtedreieck, Düsseldorf, Köln/Bonn, Südwestfalen, Münsterland, Niederrhein und Ostwestfalen-Lippe.

Unter www.nrwbank.de/regionale-wirtschaftsprofile stehen alle regionalen Profile zum Download bereit. Hier gibt es außerdem ein Profil für ganz NRW, das einen Vergleich der neun Wirtschaftsregionen miteinander ermöglicht.

Über die NRW.BANK

Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben. In ihren drei Förderfeldern „Wirtschaft“, „Wohnraum“ und „Infrastruktur/Kommunen“ setzt die NRW.BANK ein breites Spektrum an Förderinstrumenten ein: von zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin zu Beratungsangeboten. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. In ihrer Förderung berücksichtigt die NRW.BANK auch bestehende Angebote von Bund, Land und Europäischer Union.

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