NRW-Wirtschaft weiterhin sehr zufrieden: NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima April 2018

NRW-Wirtschaft weiterhin sehr zufrieden

NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima April 2018

Düsseldorf/Münster, 4. Mai 2018

Die Unternehmen in Nordrhein-Westfalen sind mit ihrer derzeitigen Geschäftslage nach wie vor sehr zufrieden. Für das nächste halbe Jahr gehen sie aktuell allerdings nicht von einer Verbesserung ihrer Situation aus. Insbesondere in der Industrie lässt der Optimismus nach.

Das NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima sank im April den dritten Monat in Folge. Im Vergleich zum März gab der Indikator um 5,2 auf nun 14,4 Saldenpunkte nach. Die beiden Teilindikatoren der Statistik entwickelten sich dabei in die gleiche Richtung. Die Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage mit 30,1 statt 32,3 Zählern geringfügig schwächer als im Vormonat. Die Stimmung in der NRW-Wirtschaft befindet sich damit weiterhin auf einem hohen Niveau. Für das kommende halbe Jahr sind die Unternehmen allerdings weniger optimistisch. Die Geschäftserwartungen wurden mit -0,2 statt 7,6 Zählern bewertet und bewegten sich erstmals seit April 2016 im negativen Bereich.

„Die Kapazitäten in den nordrhein-westfälischen Unternehmen sind stark ausgelastet“, erläutert Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK. „Die Nachfrage entwickelte sich zuletzt aber nicht mehr so dynamisch wie noch 2017, so dass die Unternehmen ihre Erwartungen aktuell anpassen.“ Davon berichten zentrale Branchen wie die Chemie, der Maschinenbau oder die Elektroindustrie. In Summe stuft das Verarbeitende Gewerbe seine Lage weiter als sehr gut ein, für die nahe Zukunft halten sich optimistische und pessimistische Stimmen jedoch die Waage. Im Großhandel gestaltet sich die Situation ähnlich.

Weitgehend unbeeindruckt von dieser Entwicklung zeigt sich das Bauhauptgewerbe. Die Unternehmen der Branche beurteilen sowohl ihre momentane Situation als auch die Geschäftserwartungen mehrheitlich günstig. Während der öffentliche Hochbau zuletzt an Dynamik einbüßte, berichtet der Tiefbau von einem stark steigenden Auftragsbestand. Hierzu gehören beispielsweise Unternehmen, die für den Bau von Straßen oder Bahnstrecken zuständig sind.

Hintergrund
Das NRW.BANK.ifo-Geschäftsklima gibt Aufschluss über die wirtschaftliche Entwicklung in Nordrhein-Westfalen. Hierfür werden etwa 1.000 ansässige Unternehmen der Gewerblichen Wirtschaft zu ihrer aktuellen Geschäftslage und ihren Zukunftserwartungen befragt. Ihre Antworten werden exklusiv für die NRW.BANK ausgewertet. Seit April 2018 sind die Antworten der Dienstleistungsunternehmen in dem bundesweiten Indikator integriert. Dies ist für Nordrhein-Westfalen derzeit nicht der Fall. Detaillierteres Zahlenmaterial finden Sie unter www.nrwbank.de/ifo.

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Über die NRW.BANK
Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihrenEigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischenAufgaben. In ihren drei Förderfeldern „Wirtschaft“, „Wohnraum“ und „Infrastruktur/Kommunen“ setzt die NRW.BANK ein breites Spektrum anFörderinstrumenten ein: von zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin zu Beratungsangeboten. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. In ihrer Förderung berücksichtigt die NRW.BANK auch bestehende Angebote von Bund, Land und Europäischer Union.

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