NRW.BANK baut Wirtschaftsförderung weiter aus: Fördermittel in Höhe von 8,4 Milliarden Euro vergeben

NRW.BANK baut Wirtschaftsförderung weiter aus

Fördermittel in Höhe von 8,4 Milliarden Euro vergeben

Düsseldorf/Münster, 10. November 2017

 
  • Wirtschaft:
    Förderung von Mittelstand und Gründern um 17 Prozent ausgebaut
  • Infrastruktur/Kommunen:
    2,0 Milliarden Euro für Infrastruktur-Projekte
  • Wohnraum:
    Nachfrage nach Wohnraum-Programmen mit 1,6 Milliarden Euro erneut leicht gestiegen


Die NRW.BANK hat in den ersten drei Quartalen 2017 das Fördervolumen erneut gesteigert: Die Förderbank für Nordrhein-Westfalen hat Projekte im Gesamtwert von rund 8,4 Milliarden Euro (Vj. 7,8 Mrd. €, +7%) unterstützt. Das volumenstärkste Förderfeld „Infrastruktur/Kommunen“ ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3 Prozent auf 4,1 Milliarden Euro gestiegen (Vj. 3,9 Mrd. €) – allein für Infrastruktur-Projekte im Land NRW stellte die NRW.BANK insgesamt 2,0 Milliarden Euro bereit und steigerte damit das Volumen um 88 Prozent (Vj. 1,1 Mrd. €). Die Nachfrage nach Programmen im Förderfeld „Wohnraum“ ist um 3 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro gestiegen (Vj. 1,5 Mrd. €). Das Neuzusagevolumen im Förderfeld „Wirtschaft“ erreichte ein Niveau von 2,8 Milliarden Euro (Vj. 2,4 Mrd. €, +17%). 


„Die nordrhein-westfälische Wirtschaft boomt“, sagt Eckhard Forst, Vorsitzender des Vorstands der NRW.BANK. „Die Zuversicht und aktuell optimistische Stimmung merkt man auch an unseren Quartalszahlen. Sie zeigen, dass die Unternehmer investitionsfreudig sind und wir als Förderbank als zuverlässiger Partner zur Seite stehen – sowohl finanziell als auch mit kompetenter Beratung.“

Wirtschaft

Im Förderfeld Wirtschaft nimmt die Förderung von Gründern einen immer größer werdenden Themenschwerpunkt ein: Über 407 Millionen Euro sagte die NRW.BANK für Existenzgründungen und -festigungen allein über die Programme NRW.BANK.Gründungskredit und NRW.BANK.Universalkredit zu. Zudem investierte der NRW.BANK.Seed Fonds in technologieorientierte Existenzgründer weiterhin auf hohem Niveau (2,4 Mio. €, Vj. 2,8 Mio. €, -15%). Über das Programm „NRW.SeedCap Digitale Wirtschaft“, mit dem Unternehmen in der Gründungsphase gefördert werden, wurden 240.000 Euro zugesagt – dreimal mehr als noch im Vorjahreszeitraum (Vj. 75.000 €, >+100%). Neu startete im Sommer der Gründerfonds Ruhr, in den die NRW.BANK bereits 144.000 Euro investierte und insgesamt 15 Millionen Euro als Ankerinvestor zugesagt hat. „Auch unser Engagement beim Gründerpreis NRW fördert die Existenzgründer“, sagt Eckhard Forst. „Wir haben das Preisgeld aufgestockt, um junge Unternehmer darin zu unterstützen, ihre vielversprechenden Gründungsideen voran zu bringen.“ NRW.BANK und Wirtschaftsministerium verleihen den diesjährigen Gründerpreis NRW am 22. November in Düsseldorf. Er ist dotiert mit 60.000 Euro – 40.000 Euro mehr als in den Vorjahren.

Förderbeispiel für NRW.SeedCap Digitale Wirtschaft:
Digitale Familienplanung mithilfe des Bonner Start-up „trackle“
www.nrwbank.de/140

Infrastruktur/Kommunen

Beim Programm NRW.BANK.Gute Schule 2020 haben bereits 90 Kommunen ihre Jahreskontingente vollständig abgerufen: Rund 126,4 Millionen Euro flossen bislang über dieses neue Programm in die Modernisierung der Schulinfrastruktur. 2017 nicht abgerufene Kontingente stellt die NRW.BANK den Kommunen 2018 zusätzlich bereit. Damit können dann vor Ort auch größere Projekte realisiert werden. Insgesamt stehen den Kommunen bis 2020 Fördergelder von 2,0 Milliarden Euro zur Verfügung.

Förderbeispiel für NRW.BANK.Gute Schule 2020:
Gelsenkirchen: Lernen für die Zukunft fördern
www.nrwbank.de/141

Wohnraum

Ein Leuchtturmprojekt der sozialen Wohnraumförderung nimmt in Unna konkrete Formen an: Wo bisher viele Menschen auf engem Raum in einem achtgeschossigen 1970er-Jahre-Hochhaus lebten, wird bis 2019 ein moderner Wohnkomplex mit bezahlbaren und generationsgerechten Wohnungen gebaut. Im neuen „Parkquartier Königsborn“ entsteht barrierefreier Wohnraum für Familien, Alleinstehende, Senioren sowie Menschen mit Behinderungen – finanziert mit Mitteln der sozialen Wohnraumförderung. Das Investitionsvolumen beträgt rund 21,2 Millionen Euro. Das Bauministerium stellt hierfür über die NRW.BANK Wohnraumfördermittel in Höhe von 14,7 Millionen Euro mit Tilgungsnachlässen in Höhe von etwa 2,5 Millionen Euro bereit.

Förderbeispiel für die soziale Wohnraumförderung:
„Parkquartier Königsborn“ – Stadtreparatur durch Abriss und Neubau in Unna
www.nrwbank.de/142

Über die NRW.BANK

Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben. In ihren drei Förderfeldern „Wirtschaft“, „Wohnraum“ und „Infrastruktur/Kommunen“ setzt die NRW.BANK ein breites Spektrum an Förderinstrumenten ein: von zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin zu Beratungsangeboten. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. In ihrer Förderung berücksichtigt die NRW.BANK auch bestehende Angebote von Bund, Land und Europäischer Union.

Informationen über die NRW.BANK erhalten Sie auf www.nrwbank.de. Folgen Sie uns auch auf www.twitter.com/NRWBANK.

Kontakt

Caroline
Gesatzki

Pressesprecherin

Tel.:0 211 91741-1847

Fax:0 211 91741-1260

E-Mail:caroline.gesatzki@nrwbank.de

Sie erreichen uns Montag bis Donnerstag von 9.00 bis 18.00 Uhr, Freitag 9.00 Uhr bis 17.30 Uhr sowie an Feiertagen und am Wochenende unter den oben genannten Kontaktdaten.

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