NRW.BANK veröffentlicht Regionalwirtschaftliche Profile 2017 - Südwestfalen zwischen starker Industrie und demografischem Wandel

Südwestfalen zwischen starker Industrie und demografischem Wandel

NRW.BANK veröffentlicht Regionalwirtschaftliche Profile 2017

Düsseldorf/Münster, 28. April 2017


Südwestfalen ist so stark wie keine andere Wirtschaftsregion in Nordrhein-Westfalen vom produzierenden Gewerbe geprägt. Kopfzerbrechen bereitet hingegen der Bevölkerungsrückgang. Das ist eines der Ergebnisse, die die NRW.BANK jetzt in ihren Regionalwirtschaftlichen Profilen veröffentlicht hat.

„Südwestfalen konnte in den letzten Jahren ein starkes Wirtschaftswachstum vorweisen. Dementsprechend gering ist die Arbeitslosenquote und die Kaufkraft der Haushalte liegt vier Prozent über dem Landesdurchschnitt“, erklärt Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK. 45 Prozent der sozial-versicherungspflichtig Beschäftigten arbeiten im produzierenden Gewerbe. In Olpe und dem Märkischen Kreis sind es sogar knapp 55 bzw. 51 Prozent – die beiden Höchstwerte im Landesvergleich. Der Durchschnittswert in NRW liegt bei rund 27 Prozent.

Eine Herausforderung für Südwestfalen ist die alternde Bevölkerung. Die Region muss bis 2040 mit einem Bevölkerungsrückgang von rund 14 Prozent rechnen. In keiner Wirtschaftsregion wird sich der demografische Wandel demnach stärker bemerkbar machen. Hiermit verbunden ist auch ein deutlicher Rückgang des Arbeitskräftepotenzials.

Die NRW.BANK analysiert regelmäßig auch die Wirtschaftsregionen Aachen, Bergisches Städtedreieck, Düsseldorf, Köln/Bonn, Metropole Ruhr, Münsterland, Niederrhein und Ostwestfalen-Lippe. Unter www.nrwbank.de/regionale-wirtschaftsprofile stehen alle regionalen Profile zum Download zur Verfügung. Hier gibt es außerdem ein Profil für ganz NRW, das einen Vergleich der neun Wirtschaftsregionen miteinander ermöglicht.


Über die NRW.BANK
Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben. In ihren drei Förderfeldern „Wirtschaft“, „Wohnraum“ und „Infrastruktur/Kommunen“ setzt die NRW.BANK ein breites Spektrum an Förderinstrumenten ein: von zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin zu Beratungsangeboten. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. In ihrer Förderung berücksichtigt die NRW.BANK auch bestehende Angebote von Bund, Land und Europäischer Union.

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