NRW.BANK veröffentlicht Regionalwirtschaftliche Profile 2017 - Über die Hälfte aller NRW-Möbelbetriebe in Ostwestfalen-Lippe

Über die Hälfte aller NRW-Möbelbetriebe in Ostwestfalen-Lippe

NRW.BANK veröffentlicht Regionalwirtschaftliche Profile 2017

Düsseldorf/Münster, 28. April 2017


Von den 287 Möbelbetrieben in Nordrhein-Westfalen haben 165 ihren Sitz in der Wirtschaftsregion Ostwestfalen-Lippe. Das ist eines der Ergebnisse, die die NRW.BANK jetzt in ihren Regionalwirtschaftlichen Profilen veröffentlicht hat.

„Die Möbelbranche in Ostwestfalen-Lippe ist ein weit über die Region hinaus bekanntes Wirtschaftscluster. Allein in den Kreisen Herford und Paderborn gibt es insgesamt 76 Möbelbetriebe. Aber die Region zeichnet natürlich noch deutlich mehr aus: Insbesondere der Beschäftigungsanstieg in der Industrie ist bemerkenswert", erklärt Eckhard Forst, Vorstandsvorsitzender der NRW.BANK. Dort entstanden zwischen 2010 und 2016 über 19.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse – weit mehr als in jeder anderen Wirtschaftsregion und fast die Hälfte aller 40.600 zusätzlichen Industriearbeitsplätze in NRW. Als Herausforderung dürfte sich die demografische Entwicklung erweisen. Bis 2040 ist mit einer regionalen Bevölkerungsabnahme von 5,6 Prozent zu rechnen, die wohl stärker ausfällt als der landesweit zu erwartende Rückgang von 2,1 Prozent.

Die NRW.BANK analysiert regelmäßig auch die Wirtschaftsregionen Aachen, Bergisches Städtedreieck, Düsseldorf, Köln/Bonn, Metropole Ruhr, Münsterland, Niederrhein und Südwestfalen. Unter www.nrwbank.de/regionale-wirtschaftsprofile stehen alle regionalen Profile zum Download zur Verfügung. Hier gibt es außerdem ein Profil für ganz NRW, das einen Vergleich der neun Wirtschaftsregionen miteinander ermöglicht.


Über die NRW.BANK
Die NRW.BANK ist die Förderbank für Nordrhein-Westfalen. Sie unterstützt ihren Eigentümer, das Land NRW, bei dessen struktur- und wirtschaftspolitischen Aufgaben. In ihren drei Förderfeldern „Wirtschaft“, „Wohnraum“ und „Infrastruktur/Kommunen“ setzt die NRW.BANK ein breites Spektrum an Förderinstrumenten ein: von zinsgünstigen Förderdarlehen über Eigenkapitalfinanzierungen bis hin zu Beratungsangeboten. Dabei arbeitet sie wettbewerbsneutral mit allen Banken und Sparkassen in NRW zusammen. In ihrer Förderung berücksichtigt die NRW.BANK auch bestehende Angebote von Bund, Land und Europäischer Union.

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