Bauministerium und NRW.BANK finanzieren bezahlbaren und generationengerechten Wohnraum: Startschuss für das „Parkquartier Königsborn“ in Unna

Startschuss für das „Parkquartier Königsborn“ in Unna

Bauministerium und NRW.BANK finanzieren bezahlbaren und generationengerechten Wohnraum

Düsseldorf, 30. März 2017

Das Bauministerium und die NRW.BANK finanzieren mit Mitteln der sozialen Wohnraumförderung das „Parkquartier Königsborn“ in Unna. In dem modernen Gebäudekomplex entstehen rund 150 bezahlbare, barrierefreie und generationengerechte Wohnangebote. Außerdem  wird das Projekt durch Betreuungsangebote im Quartier ergänzt. Bau- und Wohnminister Michael Groschek, NRW.BANK-Vorstandsmitglied Dietrich Suhlrie, Landrat Michael Makiolla und Bürgermeister Werner Kolter sowie der Investor Dieter Schöneich haben den Startschuss für die Neuentwicklung des Quartiers gegeben. Der Abriss und der Neubau werden mit Wohnraumfördermitteln unterstützt. Das Investitionsvolumen beträgt rund 21,2 Millionen Euro. Das Bauministerium stellt hierfür über die NRW.BANK Wohnraumfördermittel in Höhe von 14,7 Millionen Euro mit Tilgungsnachlässen in Höhe von etwa 2,5 Millionen Euro bereit.

Wo bisher viele Menschen auf engem Raum und in einem nicht mehr zeitgemäßen achtgeschossigen Hochhaus im typischen Stil der 1970er-Jahre lebten, entsteht bis 2019 das „Parkquartier Königsborn“. Das sanierungsbedürftige und von Leerstand geprägte Hochhaus in der Potsdamer Straße 2-10 wird im April abgerissen. An gleicher Stelle werden ab Mitte Juni drei moderne Gebäude errichtet, in denen Familien, Alleinstehende, Senioren sowie Menschen mit Behinderungen barrierefrei leben können. Das Quartier ist zudem gut an den ÖPNV angeschlossen und verfügt im Nahbereich über Schulen und Kindergärten.

Das Konzept für das „Parkquartier Königsborn“ bietet unterschiedliche Wohnformen an und bildet dabei die täglichen Bedürfnisse der Bewohner ab. In den drei Wohngebäuden mit jeweils vier bzw. fünf Geschossen entstehen insgesamt 132 Wohnungen in unterschiedlichen Größen und Grundrissen, die alle mit einem Aufzug erreichbar sind. Jede Wohnung hat einen Balkon oder eine Loggia. Eine stationäre Pflegeeinrichtung mit 24 Plätzen und eine Tagespflege ergänzen das Angebot. Darüber hinaus wird es ein Café mit Außengastronomie geben sowie einen Quartiersplatz – ein generationenübergreifender Treffpunkt für die Bewohner und Nachbarn.

Statements:

Michael Groschek, Wohn- und Bauminister NRW:
„Mit finanzieller Unterstützung durch die Wohnraumförderung des Landes wird hier in wenigen Jahren ein Leuchtturmprojekt entstehen. Es bewirkt Stadtreparatur durch Abriss und Ersatzneubau. So entsteht für alle Generationen und alle Lebenslagen bezahlbarer Wohnraum mit Wohnangeboten fürs Alter und für den Pflegefall, aus einer Schrottimmobilie eine neue Heimat für jung und alt: ein vorbildliches Inklusionsprojekt u.a. auch mit einem Café für alle im Quartier.“

 

Dietrich Suhlrie, Vorstandsmitglied der NRW.BANK:
„Neuer Wohnraum muss vermehrt im günstigen und preisgebundenen Segment entstehen, damit auch Menschen mit niedrigem Einkommen eine Wohnung finden. Mit dem Neubau entsteht moderner Wohnraum für alle Generationen, der bezahlbar ist und auch bleibt. Das „Parkquartier Königsborn“ zeigt, dass geförderter und preisgebundener  Wohnraum attraktiv, modern und flexibel ist.“

 

Dieter Schöneich, Investor:
Die nachhaltige und langfristige Entwicklung unserer Liegenschaft „Parkquartier Königsborn“ treibt uns an. Wir bieten deshalb Wohnformen für Jeden an, von Pflegebedürftigkeit, über Behinderung bis klassisches barrierefreies Wohnen. Das kann aber nur gelingen, wenn, wie hier, die Stadt Unna, der Kreis Unna, das Bauministerium und die NRW.Bank sowie unsere Ankermieter, MAK Tölke, Sozialwerk St. Georg und die Lebenshilfe eng und unterstützend mit uns zusammenarbeiten.

 

Landrat Michael Makiolla:
Mir liegt es am Herzen, dass der Kreis Unna weiterhin ein attraktiver Wohn- und Lebensstandort ist. Seit Beginn der Sozialplanung im Jahr 1989 wird diesem Grundsatz Rechnung getragen. Dazu gehört es auch, Rahmenbedingungen dafür zu schaffen, dass Menschen im Alter lange und selbstbestimmt in ihrem vertrauten Umfeld wohnen bleiben können – und das ist mit diesem Projekt gelungen.

 

Bürgermeister Werner Kolter:
Die Entwicklung des Quartiers rund um die Berliner Allee ist für Unna und insbesondere für den Stadtteil Königsborn eine wichtige städtebauliche Aufgabe. Das Neubauprojekt in der Potsdamer Straße ist dabei ein zentraler Baustein für die Entwicklung eines zukunftsfähigen Stadtquartiers, in dem die Menschen gerne leben und sich wohlfühlen. Gemeinsam mit der Aufwertung den Freiflächen stellt es einen Gewinn für alle Bürgerinnen und Bürger dar.

Details zum Nutzungsmix:

  • barrierefreie Wohnungen: 67 Einheiten (42qm bis 89qm große Wohnungen)
  • Stationäre Pflegeinsel: 24 Plätze
  • Ambulant betreute Senioren-Wohngemeinschaft: 12 Plätze
  • Seniorenwohnungen mit Service: 21 Wohneinheiten
  • Appartements für Menschen mit Behinderung: 8 Einheiten
  • 8-er-Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung: 1 Einheit
  • 4-er-Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung: 1 Einheit
  • Einzelappartements für Menschen mit psychischer/geistiger Behinderung: 6 Einheiten
  • Einzelappartements für Menschen mit Suchterkrankung: 6 Einheiten
  • Cafè, das von einem integrativen Betrieb angemietet wird, für Bewohner und Nachbarn
  • Quartiersplatz mit Spielplatz, der von Bewohnern des gesamten Quartiers genutzt werden kann

Details zu den drei Häusern:

Haus A: Einzelappartements auf allen Etagen

Haus B: Seniorenwohnungen mit Serviceangeboten sowie Wohngemeinschaften für 4, 8 und 12 Personen. Im Erdgeschoss befindet sich eine Pflegeinsel

Haus C: Einzelappartements in unterschiedlichen Größen und Grundrissen, Cafè im Erdgeschoss mit Außengastronomie für Bewohner und das gesamte Quartier sowie Serviceeinrichtungen

Pressekontakt

maik.grimmeck@mbwsv.nrw.de, Tel. 0211/3843-1019
caroline.gesatzki@nrwbank.de; Tel. 0211/91741-1847

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