Die Temperatur bei einem selbstreinigenden Backofen muss sehr hoch sein, damit die Reinigung durchgeführt werden kann – das ist ein teurer Luxus. Läuft der Backofen auf Umluftbetrieb, spart er Strom, denn die Temperatur kann um mindestens 20 °C gedrosselt werden.
Ein leerer Kühlschrank braucht mehr Strom als ein gut gefüllter. Der Kühlschrank sollte nicht neben dem Herd oder der Heizung platziert werden. Eine Temperatur von 7 °C reicht völlig aus. Die Dichtung muss von Zeit zu Zeit überprüft werden. Dazu stellt man eine eingeschaltete Taschenlampe in den Kühlschrank. Scheint das Licht durch die Ritzen, ist eine neue Dichtung fällig.
Spülmaschinen reinigen auch bei einer Temperatur von 50 °C gut, außerdem sollte regelmäßig das Sieb gereinigt werden, um Essensreste zu entfernen und Verstopfungen vorzubeugen.
Muss die Wäsche in den Trockner, sollte sie zuvor lange und hochtourig geschleudert werden, damit sich die Trocknerzeit verkürzt. Ein Ablufttrockner braucht dabei weniger Strom als ein Kondenstrockner. Regelmäßig das Flusensieb reinigen!
Bildschirmschoner, die grafisch aufwändig sind, brauchen mehr Strom als beispielsweise WORD oder Excel – oder ein ganz ausgeschalteter Monitor. Staubfilter – auch von Beamern oder anderen elektrischen Geräten – regelmäßig reinigen, damit die Luft ungehindert strömen kann. Braucht man den WLAN-Router nicht mehr, sollte er ausgeschaltet werden. Ständige Bereitschaft kostet Strom. Ladegeräte, beispielsweise für Handys, verbrauchen auch Strom, wenn sie in der Steckdose bleiben, aber gar nicht laden.
Saisonale Produkte aus der Region haben keine langen Transportwege hinter sich und sind in der Regel frisch geerntet.
Der Wasserhahn am Waschbecken sollte immer auf KALT stehen. Bis das Wasser nur zum Händewaschen durch den Durchlauferhitzer aufgewärmt ist, sind die Hände bereits sauber. Ist der Hahn auf WARM gestellt, springt die Pumpe aber sofort an. Der Warmwasserspeicher heizt ständig Wasser für den Verbrauch auf, daher nachts und während des Urlaubs ausschalten.
Heizkörper sollten nicht komplett abgedreht werden, der Raum kühlt zu sehr aus und es wird mehr Energie verbraucht, um wieder eine angenehme Wohntemperatur zu erreichen. Die Nischen hinter dem Heizkörper mit Dämmplatten verkleiden, so kann die Kälte von der Außenwand nicht eindringen. Außerdem regelmäßig die Heizung entlüften. Im Keller verlegte Heizungsrohre speichern und leiten die Wärme besser, wenn sie mit Schaumstoff ummantelt sind, den gibt’s preiswert im Baumarkt. Durch geöffnete Kellerfenster steigt die Kälte hoch und macht den Dielenboden zur fußkalten Zone – die kostspielig aufgeheizt wird.
Gar nichts tun spart am meisten Energie, man verbraucht keinen Strom und kein Wasser – also öfter mal faulenzen!