Faktencheck Wissenswertes zum Thema Wasser

Wer seinen Fleischkonsum einschränkt, spart Wasser. Denn Obst und Gemüse haben im Vergleich zu Fleisch bei der Produktion die bessere Wasserbilanz. Auch beim Kleiderkauf lässt sich Wasser sparen: Bei Textilien aus ökologisch angebauter Baumwolle wird wesentlich weniger Wasser verbraucht als bei Stoffen aus konventioneller Produktion. Rund einer Milliarde Menschen – das ist ein Sechstel der Weltbevölkerung – fehlte zu Beginn des 21. Jahrhunderts der Zugang zu sauberem Trinkwasser. Weltweit sind private Haushalte nur für rund 10 % des Wasserverbrauchs verantwortlich. Den Rest teilen sich Industrie und Landwirtschaft. Wer Strom spart, hilft, den Wasserverbrauch zu senken. Ein Großteil des Wassers in Deutschland wird nämlich zum Kühlen in Wärmekraftwerken genutzt. Durchschnittlich verbraucht jeder Deutsche am Tag circa 122 Liter Wasser.

Wer Lebensmittel aus regionaler und ökologischer Produktion kauft, fördert den sparsamen Umgang mit Wasser in der Landwirtschaft. Gerade in wasser­ärmeren Ländern führen wasserintensive Anbau­methoden und ins­­­besondere die Fleisch­produktion dazu, dass der Grundwasserspiegel sinkt.

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