Auf der Basis eines umfassenden Indikatorensystems beobachtet und dokumentiert das Team Wohnungsmarktbeobachtung die Entwicklung der Wohnungsmärkte und ihrer Rahmenbedingungen. Dabei berücksichtigt sie zunehmend stärker die Situation in bestimmten Marktsegmenten und Regionen. Um ein möglichst vollständiges Bild zu erhalten, werden quantitative und qualitative Daten unterschiedlicher Herkunft zusammengeführt und in ihrem Zusammenhang interpretiert. Die Identifizierung langfristiger Trends gibt Anhaltspunkte für die künftige Entwicklung von Wohnungsangebot und -nachfrage. Dank der laufenden Aktualisierung der Indikatoren hat die Wohnungsmarktbeobachtung auch eine Frühwarnfunktion (Monitoring-Ansatz).
Die amtliche Statistik kann durch ihr Zahlenmaterial nicht alle Problemgruppen und -bereiche identifizieren und vollständig abbilden. Die Wohnungsmarktbeobachtung versucht diesem Aspekt dadurch Rechnung zu tragen, dass sie eigene Erhebungen und Befragungen durchführt, wie z.B. eine Expertenbefragung sowie die Befragungen nordrhein-westfälischer Wohnungsunternehmen.
Damit die Ergebnisse für alle Wohnungsmarktbeteiligten transparent und nachvollziehbar bleiben, verzichtet die Wohnungsmarktbeobachtung auf die Anwendung komplexer statistischer Methoden.
Die Ergebnisse der Wohnungsmarktbeobachtung NRW werden im jährlichen Wohnungsmarktbericht, dem Info, veröffentlicht. Ergänzt wird das Info durch Sonderveröffentlichungen zu thematischen und räumlichen Schwerpunkten der Wohnungsmarktentwicklung.
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