Ein Tag, ein Team – einhundert Ideen

Kommunen

//Beim Ideen-Mining Lösungen für kommunale Probleme finden

Nach Ideen graben. So lautet die Übersetzung von Ideen-Mining. Seit 2003 gräbt die Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO) der Westfälischen Wilhelms-Universität danach – in Kreativworkshops.

Zehn- bis zwölfköpfige Teams entwickeln darin Ideen für Probleme oder Fragestellungen eines Unternehmens, einer Organisation, einer Kommune oder anderer Institute. Die interdisziplinären Teams setzen sich zusammen aus den Mitarbeitern der Auftraggeber sowie Studierenden und/oder Wissenschaftlern der Hochschule.

Die Besonderheit des Ideen-Minings liegt in der Entstehung und Nutzung der Synergieeffekte, die in den interdisziplinären Teams durch wechselseitige Anregung entstehen. Auftraggeber erhalten durch Ideen-Mining einen direkten Zugang zum Know-how der Hochschule und auch zu potenziellen Nachwuchskräften.

Workshop zum Thema „Interkommunale Zusammenarbeit". Workshop zum Thema „Interkommunale Zusammenarbeit“.

Einer für alle – alle für einen: Recklinghausen sucht nach frischen Ideen

Nach frischen Ideen für ihre Zukunft suchten auch der Kreis Recklinghausen und die Städte des Kreises. Mit dem Beitrag „Einer für alle – alle für einen“ beteiligte sich der Kreis am NRW.BANK.Ideenwettbewerb 2008. Wie viele andere Kommunen auch, sahen sich die Kreisverwaltung und die Verwaltungen der Städte im Kreis in der Pflicht, trotz der angespannten Haushaltslage möglichst wirtschaftlich zu arbeiten. Zur Effizienzsteigerung erprobte man Formen der interkommunalen Zusammenarbeit in Form von „Shared Services“. Begonnen wurde unter anderem in den Bereichen Personalwirtschaft und Wissensmanagement sowie im Bereich kulturelle Angebote/Bibliothekswesen. Anschließend wurde die Zusammenarbeit hinsichtlich der erzielten Synergieeffekte und der Qualität der Aufgabenerledigung umfassend evaluiert.

Mit diesem Projekt gewann die Kreisstadt die Teilnahme am Ideen-Mining. Etwa 100 Personen nahmen am Workshop zum Thema „Interkommunale Zusammenarbeit“ im Vestischen Kreis teil. Beteiligt waren Vertreter der NRW.BANK, Studierende und Vertreter der Kommunen. Die Moderation und Organisation wurden von der AFO der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster übernommen. Die Teilnehmer entwickelten im Zusammenspiel mit Studenten und Wissenschaftlern Ideen zur Lösung eines kommunalen Problems oder Themas. Ziel war es, kreatives Wissen für die kommunalen Projekte zu erschließen, gute Ideen zu vertiefen und im Anschluss davon zu profitieren. Als Ergebnis nahmen die Teilnehmer die gesammelten Ideen und einen ersten Maßnahmenplan zum weiteren Vorgehen mit nach Hause.

Der Kreis Recklinghausen gewann den NRW.BANK.Ideenwettbewerb 2008. Der Kreis Recklinghausen gewann den NRW.BANK.Ideenwettbewerb 2008.

Kommunen leisten wertvolle Arbeit

„Die Kommunen befinden sich in einer schwierigen Situation: angespannte Haushaltslage und Haushaltskonsolidierung sind nur die wichtigsten Schlagworte. Aber zugleich steckt ein großes Potenzial in den Kommunen Nordrhein-Westfalens. Mit dem NRW.BANK.Ideenwettbewerb sollen die wertvollen Ideen der Kommunen identifiziert und vermarktet und es soll die notwendige Aufmerksamkeit für die zukunftsweisenden Konzepte der Kommunen geschaffen werden. Außerdem soll ein positiver Imageeffekt für die teilnehmenden Kommunen erzielt werden“, erklärt Karin Höfges, Kundenbetreuerin der NRW.BANK. „In unserer täglichen Arbeit mit den Kommunen erleben wir, welcher Ideenreichtum vor Ort vorhanden ist, wie Zukunft gestaltet werden kann und damit der Alltag bereichert wird.“

Zur Internetseite NRW.BANK.Ideenwettbewerb für Kommunen

Zur Internetseite der Arbeitsstelle Forschungstransfer (AFO)

Zur Internetseite des Kreises Recklinghausen

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Kommunen

Wie Kommunen ihren Problemen kreativ begegnen

Rathaus Altena

Angespannte Haushaltslage und Haushaltskonsolidierung – das sind nur die wichtigsten Schlagworte zur Situation der Kommunen in Nordrhein-Westfalen. Aber zugleich steckt in den Kommunen ein großes Potenzial.

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Altena erweckt die Innenstadt zu neuem Leben

Kommunen: Andreas Hollstein, Bürgermeister der Stadt Altena

„Altena war schon abgeschrieben“, erinnert sich Bürgermeister Andreas Hollstein. In der Drahtindustrie führte die Automatisierung zum Stellenabbau. Immer mehr Menschen zogen weg. Seit 2001 greift ein Nothaushalt. Doch nun geht es wieder aufwärts. Auch mit dem Aufzug.

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Kommunen

Nottuln zeigt sich mit Solaranlage im besten Licht

Links: Harald Gerding, technischer Leiter des Solarparks Nottuln; Klaus Fallberg, Finanzvorstand der Gemeinde Nottuln

„Am Anfang haben alle die Stirn gerunzelt. Hier bei euch im Münsterland eine Solaranlage? Da scheint doch kaum die Sonne“, erinnert sich Klaus Fallberg. Er ist Finanzvorstand der Gemeinde Nottuln, die mit der neuen Solaranlage einen echten Coup gelandet hat.

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