Pelletheizungen in Wohnungen der DOGEWO21
Das Holzpellet-Heizkraftwerk der DOGEWO21 macht auch optisch was her (Bild: DOGEWO Dortmunder Gesellschaft für Wohnen mbH)
Siegel: Energieeffizienz lohnt sich

Wohnen

//Zukunftsweisend: Ein Pellet-Heizwerk für 158 Mietwohnungen

Wer das Heizen mit Holz für altmodisch hält oder gar das Schleppen schwerer Scheite im Kopf hat, dürfte sich darüber freuen, dass Wärme aus sogenannten Pellets eine moderne, kostengünstige und umweltschonende Angelegenheit ist. Deswegen sind die leichten Holzpresslinge gerade in Eigenheimen beliebt. Die Dortmunder DOGEWO21 bringt ihre Wärme nun mit Unterstützung der NRW.BANK in die Mietwohnungen.

Klein, leicht und praktisch kommen sie daher, die Holzpellets, die das Heizen mit Holz ins 21. Jahrhundert überführen. Sie werden mit nur geringem Aufwand als Nebenprodukt der Holzindustrie hergestellt. Experten schätzen, dass die Nachfrage in Deutschland stetig steigen wird. Nur in Mietwohnungen machte sich diese Entwicklung bisher nicht bemerkbar – bis jetzt: In Dortmund, genauer gesagt Am Rabensmorgen 36 A, wurde Ende 2011 ein Pellet-Heizwerk mitten in einer Wohnanlage in Betrieb genommen. Dieses erzeugt Wärme für die 32 Häuser der Gesellschaft in der Albrecht-Dürer-Straße, der Liebermannstraße und Am Rabensmorgen. Damit hat die Dortmunder Gesellschaft für Wohnen mbH (DOGEWO21) in Dortmund-Wambel eine Pionierleistung vollbracht.

 

„Unsere Mieter können sich über die neue Heizart freuen, die nicht nur die Umwelt schont, sondern sich auch positiv auf die Entwicklung der Betriebskosten auswirken wird“, so Bernd Wortmeyer, Prokurist von DOGEWO21. Denn die stromfressenden Nachtspeicheröfen, die bisher in den 158 Wohnungen im Wohngebiet um das Pellet-Heizwerk installiert waren, gehören der Vergangenheit an.

 

1,2 Millionen Euro hat das moderne Heizkraftwerk laut Regine Stoerring, Sprecherin der DOGEWO21, gekostet. Eine Investition, für die sich vor allem die Umwelt bedankt, denn: „Beim Verbrennen der Pellets gerät nur so viel Kohlendioxid in die Luft, wie ein Baum während des Wachstums bindet“, erläutert sie. Bei der Finanzierung hat die NRW.BANK über das KfW-Programm „Energetische Stadtsanierung - Energieeffiziente Quartiersversorgung“ Unterstützung gegeben.

Holzpellets: ein moderner Heizbrennstoff, der als Nebenprodukt der Holzindustrie anfällt (Foto: AGRAVIS Raiffeisen AG). Holzpellets: ein moderner Heizbrennstoff, der als Nebenprodukt der Holzindustrie anfällt (Foto: AGRAVIS Raiffeisen AG).

Da die angeschlossenen Häuser zusätzlich noch eine Wärmedämmung erhalten, sparen die Mieter künftig rund die Hälfte der bisher verbrauchten Energie ein. „Ein Aspekt, der sich bei unseren Mietern sicherlich im Geldbeutel bemerkbar machen wird – nicht zuletzt, wenn man an die ständig steigenden Energiekosten denkt“, so Regine Stoerring. Von Anfang an war es wichtig, die Mieter bei der neuen Heizungsanlage mit einzubeziehen. Der Tag der Offenen Tür, mit dem man im Oktober 2011 das neue Heizkraftwerk vorgestellt hatte, stieß jedenfalls auf großes Interesse: 120 Mieter nahmen ihren neuen „Nachbarn“ in Augenschein.

 

„Auch optisch macht das Kraftwerk durchaus was her“, findet Regine Stoerring. Das 120 Quadratmeter große Gebäude kommt als dreieckiger Holzbau mit teils farbenfroher Verkleidung daher. Für die Realisation des Baus setzte die DOGEWO21 mit Stefan Rundholz auf einen lokalen Bau-Unternehmer, der bereits in der dritten Generation in Dortmund tätig ist. Und der ist zufrieden: „Wir sind stolz darauf, bei so einem für die Region zukunftsweisenden Bauvorhaben mitgewirkt zu haben.“

Das Holzpellet-Heizkraftwerk der DOGEWO21 wird gefördert über das Programm:

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