Mehrgenerationenhaus Kevelaer: Zusammenleben von Jung und Alt
Jung und alt kochen gemeinsam bei einem Kreativangebot des Mehrgenerationenhauses Kevelaer (Bild: Caritas Geldern)

Wohnen

//Begegnungen ohne Barrieren im Mehrgenerationenhaus Kevelaer

Miteinander wohnen und leben, so lautet das Motto des Mehrgenerationenhauses Kevelaer. Dort leben junge und alte Menschen aktive Nachbarschaft, lernen voneinander, unterstützen sich gegenseitig und wohnen barrierefrei.

Nachbarschaftshilfe und Solidarität bestimmen das Zusammenleben der Menschen aller Generationen im Mehrgenerationenhaus, einem früheren Tagungshaus des katholischen Frauenordens der Clemensschwestern. Die Förderung von Gemeinschaft und Begegnung, verschiedene Beratungsangebote und die Vermittlung von haushaltsnahen Dienstleistungen – das sind die wichtigsten Funktionen und Aufgaben des Hauses heute.

Das Mehrgenerationenhaus Kevelaer  (Bild: Caritas Geldern) Das Mehrgenerationenhaus Kevelaer (Bild: Caritas Geldern)

Das erste komplett barrierefreie Hotel am Niederrhein

Das Mehrgenerationenhaus Kevelaer besteht aus barrierefreien Mietwohnungen, Eigentumswohnungen und Gästezimmern, einem Seniorenheim und ambulant organisierten Hausgemeinschaften. Neben dem Schwerpunkt „Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz“ ist das Mehrgenerationenhaus die zweite Besonderheit des Quartiers. Neben der Klosterkirche als spirituellem Mittelpunkt bildet das Haus den gesellschaftlichen Mittelpunkt des komplett barrierefreien Wohnquartiers, das in Trägerschaft des Caritasverbandes Geldern-Kevelaer entstanden ist.

Das erste komplett barrierefreie Hotel am Niederrhein, das Hotel Klostergarten, wird von der Caritas als Integrationsbetrieb geführt und gibt Menschen mit Beeinträchtigungen erstmals die Möglichkeit, in Kevelaer zu übernachten.

Senioren, Singles und Familien mit Kindern unter einem Dach

Das Haus wurde mit einem Baudarlehen in Höhe von 625.600 Euro zur Erstellung von elf Mietwohnungen von der Wohnraumförderung gefördert. „Diese dürfen nur von berechtigten Mietern bezogen werden. Mit Mehrgenerationenhäusern wird das Ziel verfolgt, Senioren, Singles und Familien mit Kindern ‚unter einem Dach‘ zusammen zu bringen. Alle Wohnungen werden barrierefrei errichtet und sind über Aufzüge zu erreichen. Dadurch soll auch die Nachbarschaftshilfe und die Solidarität aller Generationen gefördert werden“, erklärt Thomas Hüshoff von Wohnraumförderung der NRW.BANK.

Gemeinsam statt einsam

Das Mehrgenerationenhaus Kevelaer ist eines von 500 ausgewählten Häusern im Modell-Programm des Bundesfamilienministeriums. Durch die Verbindung mit verschiedenen Wohnformen für Menschen unterschiedlicher Generationen ist es deutschlandweit einzigartig: Junge Familien können Familie und Beruf vereinen, Jugendliche werden bei Hausaufgaben und Berufswahl unterstützt und Senioren können sich auf Hilfe im Alltag verlassen.

Jeder engagiert sich auf seine Weise in der Gemeinschaft, damit jeder auf seine Weise von der Gemeinschaft profitiert.

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