Die NRW.BANK unterstützt Maßnahmen zum Einbruchschutz. Im Interview erläutern die Förderberater Martina Lüdeke und Stephan Kunz die Möglichkeiten.
Effektiver Schutz gegen Einbrüche wird von der NRW.BANK finanziell gefördert (Bild: Fotolia.de / Picture-Factory)

NRW.BANK.Gebäudesanierung

//Finanzierung von Einbruchschutz

Ein Einbruch ist für Betroffene oft ein Schock: Sachschäden und der Verlust von Geld, Wertgegenständen sowie persönlichen Erinnerungsstücken gehen bei vielen Einbruchsopfern einher mit psychischen Belastungen. Die Erfahrung der Polizei zeigt jedoch, dass man Tätern erfolgreich einen Riegel vorschieben kann. Die NRW.BANK unterstützt diese Maßnahmen zum Einbruchschutz. Die Förderberater Martina Lüdeke und Stephan Kunz erläutern die neuen Möglichkeiten innerhalb der Wohnraumförderung und des Darlehens NRW.BANK.Gebäudesanierung.

Die NRW.BANK-Förderberater Martina Lüdeke und Stephan Kunz (Foto: NRW.BANK) Die NRW.BANK-Förderberater Martina Lüdeke und Stephan Kunz (Foto: NRW.BANK)

Frau Lüdeke, Herr Kunz, wie schützen Sie mich vor Einbrechern?
Martina Lüdeke: Wir arbeiten beide in einer Bank und nicht bei einem Sicherheitsdienst – aber wir helfen mit Förderprogrammen Menschen, den Einbruchsschutz ihrer Immobilien zu finanzieren.

Stephan Kunz: Gefördert wird dabei alles, was die Polizei an Sicherheitstechnik empfiehlt. Das können zum Beispiel Türspione, Querriegelschlösser, Fenster- und Kellertürverriegelungen oder mit Bewegungsmeldern gekoppelte Lampen sein.

Wer kann die Förderung in Anspruch nehmen?
Stephan Kunz: Wir bieten für jede Zielgruppe die passende Förderung an. Unternehmen, die in Mietwohnungen investieren, aber auch Eigentümer, die selbst in ihrer Immobilie leben, können von unseren Förderprogrammen profitieren.

Martina Lüdeke: Innerhalb des Programms „Modernisierung im Wohnungsbestand 2017“ wurden zum Beispiel zwei Bausteine aufgelegt, deren Namen keinen Zweifel über den Verwendungszweck lassen: „Maßnahmen zur Barrierefreiheit und zum Schutz vor Einbruch“ und „Verbesserung der Energieeffizienz, des Schutzes vor Einbruch und Maßnahmen im Wohnumfeld“.

Welche Möglichkeiten bieten mir diese beiden Förderbausteine?
Martina Lüdeke: Mit ihnen lassen sich die Sicherheit am und im Gebäude als Einzelmaßnahme entweder innerhalb des Förderangebotes zur altengerechten Modernisierung oder innerhalb der energetischen Modernisierung verbessern. Pro Wohnung sind Förderdarlehen von 1.500 Euro bis zu 40.000 Euro möglich. Die Darlehen können zinsgünstig bis zu 25 Jahre festgeschrieben werden. Möglich sind Tilgungsnachlässe von bis zu 20 Prozent, wenn der Haushalt gewisse Einkommensgrenzen nicht überschreitet oder Mietwohnungen mit einer Mietpreis- und Belegungsbindung versehen werden.

Und was machen Eigentümer mit höherem Einkommen, die ihren selbst genutzten Wohnraum gegen Einbruch schützen wollen?
Stephan Kunz: Für diese Zielgruppe mit Ein- oder Zweifamilienhäusern bietet sich das Darlehen NRW.BANK.Gebäudesanierung an. Hier spielen Einkommensgrenzen keine Rolle. Zudem ist das Antragsverfahren für das zinsgünstige Darlehen sehr schlank. In der Regel können wir bereits innerhalb eines Tages eine Förderzusage erteilen.

 

Stand: 6. Juni 2017

So finanzieren Sie den Einbruchschutz

Wohnraumförderung
Bei einer Förderung durch die Wohnraumförderung ist prinzipiell die erste Ansprechpartnerin die Bewilligungsbehörde – das ist die Stadt- oder Kreisverwaltung, in deren Bereich die Immobilie steht. Dort werden kostenlos und neutral alle Fragen zum Verfahren beantwortet, sogar vor Ort beraten und der Antrag entgegengenommen. Die Bewilligungsbehörde erteilt auch die Förderzusage. Die NRW.BANK schließt den Darlehensvertrag ab und zahlt die Mittel aus. In der Übersicht „Schritt für Schritt zum Einbruchschutz“ wird das Prozedere erläutert.

NRW.BANK.Gebäudesanierung
Das Darlehen NRW.BANK.Gebäudesanierung wird vor Beginn des Bauvorhabens bei der Hausbank beantragt. Dort sind auch alle Antragsformulare erhältlich.

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