Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Lippstadt einer der ersten Investoren mit dem neuen Förderprogramm zur Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge
Meinolf Köller, Geschäftsführer der GWL, auf dem Grundstück, auf dem Wohnraum für Flüchtlinge entsteht (Bild: NRW.BANK / Lokomotiv)

Lippstadt

//Wohnungsunternehmen investiert in Wohnraum für Flüchtlinge

Krieg, Gewalt und Verfolgung treiben Flüchtlinge auch nach Lippstadt. Die Kommune im Kreis Soest hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Neuankömmlinge gut zu integrieren. Einen Beitrag dazu leistet die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Lippstadt GmbH (GWL), mit Unterstützung der NRW.BANK. Sie nutzt als einer der ersten Investoren das neue Förderprogramm zur Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge.

Lippstadt heißt Flüchtlinge willkommen. Sie werden wie andernorts zunächst in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes untergebracht und erhalten dann bis zur Anerkennung ihres Asylantrags Hilfe durch die Stadt. Investoren können dabei die Kommune und Flüchtlinge mit Wohnraum unterstützen und gleichzeitig von einer hohen Förderung profitieren

Hoher Qualitätsstandard

Meinolf Köller, kaufmännischer Geschäftsführer der GWL, überzeugte bei dem Förderprogramm, dass nach wie vor ein hoher Qualitätsstandard der Wohnungen gesichert ist. Zunächst für Flüchtlinge, aber sollte dieser Bedarf wieder sinken, dann für alle Bürger, die auf sozialen Wohnraum angewiesen sind. „Dieser zweistufige Ansatz ist durchdacht, zukunftstauglich und liegt auf einer Linie mit unserem Qualitätsanspruch“, erklärt Köller.

Hoher Tilgungsnachlass

Zwei Millionen Euro nimmt die GWL in die Hand, um nahe der Innenstadt zwei Häuser in zweigeschossiger Bauweise zu errichten. Davon werden rund 1,2 Millionen Euro mithilfe der sozialen Wohnraumförderung finanziert. Der GWL stehen damit nicht nur günstige Konditionen, Zinsen und Laufzeiten zu, sondern auch – entsprechend der Mietniveaustufe von Lippstadt – ein Tilgungsnachlass von 20 Prozent.

Chance auf Neuanfang

Die Häuser werden komplett an die Stadt Lippstadt vermietet. Ab Oktober 2016 sollen Flüchtlinge in die insgesamt zwölf Wohnungen mit Größen von 51 bis 97 Quadratmetern Wohnfläche einziehen können – und somit auch wohnlich als neue Mitbürger von Lippstadt willkommen geheißen werden.

Stand: 16. Dezember 2015

Die Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft Lippstadt GmbH (GWL ) wurde gefördert mit:

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Gebäude am Essener Niederfeldsee (Foto: NRW.BANK / Lord Otto)

Erhöhte Tilgungsnachlässe machen sozialen Wohnungsbau noch rentabler

Angesichts des Mangels an bezahlbaren Wohnraum und des gleichzeitigen Zustroms vieler Flüchtlinge hat das Bauministerium (MBWSV) in NRW die Förderkonditionen für den sozialen Wohnungsbau noch einmal deutlich verbessert. Nachdem der Bund die Kompensationsmittel annähernd verdoppelt hat, steckt das Land Nordrhein-Westfalen zusätzlich 90 Millionen Euro fast vollständig in die Erhöhung der Tilgungsnachlässe. Das gibt dem sozialen Wohnungsbau eine neue Dynamik.

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