Durch EInbau einer Pelletheizung und neuer Dämmung Energie sparen
Das Ehepaar Grasbon merkte schon im Winter 2012/2013, dass ihr Bungalow die Wärme viel besser speichert als vor der Sanierung. (Foto: NRW.BANK)
Siegel: Energieeffizienz lohnt sich

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//Wohnen: Geförderte Teilsanierung verhalf zu günstiger Wärme

Familie Grasbon aus Rheinberg wollte die Energiekosten für ihr Eigenheim senken, wusste aber nicht, welche Maßnahme sinnvoll und finanzierbar ist. „Die Energieberater haben bei der Entscheidung sehr geholfen. Der Einbau der Heizung und die bessere Dämmung waren dann in nur zwei Wochen gemacht “, sagt Michael Grasbon. Die Finanzierung der Teilsanierung gelang mit dem Darlehen NRW.BANK.Gebäudesanierung.

Der Streit ums warme Wasser gehört nach der Sanierung bei Familie Grasbon der Vergangenheit an: Früher lieferte die Ölheizung nicht genug Energie für den gleichzeitigen Betrieb beider Duschen im Haus. Eine von beiden war dann nichts mehr für Warmduscher. „Das gab manches Geschrei, wenn der kalte Strahl einen erwischte“, erinnert sich Michael Grasbon mit einem Lachen. Mit der neuen Pelletheizung, die die alte Ölfeuerung ablöste, fließt es aus beiden Brausen angenehm warm – und das bei niedrigeren Energiekosten.

Durch die kommunale Sanierungsberatung von „Dr. Haus“ in Rheinberg haben die Grasbons viele Ideen entwickelt. (Foto: NRW.BANK) Durch die kommunale Sanierungsberatung von „Dr. Haus“ in Rheinberg haben die Grasbons viele Ideen entwickelt. (Foto: NRW.BANK)

Hausdämmung nicht mehr zeitgemäß

Michael Grasbon wohnt mit Frau und zwei Kindern in einem gut 40 Jahre alten Bungalow in Rheinberg. Das Mauerwerk aus Kalksandstein bot zusammen mit der Verklinkerung für damalige Verhältnisse eine erträgliche Dämmung. „Aus heutiger Sicht ist das natürlich nicht mehr zeitgemäß. Außerdem schaffte es die gut 20 Jahre alte Ölheizung gerade in der kalten Jahreszeit nicht immer, das Haus richtig warm zu bekommen“, sagt der Familienvater.

So wurde die Familie hellhörig als sie von der „Dr. Haus-Sanierungsberatung“ hörte – einer kostenlosen Erstberatung, die die Stadt Rheinberg in einem Pilotprojekt ihren Bürgern anbot. Nach diesem ersten allgemeinen Informationsgespräch wollten sie die Sanierung angehen und vertieften sich weiter ins Thema. Dann kam schnell eins zum anderen. „Dank der verschiedenen Beratungsgespräche bekamen wir eine konkrete Vorstellung davon, was mit welchen Mitteln möglich ist, und es gab außerdem ein günstiges Angebot für die Finanzierung“, erinnert sich Michael Grasbon.

Finanzierungshilfe für kleine Lösungen

Ein Mitarbeiter der Hausbank machte den Familienvater auf das Programm NRW.BANK.Gebäudesanierung aufmerksam. Mit dieser Finanzierung konnte Familie Grasbon eine Lösung mit überschaubarem Risiko angehen. Sandra Notz, Spezialistin für Wohnungsbaufinanzierungen bei der NRW.BANK, erklärt das Produkt: „Mit dem Gebäudesanierungsdarlehen bieten wir gezielt ein Produkt an, das Kunden am Markt sonst nicht finden. Die Hürde für die Finanzierungszusage ist denkbar gering, denn die Fördervoraussetzungen sind leicht zu erfüllen. Außerdem können Hausbesitzer mit diesem Darlehen den finanziellen Umfang ihrer Sanierung sehr flexibel selbst festlegen.“

Bei der Familie aus Rheinberg hatte der Energieberater als erste sinnvolle Sanierungsmaßnahme vorgeschlagen, zunächst die Ölheizung gegen eine neue Pelletheizung mit Solarunterstützung auszutauschen. Auch Außenwände und Kellerdecke sollten die Grasbons besser isolieren lassen. Beides zusammen veranschlagte der Berater mit rund 30.000 Euro. Bei dieser Summe überlegte das Ehepaar nicht lange.

Infografik (Grafik: NRW.BANK) Eine Gebäudesanierung spart Energie (Grafik: NRW.BANK)

Reibungslose Umbauphase

Nicht nur die Finanzierung war tragbar. Sogar die Dreck- und Lärmbelästigung während der Umbauphase hielt sich in engen Grenzen: Nach nur zweieinhalb Wochen hatten die Handwerker den Öltank entfernt und die neue Anlage eingebaut. Auch die Dämmung des Hauses war rasch erledigt. Michael Grasbon: „Der Fachbetrieb hat einen isolierenden Schaum in den Spalt zwischen Mauerwerk und Klinker gespritzt. Als es dann zum ersten Mal kalt draußen wurde, merkten wir sofort, dass das Haus die Wärme jetzt viel besser hält als vorher.“


Rückblickend ist der kaufmännische Angestellte zufrieden mit dem Ablauf der Sanierung. Jetzt erwartet der 52-Jährige, dass sich die Investition in den nächsten 13 bis 15 Jahren amortisiert. Das ist der Zeitraum, den ihm die Fachleute vorgerechnet haben. „Die Heizung braucht etwa 20 bis 30 Prozent weniger Energie als das alte Gerät und Pellets kosten etwa halb so viel wie Öl. Zusammen mit der besseren Isolierung und der Solarunterstützung auf dem Dach geht die Rechnung hoffentlich auf“, sagt Michael Grasbon.

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