Die LWK-PlasmaCeramic GmbH versieht Stahlbauteile mit speziellen Schutzbeschichtungen.
Geschäftsführer Dr.-Ing. Tiberius Vilics vor der Spritzanlage (Foto: NRW.BANK / Lokomotiv)

Mittelstand

//LWK-PlasmaCeramic setzt auf innovative Produktion

Hart wie Stahl reicht manchmal nicht. Um Stahlbauteile vor Verschleiß zu schützen, versieht die LWK-PlasmaCeramic GmbH sie mit speziellen Schutzbeschichtungen. Zudem produziert das Unternehmen mit einer selbst entwickelten Wasser-Plasma-Technik die weltweit einzigartige „PlasmaCeramic“. Für Investitionen in Wachstum und die Erweiterung des Portfolios nutzte LWK im Jahr 2014 den NRW.BANK.Mittelstandskredit und den NRW.BANK.Innovationskredit.

Jens Reuber arbeitet bei LWK-PlasmaCeramic an der neuen Rundschleifmaschine (Foto: NRW.BANK / Lokomotiv) Jens Reuber arbeitet bei LWK-PlasmaCeramic an der neuen Rundschleifmaschine (Foto: NRW.BANK / Lokomotiv)

Auf Maschinenbauteile etwa aus Metallen, Faserverbundstoffen oder Glas bringt die LWK extrem harte Beschichtungen auf der Basis von keramischen oder hartmetallischen Werkstoffen auf. Diese schützen vor Verschleiß und Korrosion. Geschäftsführer Dr.-Ing. Tiberius Vilics erklärt: „Unsere Beschichtungen zeichnen sich dadurch aus, dass sie sehr gut am Bauteil haften, eine extrem hohe Oberflächenhärte und eine sehr glatte Oberfläche haben.“ Das sind Eigenschaften, die die Lebensdauer von Bauteilen erheblich verlängern – insbesondere Kunden aus dem Maschinen- und Anlagenbau schätzen das sehr.

Einzigartiges Herstellungsverfahren

„In den 1990er-Jahren hat die LWK zudem ein besonderes Verfahren zur Herstellung vollkeramischer Bauteile entwickelt“, berichtet Tiberius Vilics. Mit dem „wasserstabilisierten Plasmabrenner“ stellt das Unternehmen die sogenannte PlasmaCeramic her. Dabei wird ein Metallwerkzeug mit geschmolzenem Keramikpulver beschossen. Auf dem Werkzeug entsteht ein selbsttragender Keramikkörper, zum Beispiel ein Keramikrohr. Dieses Keramikstück muss nicht noch gebrannt werden, wie bei konventioneller Sinterkeramik. Tiberius Vilics erläutert: „Wir können größere Bauteile als mit dem konventionellen Verfahren herstellen.“ Darin besteht auch die Überlegenheit der „PlasmaCeramic“. Solche vollkeramischen Bauteile, die sich insbesondere durch ihre Temperaturbeständigkeit bis zu 1.700 Grad Celsius auszeichnen, kommen vor allem im Industrieofenbau, in der Stahlindustrie oder in der Petrochemie zum Einsatz.

Die Spritzanlage im neuen Beschichtungszentrum (Foto: NRW.BANK / Lokomotiv) Die Spritzanlage im neuen Beschichtungszentrum (Foto: NRW.BANK / Lokomotiv)

Moderner, sicherer, vielfältiger

2014 kaufte LWK eine neue, computergestützte Beschichtungsanlage mit einer dazugehörigen Schallschutzkabine. Dabei profitierte das Unternehmen von den günstigen Konditionen des NRW.BANK.Innovationskredits, den es über seine Hausbank beantragte. „Mit diesem Produkt unterstützen wir etwa Investitionen in Fertigungsanlagen, mit denen ein Unternehmen sein Angebotsportfolio erweitert und den Produktionsstandard auf eine neue technische Stufe hebt. Das war bei LWK eindeutig der Fall“, erklärt Sabine Hill, Teamleiterin im Förderprogrammgeschäft bei der NRW.BANK. Die neue Beschichtungsanlage bedeutet eine Verbesserung in mehrerer Hinsicht: Es arbeitet schneller und sicherer und die LWK kann größere Bauteile als bisher beschichten. Um diese weiterverarbeiten zu können, wurde mithilfe des NRW.BANK.Mittelstandskredits auch eine neue Rundschleifmaschine angeschafft. „Der NRW.BANK.Mittelstandskredit ist unsere Allzweckwaffe für Investitionen etwa in Wachstumsvorhaben oder Betriebsmittel, die natürlich auch immer eine Sicherung von Arbeitsplätzen bedeuten“, führt Sabine Hill aus.

Stand: 1. Dezember 2015

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